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Kenia

Kurban-Hilfe entlang der Küste Kenias

Tawfiq Muslim Youth (TMY), unser in Malindi ansässiger Partner, schächtete in unserem Auftrag für Bedürftige in Kenia.

Frauen in Malindi mit Kurban-Fleisch
							Unsere Projektpartner schächteten Ziegen, Schafe und Kühe
							Hier wird gerade das Fleisch zur Verpackung und späteren Verteilung aufbereitet
							mh-Tüten mit Kurban-Fleisch
							Amina Swaleh Salem, eine Großmutter, die vier ihrer Enkelkinder versorgt
							Opfer-Fleisch erhielten - wie dieser junge Mann - rund 7.000 Männer
							8.000 Frauen konnten dich zum Fest über Fleisch-Portionen freuen
							Malindi wurde Teil unseres Kurban-Programms. Dieser Ort liegt mittig an dem etwa 480 km breiten Küstenstreifens Kenias.
							Mit unserer Kurban-Hilfe konnten wir auch 5.000 Kinder erreichen. Hier zu sehen ist ein Mädchen, das gerade eine Fleisch-Portion bekommtLupe
Frauen in Malindi mit Kurban-Fleisch

Mit muslimehelfen - Spenden im Wert von 13.850 Euro erwarben TMY 100 Ziegen, 50 Schafe und 50 Kühe für das Kurban-Programm. Dabei verteilten sich die Kosten für die Opfertiere wie folgt: Eine Ziege kostete 34 Euro, für ein Schaf gaben TMY 29 Euro aus, während der Preis für eine Kuh bei rund 146 Euro lag.

Zwischen 8. und 10. Dezember 2008 schlachteten unsere Projektpartner das Vieh und verteilten Fleischportionen an Bedürftige. In sieben Distrikten entlang der am Indischen Ozean gelegenen Coast Province (Küstenprovinz) konnte mithilfe Einheimischer sichergestellt werden, dass in der Tat die bedürftigsten Personen und Gruppen begünstigt werden. Denn gerade Ortsansässige sind bestens mit ihrer Umgebung und der Lage der Menschen vor Ort vertraut und wissen demnach bestens um Art und Lage der Betroffenen Bescheid.

In den Hauptstädten Mombasa und Lamu der gleichnamigen Verwaltungsdistrikte der Küstenprovinz sowie der Stadt Wajir verteilten Projekt-Mitarbeiter insgesamt 40 Ziegen und 50 Schaftiere. Auf die kleinen, dorfählichen Orte Muhuruni im Kwale-Distrikt, sowie Kisauni und Majengo im Bezirk Mombasa fielen jeweils 15 Opferziegen an. Das Fleisch der Kühe wurde Familien in Malindi-Stadt  und Umgebung ausgehändigt. Vom Projekt begünstigt wurden insgesamt 20.000 Menschen beziehungsweise 7.000 Familien. Darunter waren 7.000 Männer, 8.000 Frauen und 5.000 Kinder. Nahezu alle leben unter ärmsten Verhältnissen am Rande der Existenzfähigkeit. Noch immer am schwersten von Armut betroffen sind Witwen und Waisenkinder.

Amina Swaleh Salem ist 60 und schon seit zehn Jahren verwitwet. Sie kümmert sich alleine um vier der insgesamt zehn Kinder ihrer beiden Töchter. Sie lebt mit ihnen in einem kleinen Haus auf Mombasa Island. Durch den Verkauf frittierter Kartoffeln (Pommes) und Brot in ihrer Nachbarschaft erwirtschaftet sie ein wenig Geld für die Lebenshaltung der kleinen Familie. Das Geld reicht jedoch nicht aus, um sich "Luxusgüter" wie Fleisch zu kaufen. Amina war eine unserer Begünstigten im Kurban-Projekt.

„Ich bitte Allah, den Allmächtigen, Ihre guten Taten anzunehmen. Mögen Sie inschallah noch viel Erfolg haben. “

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