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Uganda

Kurban in Dürreregion Sironko

Mehr als 18.000 Menschen in der jüngst von Dürre heimgesuchten Region Sironko erhalten Ende November 2009 Kurban-Rationen. Vor Ort arbeitet muslimehelfen mit dem Mpogo Islamic Center zusammen.

Ein Freudenfest für Hunger leidende Menschen in SironkoLupe
Ein Freudenfest für Hunger leidende Menschen in Sironko

Die Schächtung von 25 Kurban-Kühen sichterte Ende November 2009 Fleischrationen für mehr als 10.000 bedürftigen Familien. Sie leben in der jüngst von Dürre heimgesuchten landwirtschaftlichen Region Sironko im Osten Landes. Die kürzlich ausgefallenen und vernichteten Ernten nahmen hunderttausenden ohnehin armen Menschen ihre Einkommensmöglichkeiten und versetzen sie so eine akute Hungersituation.

 

Die Opferfleischverteilung erfolgte mithilfe Freiwilliger in 25 örtlichen islamischen Gemeinden. Kaale Muhmed zum Beispiel ist Vorsitzender der Kabuli Moschee in Sironko und einer von vielen Kurban-Begünstigten. „Ich bekam Fleisch und hatte keine Probleme oder Sorgen, diesen großen Tag zu feiern. Ich bitte Sie dringend um weitere Hilfe.“

 

Das Großereignis zeigte auch in den örtlichen Medien Präsenz. Die führende ugandische Tageszeitung „Bukeddei“ berichtete am 1. Dezember 2009 über die Kurban-Hilfsaktion aus Europa, finanziert mit Spendengeldern im Wert von 5.250 Euro.

 

Schon in Vergangenheit hatte muslimehelfen hierorts zahlreiche humanitäre Hilfestellungen realisiert und finanzierte neben Ramadan und Kurban andere wichtige Projekte für die hiesige Bevölkerung, zuletzt mit der Hungerhilfe in Sironko im Spätsommer 2009.

 

 

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