Indonesien
Ein Einkommen durch Ziegenzucht
Im Dezember 2009 konnte ein Projekt zur Ziegenzucht in Indonesien abgeschlossen werden. Im Mai 2008 hatten unsere Partner vor Ort der Lazis Dewan Dawah damit begonnen, bedürftige Familien in einem Starttraining und mit regelmäßigen begleitenden Tutorien in die Tierzucht einzuweisen. 80 Familien aus den Provinzen Lampung, Banten, Zentral-Java und In Ost-Nusa-Tenggara erfuhren alles rund um die Tierhaltung, Zucht sowie Vermarktung von Ziegen.
Diese Familien sind auf Hilfe von außen angewiesen und haben nicht einmal genug Geld, ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Die gesundheitliche Versorgung der Kinder kann in den verarmten Dörfern dieser Familien ebenfalls nicht gewährleistet werden. Die Kinder müssen für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden, was sich die Familien nicht leisten können.
Jede Familie erhielt eine kleine Herde von vier weiblichen Ziegen oder Schafen sowie ein männliches Tier. Die Familien hatten die Möglichkeit, sich durch den Verkauf von Ziegennachwuchs ein Einkommen zu verschaffen. Der Grundbestand an Tieren sollte aufrecht erhalten werden, um eine weitere Vermehrung zu ermöglichen. Dies haben über 60 Prozent der teilnehmenden Familien auch geschafft. Manche konnten ihren Viehbestand sogar verdreifachen. Für 20 Familien waren die Tiere leider nur eine kurzfristige Verbesserung ihrer Lebenssituation. Sie konnten den Grundbestand nicht erhalten. Weitere 13 Familien haben nur noch einzelne Tiere. Die übrigen Familien jedoch konnten durch die Tiere etwas zum Lebensunterhalt hinzuverdienen und ihren Kindern Schulbildung und medizinische Versorgung zukommen lassen.
Neben den Züchtern profitiert auch die Umgebung von diesem Projekt. Einige Familien gaben Tiere an ihre Nachbarn ab, die sie selbst nicht benötigten. Nachhaltigkeit erlangt das Aufzuchtsprogramm gerade auch in Zeiten des Opferfests, in dem unsere Projektpartner bevorzugt eben diesen Kleinfarmern Kurbantiere abkaufen.
mh übernahm die Kosten für die Planung und Durchführung des Projekts, die Betreuung der Familien, den Kauf der Tiere, das Viehfutter sowie die Ausstattung mit nötigem Arbeitsmaterial. Insgesamt konnten hierfür 23.482 Euro bereit gestellt werden.
Land: Indonesien
Region:
Fläche: 1.912.988 in km²
Bevölkerung: 220.558.000 Einwohner (2005)
Hauptstadt: Jakarta
Amtssprache: Indonesisch (Bahasa Indonesia)
Bruttonationaleinkommen: 826,55 EUR pro Kopf (2005)
Währung: 1 Rupiah (Rp.) = 100 Sen
Bevölkerung: Bevölkerungswachstum: 1,4%; letzte Zählung 2000: 206.264.595 Einw. - Z 1995: v.a. Malaien (malaiisch-polynesisch bzw. austronesisch); 40% Javaner, 15% Sundanesen, 5% Maduresen; Atjeher, Bataker, Minangkabau, Balinesen, Menadonesen, Dayak, Ambonesen (Maluken), Papuas; Chinesen, Araber, Inder, Pakistaner; Europäer und Amerikaner
Zwischen den Trümmern – Erdbebenhilfe in Indonesien
Kurban im Zeichen der Erdbebenopfer
Eine Zukunft mit Perspektive
Festtagsgeschenke für Waisen in Garut
Lebensmittelhilfen zu Ramadan in Indonesien
Geborgenheit für Waisen
Ramadan-Pakete für Familien auf Java
Nahrungsmittelversorgung zu Ramadan
Lebensmittelverteilung im Ramadan
Kurban-Hilfe für Menschen am Rande der Existenz
Einfache Häuser für Erdbebenopfer von Air Pedang und Enggano
Kurban in Indonesien
Kleine Geste mit großer Wirkung: Medizinisches Hilfsprogramm auf der indonesischen Insel Java
Waisenprojekt in Garut wird fortgesetzt
Kurban in Indonesien
Medizinische Hilfe im überfluteten Jakarta
Ein neues Heim für 200 obdachlose Familien
Mobile Klinik nach Jakarta verlegt
Behelfsunterkünfte für Erdbebenopfer
Zuckerrohrmühlen für die Erbebenopfer von Bukik Batubuah







