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Uganda  
Landesflagge von

Land: Uganda Region: Ostafrika Jamhuri ya Uganda Fläche: 241.548 in km² Bevölkerung: 28.816.000 Einwohner (2005) Hauptstadt: Kampala Amtssprache: Englisch Bruttonationaleinkommen: 180,87 EUR pro Kopf (2005) Währung: Uganda-Schilling (U.Sh.) Bevölkerung: Bevölkerungswachstum: 3,5%; letzte Zählung. 2002: 24.442.084 Einw. - über 50 ethn. Gruppen: 50% Bantu-Gruppen (17% Baganda, 10% Banyankore, 9% Basoga, 7% Bakiga, 5% Bagisu u.a.), 26% west- und ostnilotische Gruppen (7% Iteso, 6% Langi, 5 % Acholi u.a.), 5% sudanesische Gruppen (4% Lugbara u.a.); indische, europäische und arabische Minderheiten

Uganda- Speisungen zum Ramadan

 
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Gruppenbild von Frauen die Lebensmittelpakete erhielten

Die Armut des Landes ist nicht zu übersehen.

Zwei Jahrzehnte mussten die Menschen in Uganda unter dem grausamen Bürgerkrieg von 1986 leiden. Das Ergebnis: Zehntausende Waisenkinder, die auf der Straße leben, die Gewalt und Armut ausgesetzt sind. Sie putzen Schuhe für wenig Geld, betteln und fischen Essen aus dem Müll. Die Hälfte aller Ugander ist unter 17 Jahre alt. Die Eltern sind an Aids gestorben oder im Krieg umgekommen. Die Armut des Landes ist nicht zu übersehen. Zum Ramadan 2010 konnten wir in Uganda mehrere Projekte initiieren. In Awir, etwa 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kampala, verteilten unsere Partner vom Islamic Development Centre Reis zum Fastenbrechen. Insgesamt 4.950 Kilo gingen an Bedürftige in verschiedenen Moscheen, an Reisende sowie an Waisenkinder. In Mpogo und Bulucheke östlich von Kampala erhielten außerdem mittellose Familien Zakatu-l-fitr. Das ermöglichten unsere Partner vom Mpogo Islamic Center, die in 35 Moscheen gemeinsames Iftar zum Fastenbrechen anboten. Die Begünstigten kamen aus ärmlichsten Verhältnissen, unter ihnen befanden sich Flüchtlinge aus einem Lager in Bududa. Alle erhielten jeweils eine Mahlzeit aus Reis und Fleisch. Auch die Kinder der Nasru Islamic Primary School in Kiganda-Kawungeera im Bezirk Mubende freuten sich über Lebensmittel zum Ramadan. Das Schulteam kaufte Reis, Bohnen, Maismehl, Zucker, Fleisch, Speiseöl, Milch und weitere Nahrung, um die Schulkinder und einige bedürftige Familien aus der Gegend zu versorgen. Für Erwachsene wurden außerdem Seminare angeboten, die an die Verantwortungen eines Muslims erinnerten und die Geschwisterlichkeit der Gemeinschaft stärken sollten. Weitere Kinder konnten in der Simba Schule mit Nahrung versorgt werden. Die Bildungseinrichtung, die schon seit vielen Jahren von mh unterstützt wird, liegt in Simba-Kibibi im Bezirk Mpigi, etwa 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Kampala. Alle Schulkinder sind sehr arm. Etwa 25 Prozent von ihnen sind Halb- oder Vollwaisen. Das Schulteam beschaffte Nahrungsmittel und bereitete für die Kinder im Ramadan täglich eine warme Mahlzeit zu. Schließlich freuten sich noch 500 bedürftige Familien in den Bezirken Luwero, Mubende und Mukono in Zentral-Uganda über Hilfe zum Ramadan. Hier war unsere Partnerorganisation Afrah tätig und verteilte Lebensmittelpakete mit Zucker, Maismehl, Reis, Bohnen und Speiseöl. Die Lebensmittel ermöglichten den Empfängern ein angemessenes Fastenbrechen.

Gruppenbild von Frauen die Lebensmittelpakete erhielten Kleines Kind beim Essen Jede Familie erhielt Lebensmittel

 

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