Die Begünstigten bedanken sich

muslimehelfen wünscht Dir ein …

Im Namen der Bedürftigen in unseren Hilfsprojekten danken wir Dir von Herzen für Deine Unterstützung zum Fest. Möge Allah (subhanahu wa ta’ala) Deine guten Taten annehmen, Dein Opfer annehmen und diese besonderen Tage von Dhul Hidscha mit Baraka, Gesundheit und Nähe zu Ihm erfüllen. Amin.

Zusätzlich zu unseren zahlreichen Kurban-Projekten, werden wir in diesen Tagen inschallah Festgeschenke in Sri Lanka, Simbabwe, Südafrika und Indonesien verteilen. In Indonesien werden unter anderem auch Kinder berücksichtigt, die von der vergangenen Flut betroffen waren. Sobald die Verteilungen vollständig abgeschlossen sind, werden wir Dir gerne ausführlich davon berichten. Ein kleinen Vorgeschmack kannst Du aber bereits jetzt diesem Videogruß von Waisen aus Simbabwe entnehmen, die zum Fest neue Kleidung und Schuhe erhalten.

Wie eine vergleichbare Verteilung vergangenes Jahr in Bangladesch lief, kannst Du im nachfolgenden Video mit eigenen Augen sehen.

Noch kein Opfertier gespendet?

Solltest Du bisher keine Gelegenheit gefunden haben, um Deine Kurban-Spende zu beauftragen oder selbst zu schächten, kannst Du das jetzt noch über muslimehelfen tun und durch das Fleisch zu einem Fest in Würde und Freude für bedürftige Familien in unseren Hilfsprojekten beitragen.

Bastelideen zum Opferfest

Auch für Kinder und Familien haben wir zum Opferfest zusätzliche Inhalte vorbereitet. Im Kinderbereich auf unserer Website findest Du geeignete Bastelmaterialien. Außerdem kannst Du in unserem Hilf-mit-Bereich schöne Infomaterialien bestellen, die Du an Freunde und Familie weitergeben kannst.

Lieben Gruß und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Waisen aus Simbabwe wünschen Dir ein gesegnetes Fest!

Zugehöriges Projekt

Letzte Gelegenheit für Deine Namensnennung zum Opferfest

Wenige Tage trennen uns vom Opferfest und nur noch bis zum 21. Mai 2026 bieten wir Dir die Möglichkeit für Deine Namensnennung bei Deiner Kurbanspende. Dadurch erhalten bedürftige Familien weltweit eine besondere Unterstützung zum Fest. Für viele der Begünstigten ist dieses Fleisch keine Selbstverständlichkeit, sondern eine seltene und wertvolle Abwechslung ihrer Ernährung. Der Preis für eine Kurban-Spende beträgt 200 Euro.

Zusätzlich kannst Du gerne mit einem Festgeschenk Familien und Kindern eine Freude bereiten. Gerade Kinder erinnern sich oft ein Leben lang an solche Gesten zum Fest wie zum Beispiel an neue Kleidung, Süßigkeiten oder kleine Überraschungen, die Hoffnung und Wertschätzung vermitteln.

Eindrücke aus der Kurbanverteilung im letzten Jahr

Die Wirkung der Kurban-Spenden zeigte sich im vergangenen Jahr besonders in den Begegnungen mit den Menschen vor Ort. In den Rohingya-Flüchtlingscamps in Bangladesch berichtete Mohammad Ismail aus Cox’s Bazar, dass Fleisch für viele Familien dort kaum bezahlbar sei und insbesondere zu den Id-Tagen schmerzlich fehle. Umso größer sei die Freude gewesen, als seine Familie durch die Kurbanverteilung von muslimehelfen unterstützt wurde. Besonders seine Kinder hätten sich sehr über das erhaltene Fleisch gefreut. Zum Abschluss sprach er allen Spenderinnen und Spendern seinen Dank und seine Gebete aus.

Auch aus Bosnien erreichten uns bewegende Rückmeldungen. Sead aus Gračanica lebt allein und ist aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht arbeitsfähig. Er berichtete, dass es ihm ohne Unterstützung kaum möglich gewesen wäre, sich zum Kurbanfest selbst eine Mahlzeit zuzubereiten. Die erhaltene Hilfe bedeutete für ihn deshalb nicht nur eine praktische Entlastung, sondern auch das Gefühl, in dieser besonderen Zeit nicht vergessen zu sein.

Wissenswertes über den Ablauf Deiner Kurban-Bestätigung

Regelmäßig werden wir gefragt, ob wir die Schächtung des Kurban bestätigen. Die Antwort lautet: Ja, sofern Du Dein Kurban spätestens bis zum 21. Mai 2026 beauftragst, erhältst Du im Nachgang eine E-Mail aus der hervorgeht, in welchem Land Dein Kurban geschächtet und an Bedürftige verteilt wurde.

