Projekte > Kenia

Kenia

Erste Kurbanergebnisse erreichen uns aus Kenia

Die ersten Eindrücke unserer Kurbanprojekte 2009 erreichen uns dieses Jahr aus Kenia. Wir ließen dort in Ihrem Auftrag für knapp 28.000 Euro schächten und erreichten damit 37.000 Menschen.  

Küstenprovinz Kenias: Muslimische Frauen erhalten Kurban von mh
							Opferschafe und -ziegen am Weiden. In Ihrem Auftrag ließen wir vor Ort 215 Ziegen, 107 Schafstiere sowie 100 Kühe schächten
							Junge Frau in der Küstenstadt Malindi mit mh-Kurban-Ration
							Im Bild zu sehen sind kenianische Familien mit mh-Opferfleisch. Insgesamt waren es heuer 9.330 Familien, welche in den Genuss Ihres Kurban kamen
							Begünstigte Männer mit ihrer Kurban-Portion vor einer Moschee in Kilifi
							Aufatmende Stimmung in Kilifi: Menschen werden mit Kurban beglückt und können mit ihrer Fleischration das Opferfest feiern
							Sichtbare Freude im Gesicht einer kenianischen Muslima. In den Händen hält sie Opferfleisch von mh-Spendern
							Mit zum Himmel erhobenen Händen betet ein älterer Mann um den Segen der international operierenden Hilfsorganisation muslimehelfen
							Im Schatten gehalten behält das Fleisch stets seine Frische
							50% aller Kenia leben Studien zufolge unter der Armutsgrenze. Fleisch ist für Betroffene ein Luxusgut, das sie höchstens zu Kurban genießen dürfen
							Nicht vergessen worden sind bei der Kurban-Verteilung auch (Waisen-)Kinder, die knapp 27% aller 37.000 Begünstigten ausmachten
							Kurban-Hilfe in einem Armutsviertel in MalindiLupe
Küstenprovinz Kenias: Muslimische Frauen erhalten Kurban von mh

Im Auftrag von muslimehelfen schächtete die örtliche Wohltätigkeitsorganisation Tawfiq Muslim Youth für Sie in Kenia. An dem Festtagen des 27., 28. Und 29. November 2009 opferte sie insgesamt 422 Kurbantiere.  37.000 Menschen beziehungsweise 9.330 Familien kamen in den Fleischgenuss der 215 Ziegen, 107 Schafstiere sowie 100 Kühe. Die Opferfleisch-Verteilung erfolgte mithilfe Einheimischer vor Ort und erreichte prozentuell 32.43 % Männer, 40.54 % Frauen und 27.02 % Kinder. 

Die große Mehrheit der Kurban-Empfänger lebt weit unter der Armutsgrenze, d.h. ihr steht weniger als ein US-Dollar am Tag für die Deckung aller existentiellen Bedürfnisse zur Verfügung. Unter den Begünstigten unseres diesjährigen Kurban-Programms befanden sich zahlreiche Witwen und Waisenkinder.  Sie leben auf der Insel Lamu, in oder um die kenianische Küstenstädte Malindi, Kilifi, der Hafenstadt Mombasa sowie in und um die Hauptstädte der beiden gleichnamigen Provinzen Wajir beziehungsweise Kwale. Das Fleisch einer halben Kuh wurde muslimischen Gefängnisinsassen in Malindi gewidmet, dem Malindi Distrikt Hospitals sowie dem Tawfiq Krankenhaus fielen zweiundeinhalb Opferkühe zu. Für das Kurban-Projekt und seine Abwicklung gab mh 28.200 Euro aus.

„Ich danke muslimehelfen Deutschland für die Bereitstellung des Kurban-Pakets“ sagt Fatuma Charo, eine Frau mittleren Alters aus einem Vorort von Kakoneni. Als ihr Mann vor vier Jahren verstarb, hinterließ er sie allein mit zehn Kindern. Davon leben fünf bereits nicht mehr in Makobeni, dem Dorf, in dem Fatuma eine kleine Farm betreibt, auf der sie für den Eigenbedarf der Familie etwas Mais, Hirse, Bohnen und Tomaten anbaut. „Ich bete zu Allah alle reichlich zu belohnen, die das Kurban-Programm gesponsert haben, besonders, da es bedürftigen Menschen geholfen hat.“

KENI39704-01K09
Jetzt spenden !