Was ist Deine Absicht?
Unsere Motivation zur Hilfe unserer Mitmenschen bei muslimehelfen entspringt aus dem Islam und wir betrachten diese Art der Arbeit als Gottesdienst und eine Notwendigkeit, die sich aus unserem Muslimsein ableitet. Bei dieser Bemühung geht es letztendlich um das Wohlgefallen Allahs und um Seine Zufriedenheit. So ist es immer wieder angebracht uns über unsere Beweggründe klar zu werden und unsere Motivationen zu überprüfen. Auch bei dem freiwilligen Einsatz um die Notleidenden ist dieser Gedanke wichtig. Deswegen hier einige Gedanken zum Thema „Absicht“ (niyya auf Arabisch):
Umar ibn al Khattab (r) berichtet: Ich hörte den Gesandten Allahs (s) sagen: „Die Taten sind entsprechend den Absichten, und jedem Menschen (gebührt), was er beabsichtigt hat….“ (Buhari, Muslim)
Dieser Hadith ist ein sehr wichtiger, weil er mit den Belohnungen und Sünden, eines Mensch in direkter Weise verknüpft ist.
Große Gelehrte wie Ahmad b. Hanbal, Abu Dawud, Tirmidhi und Darakutni sagten, dass es möglich ist durch diesen Hadith ein drittel des Islam zu begreifen. Und Imam Asch-Schafi’i bemerkte, dass dieser Hadith mit siebzig verschiedenen Themen in Verbindung stehe und es aus diesem Grunde notwendig sei, ihn als die Hälfte der Religionswissenschaft zu betrachten. Imam Buhari gab Verfasser von Büchern den Ratschlag ihre Werke mit diesem Hadith zu beginnen.
Eine niyya (für Allah) ist, eine Absicht im Herzen zu fassen, um etwas (ausschließlich) für Ihn zu tun. „Handeln“ kann mit dem Herzen, mit der Zunge oder mit den Körperteilen vollzogen werden. Die Dinge, die wir mit unserem Herzen tun, sind unsere Absichten (niyya) und unsere Gedanken.
Dinge, die wir mit unserer Zunge tun, sind Aussagen und Gespräche, also das, was wir sagen.
Wenn wir etwas mit unserem Körperteilen tun, dann sind das unsere Taten und Handlungen. Da ausgesprochene Worte und Handlungen oft mit den Absichten abhängen, die ein Mensch hegt, kann die gute Absicht (niyya) an sich schon zu einer ’Ibadah (Gottesdienst) werden.
Die Aussage, dass die Taten gemäß den Absichten Wert gewinnen, umfassen meist die Sachen, die unsere Körperteile tun. Wenn jemand ein Hindernis auf dem Weg beseitigt, weil er Schaden von den Menschen abwenden will und dafür Belohnung von Allah erhofft, wird die als eine ’Ibadah (Gottesdienst) gezählt. Wenn eine Person vorhat den Besitz eines anderen unrechtmäßig anzueignen und davon aufgrund der Furcht vor Allah ablässt, wird dies in gleicher Weise dazu führen, dass der Betreffende von Allah Belohnung erhält.
Gedanken und Vorstellungen, die einer im Herzen trägt, gewinnen an Wert bei Allah, wenn sie auf eine gute Absicht zurückgehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass in diesen Augenblicken (des Absichtsfassens) das Herz wach und bewusst gehalten wird.
Falls die Zunge für ein e Handlung eine (bestimmte) Absicht ausspricht und das Herz sich dieser Überlegung aber nicht anschließt, wird die niyya nicht angenommen. Denn Allah bewertet, nicht unsere Äußeres oder unsere Statur, sondern Er sieht in die Herzen und beurteilt nach den Absichten.
Sâlim, der gelehrte und asketische Sohn Abdullah ibn Omars, gleichzeitig einer der sieben (großen) Fuqaha (Rechtsgelehrten) Medinas, schrieb in einem Brief an Omar bin Abdulaziz folgende Zeilen:
[1] Arabisch:schahid, Glaubenszeuge
- Ansprechpartner

Ihr Ansar-Betreuer: Rüstü Aslandur
- Adresse
muslimehelfen e.V.
Postfach 31 02 72
80102 München - Telefon
Tel. (089) 321 99 19 0
Fax (089) 321 99 19 40 - Ihre Nachricht
- Ansprechpartner
Ihr Ansar-Betreuer: Rüstü Aslandur
- Adresse
muslimehelfen
Othmargasse 25/2/21
1200 Wien - Telefon
Tel. (01) 8901046
Fax (01) 890104640 - Ihre Nachricht
- Ansprechpartner
Ihr Ansar-Betreuer: Rüstü Aslandur
- Adresse
muslimehelfen e.V.
Postfach 31 02 72
80102 München
Deutschland - Telefon
Tel. 0049 (89) 321 99 19 0
Fax 0049 (89) 321 99 19 40 - Ihre Nachricht


