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Kambodscha

Nothilfe Brandkatastrophe

Ein Großbrand erschüttert ein Viertel der kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Mithilfe unserer Partner vor Ort leistet mh erste Hilfe.

 

mh leistet Soforthilfe und versorgt die Katastrophenofer über Projektpartner mit Lebensmitteln, Trinkwasser und ca. 15 Euro Taschengeld
							Haushoch schlagen die Flammen, wie ein Bild der Cambodia Daily zeigt
							Rauchwolken steigen über dem Stadtviertel Chrang Chamres II
							Das Ausmaß der Katastrophe ist groß. Von vielen Häusern blieb nichts als Schutt und Asche übrig
							mh-Lebensmittelpakete für die Opfer der KatastropheLupe
mh leistet Soforthilfe und versorgt die Katastrophenofer über Projektpartner mit Lebensmitteln, Trinkwasser und ca. 15 Euro Taschengeld

Am 19. November 2009 brach in der Chrang Chamres II Kommune im Distrikt Russei Keo in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh ein Großbrand aus. 243 Häuser brannten dabei nieder, zahlreiche Menschen blieben obdachlos. Insgesamt sind 452 muslimische wie nichtmuslimische Familien betroffen. Seitdem hausen sie in provisorisch abgedeckten Überresten ihrer zerstörten Heime.

 

Mit der örtlichen Hilfsorganisation Cambodia Muslim Student Organisation (CAMSA) leitete muslimehelfen e.V. ein Nothilfeprojekt für die Betroffenen ein. Am 25. November verteilten CAMSA Lebensmittelpakete an die 452 Familien. Der Hilfsgüterverteilung wohnten der Kommunenchef, der Orts-Imam sowie der Mufti von Kambodscha bei. Jedes Paket beinhaltete 25 Kilo Reis, 25 Packungen Nudeln, 4 Kilo Salz, 4 Kilo Zucker, 4 Dosen Fisch, 12 Fläschchen Soße, 2 6er-Pack und  Trinkwasser. Darüber hinaus erhielt jede Familie 15 US-Dollar für den Eigenbedarf. Schätzungsweise 1.934 Menschen wurden begünstigt. 22.331 US-Dollar, umgerechnet 14.858,60 Euro hatte mh für die Nothilfe bereitgestellt.

 

Die Lage der Brandkatastrophenopfer ist nach wie vor schwierig - trotz Regierungshilfen und der Unterstützung durch Nichtregierungsorganisationen sowie Privatpersonen. Derzeit befinden sich die Betroffenen im Katastrophengebiet. Sie versuchen Betten zusammenzubauen und Kochstellen zu installieren. Die Räumung des Geländes sowie der Wiederaufbau ihrer Häuser stehen noch an. Sie sind weiterhin auf humanitäre Unterstützung angewiesen.

KAMB41710-01P09
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