Hilf mit
Opferfleisch für die malawische Bevölkerung
Die schwierigen klimatischen Gegebenheiten der letzten Jahre prüften diese Menschen sehr hart und brachten sie an ihre absoluten Grenzen. Im Jahre 2006 bahnte sich eine wahre Hungerkatastrophe an: Starke Regenfälle vernichteten die Maisernte, das Hauptnahrungsmittel der malawischen Bevölkerung, völlig, und die ohnehin knappen Vorräte konnten nicht mehr aufgestockt werden. Die vom Staat erhoffte Hilfe traf jedoch nicht ein. Um die Not der verarmten malawischen Familien zu lindern, startete muslimehelfen in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation vor Ort, Zamzam Foundation, im Dezember 2006/Januar 2007 das Kurbanprojekt. Wir konnten in den östlich bzw. westlich des Malawisees gelegenen Regionen Mangochi und Salima 70 bzw. 30 Opfertiere schächten. Die Opfertiere wurden von unserer Partnerorganisation sehr sorgfältig ausgewählt. So zogen sie, um den Weiterbestand der Ziegenpopulation der beiden Landesteile zu gewährleisten, nur Steinböcke bzw. ausgewachsene Ziegen zur Schächtung heran. In den jeweiligen Dörfern wurde das Dorfoberhaupt von der dort ansässigen Bevölkerung und der malawischen Regierung legitimiert, die bedürftigsten Familien dieser Gebiete für den Empfang des Kurbanfleisches auszuwählen. Diese erhielten daraufhin jeweils Bons, womit eine gerechte Rationierung sichergestellt wurde. Die Schächtung fand am 10. Dhu l-Hiddscha 1428 bzw. 1. Januar 2007 im jeweiligen islamischen Zentrum statt. Erfahrene Imame und Metzger sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
muslimehelfen finanzierte dieses Projekt mit 4.000 Euro.
Projektdaten
Abgeschlossen
Malawi
4.000,00 €
Schlagwörter
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