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Land: Ruanda Fläche 26.338 km2 (Weltrang: 144) Einwohner 9.736.000 = 370 je km2 (F 2007, Weltrang: 81) Hauptstadt Kigali Amtssprachen Kinyarwanda, Französisch, Englisch Bruttoinlandsprodukt 3,339 Mrd. US-$ realer Zuwachs: 6,0% Bruttosozialprodukt (BSP, pro Einwohner und Jahr) 320 US-$ Währung 1 Ruanda-Franc (F.Rw) = 100 Centimes
Ruanda- Lebensmittel zum Fastenbrechen
muslimehelfen ist in vielen Ländern aktiv, um Bedürftigen zu helfen.
Von Armut und Hunger waren auch im vergangenen Ramadan viele Familien betroffen, denen keine einzige Mahlzeit am Tag zur Verfügung stand.
Heute leben rund zehn Millionen Menschen in Ruanda. Zehn Prozent von ihnen sind Muslime. Das dicht besiedelte hügelige Land ist gerade einmal so groß wie Mecklenburg-Vorpommern. In Ruanda leben die meisten in Hütten aus Lehm und betreiben Landwirtschaft. Dürre und fehlende Düngemittel bedrohen die Ernte. Die Folgen sind oft Armut und Hunger. Von Armut und Hunger waren auch im vergangenen Ramadan viele Familien betroffen, denen keine einzige Mahlzeit am Tag zur Verfügung stand. Deshalb verteilte die Partnerorganisation Umbrella for Vulnerable im Auftrag von muslimehelfen Lebensmittelpakete. In der Hauptstadt Kigali und in den naheliegenden Orten erhielten muslimische Familien Reis, Bohnen und weitere Grundnahrungsmittel. Unsere Partnerorganisationmachte außerdem hilflose Witwen und schutzlose Waisen ausfindig. Ausserdem erhielten Häftlinge und Flüchtlinge Iftar- Pakete. Dank der Spender konnten diese Menschen ihr Fasten brechen und den Fastenmonat Ramadan besinnlich verbringen. Die Schulpflicht wurde zwar auf neun Jahre erhöht, aber ein Drittel der ruandischen Kinder muss arbeiten und kann sich deshalb nicht auf das Lernen konzentrieren. Überhaupt, die Kinder. Fast jedes fünfte ist unterernährt – in Deutschland ist dagegen jedes sechste Kind übergewichtig. Dadurch, dass zwei Drittel der Bevölkerung kein sauberes Trinkwasser haben, sind Durchfall-Erkrankungen gang und gäbe. Ein großes Problem ist Aids. 220.000 Kinder unter 17 Jahren haben in den letzten Jahren ihre Eltern durch Aids verloren. Keine Frage – die Hilfe für Ruanda ist sehr wichtig.
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