Kenia
Ramadan 2009 in Kenia
In Kooperation mit Tawfiq Muslim Youth organisierte mh Lebensmittelverteilungen für 10.000 Menschen in entlegenen kenianischen Landgebieten.
Tawfiq Muslim Youth (TMY), unser örtlicher Partner, organisierte im Auftrag von mh zu Ramadan 2009 Lebensmittelverteilung für insgesamt 2.000 Familien. Viele unserer diesjährigen Nutznießer leben unter der Armutsgrenze, andere sind Geringverdiener, manche sind verwitwet und kümmern sich allein um ihre Halbwaisenkinder. Es handelt sich um insgesamt 10.000 Menschen, darunter 3.600 Männer, 4.400 Frauen und 2.000 Kinder. Sie sind akut von der Hungersnot betroffen.Die Pakete reichten aus, um eine Familie zwischen zwei Wochen und einem Monat mit Essen zu versorgen.
Die Distributionen fanden in den Distrikten Mombasa, Malindi, Tana River, Kilifi und Lamu statt und betrafen dort die Ortschaften Sehlla, Kwajiwa, Maweni, Feroonzi, Bomani, Barani, Majengo, Kisumu Ndogo, Ngala, Malindi Rural, Kilifi, Mombasa, Tarasaa, Kiunga Division, Mambrui, Kenyaole, Marereni und Pumwani. Von den insgesamt 2.000 verteilten Nahrungsmittelpaketen profitierten ebenfalls TMY-Mitarbeiter sowie Waisen. Sie erhielten 90 (TMY) bzw. 100 Pakete (Waisen). Zu den Empfängern unserer Ramadanhilfe in Malindi zählen auch 15 Familien, die Opfer einer Großbrandkatastrophe wurden. Diese hatte zu Beginn Ramadan ihre Häuser zerstört.
Ein jedes Paket enthielt 4 Kilo Weizen- und 4 Kilo Maismehl, 3 Kilo Zucker, 3 Liter Öl, 3 Kilo Reis, 3 Kilo Bohnen, 1 Kilo Pasta, 1 Kilo Salz, 1 Kilo Speisefett, ½ Kilo Tomatenmark, ½ Kilo Tee und 300 Gramm Gewürze.
Das Projekt lief vom 23. August bis 2. September 2009. Es kostete 47.030 Euro.
Einer unserer Nutznießer war Asman Bahaji, 58. Er ist Vater von 7 Kindern und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Fischer in Maweni, einem Dorf, in den vor allem arme Muslime leben oder vorübergehend unterkommen. „In diesem Ramadan war das Meer so stürmisch, dass ich wirklich nicht wusste, wie ich für meine Familie Iftar herbeischaffen soll. Ich bin sehr glücklich zu denen zu gehören, die von muslimehelfen ein Iftarpaket bekommen haben, für das ich sehr dankbar bin. Möge Allah die Menschen belohnen, die diese Hilfe auf diese oder jene Weise unterstützt haben.“
