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Land: Indonesien Region: Fläche: 1.912.988 in km² Bevölkerung: 220.558.000 Einwohner (2005) Hauptstadt: Jakarta Amtssprache: Indonesisch (Bahasa Indonesia) Bruttonationaleinkommen: 826,55 EUR pro Kopf (2005) Währung: 1 Rupiah (Rp.) = 100 Sen Bevölkerung: Bevölkerungswachstum: 1,4%; letzte Zählung 2000: 206.264.595 Einw. - Z 1995: v.a. Malaien (malaiisch-polynesisch bzw. austronesisch); 40% Javaner, 15% Sundanesen, 5% Maduresen; Atjeher, Bataker, Minangkabau, Balinesen, Menadonesen, Dayak, Ambonesen (Maluken), Papuas; Chinesen, Araber, Inder, Pakistaner; Europäer und Amerikaner
Nothilfe: Heftiges Erdbeben erschüttert Indonesien
muslimehelfen errichtet 22 Häuser für die Leidtragenden.
Indonesien ist ein feuerspuckender Inselstaat. Auf seinen 18.000 Inseln sind 130 Vulkane bis heute aktiv. Das macht die Region zu einem besonders erdbebengefährdeten Teil der Erde. Seit Januar bebte das Land 33 Mal.
Im Juni 2010 erzitterte die indonesische Insel Yapen, wobei 19 Menschen ums Leben kamen. Rund 3.500 Häuser wurden stark beschädigt, andere komplett zerstört. Auch Schulgebäude trugen schwere Schäden davon. Auf den Serui-Yapen-Inseln stehen acht Moscheen, jedoch blieben offenbar alle unversehrt.
Dort zu helfen ist nicht leicht. Die Nothelfer unserer Partnerorganisation Lazis Dewan Da’wah müssen erst einen siebenstündigen Flug von Jakarta aus hinter sich bringen. Eine Zwischenlandung ist notwendig, da man mit einem kleinen Flugzeug weiterfliegen muss, um zu den Erdbebenopfern zu gelangen.
Zu den Opfern gehören die Bewohner der Provinz Papua. Sie ähneln den Aborigines in Australien. Viele zum Islam konvertierte Betroffene leben in Zelten, seit ihre Häuser durch Beben zerstört wurden. Manche suchten Zuflucht bei christlichen Familien.
Die Bewohner der Serui-Yapen- Inseln leben von der Landarbeit, der Fischerei oder dem Handel. Sie haben es schwer, weil auf den abgelegenen Inseln die Preise für Grundversorgungsmittel sehr hoch sind.
Ade Salamun, ein Sprecher unserer Partnerorganisation, sagt: „Die Transport- und Materialkosten sind immer sehr hoch. Deshalb ist der Bau auch von einfachen Häusern sehr teuer.“ Das läge daran, dass die abgelegene Inselgruppe über keine Straße erreicht werden könne.
Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern 22 Unterkünfte errichtet. Die Bedürftigen aus den Orten Menawi Angkaisera und Serui erfreuen sich eines neuen Zuhauses und können sich ein neues Leben aufbauen und inschallah ihr Erdbebentrauma verarbeiten.
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