Selbstverständlich führen wir auch Kurban-Aufträge aus, die wir nach dem Ablauf der Frist erhalten. Allerdings erfolgt bei diesen Kurbanspenden aus logistischen Gründen keine namentliche Bestätigung mehr.

Bildung und Perspektiven stärken

Neben der akuten Hilfe engagiert sich muslimehelfen auch langfristig für nachhaltige Entwicklung und Selbstständigkeit. Zum Beispiel im Rahmen verschiedener Projekte, in denen Bedürftige Zugang zu Bildung, Fähigkeiten und neuen Perspektiven erhalten. Eines dieser Projekte ist ein Nähkurs für Frauen in Südafrika gewesen.

Veranstaltungshinweis für Schwestern: Meet Eid Experience Bazar Edition in Offenbach

Vor Ort im Vivax in Offenbach erwarten Schwestern unter anderem Verkaufsstände, Food-Angebote, Matcha- und Cocktail-Spezialitäten, Kinderbücher, Beauty-Bereiche sowie Informationsstände verschiedener Hilfsorganisationen. Darunter auch Schwestern von muslimehelfen. Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch. Auch Spenden und Benefiz-Einkäufe vor Ort sind möglich.

Weitere Eindrücke des Veranstalters gibt es auf Instagram.

Möge Allah (subhanahu wa ta’ala) Dich für Deine Unterstützung reichlich belohnen.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Letzte Gelegenheit für Deine Namensnennung zum Opferfest​

Zugehöriges Projekt

Das Opferfest im Islam – Bedeutung, Ursprung und Sinn

Zur Zeit der Hadsch feiern wir Muslime jedes Jahr das Opferfest. Dieses Ereignis fällt auf den 10. Dhul-Hidscha des islamischen Mondkalenders. Das Fest steht in Verbindung mit dem Propheten Ibrahim (a.s.), der Pilgerfahrt (Hadsch) und dem Opfern eines Opfertieres.

Ein Opfer als Prüfung und Zeichen

Kannst Du auf das Liebste in Deinem Leben verzichten? Dem Propheten Ibrahim (a.s.) wurde diese Frage gestellt. Um Allahs Willen sollte er seinen einzigen Sohn Ismail (a.s.) opfern. Als die beiden in völliger Gottergebenheit Allahs Anweisungen umsetzen wollten, befreite der Allbarmherzige sie von dieser Prüfung und sandte ihnen stattdessen ein Opfertier.

Ziel und Absicht des Opferns

Es ging bei Kurban also nie um Fleisch oder Blut. Wenn wir Muslime das Opfer durchführen, geht es um unsere Gottesfurcht. Allah prüft damit unsere Opferbereitschaft. Im Koran heißt es dazu: „Sicher erreicht nicht ihr Fleisch Allah, und nicht ihr Blut, sondern es erreicht Ihn die Gottesfurcht von euch.“ (Koran 22:37).

Das Gebot des Opferns

Zum Gebot des Opferns sagte Prophet Muhammad (s): „Wer (sich im) Wohlstand (be-)findet und nicht opfert, der soll sich bestimmt nicht unserem Gebetsplatz nähern!“, überliefert ist dieses Hadith bei Darimi.
Daraus ziehen islamische Gelehrte den Schluss, dass es verpflichtend ist (wadschib), ein Opfertier darzubringen, bzw. dass es eine starke Sunnah (sunnah al-mu’akkadah) darstellt.

Jemanden zum Opfern beauftragen

Allahs Gesandter (s) hat im Namen seiner Ehefrauen Tiere geopfert. Im Islam ist es daher zulässig, jemanden zu beauftragen, für ihn zu schächten. Daher senden viele Muslime Geld zu Verwandten ins Ausland oder beauftragen Hilfsorganisationen, wie z.B. muslimehelfen, mit der Schächtung ihres Kurban. So erhält jeder Muslim die doppelte Belohnung: Zum einen, weil er eine islamische Vorschrift erfüllt. Und zum anderen, weil er sein ganzes Opfertier spendet und es Bedürftigen überlässt.

Möge Allah alle Kurban-Opfer annehmen und das Leid der Bedürftigen lindern.

Kurban – Sinn und Praxis

Zugehöriges Projekt

Aqiqa im Islam – Bedeutung, Regeln und Durchführung

Was bedeutet Aqiqa?

Aqiqa ist aus dem arabischen Verb aqqa abgeleitet, das rein sprachlich unter anderem „spalten“ im Sinne von „schneiden“ bedeutet. Als islamischer Begriff bezeichnet die Aqiqa das „Schlachten eines Opfertiers bei der Geburt eines Kindes“. Oft bezeichnet Aqiqa auch das Opfertier selbst.

Die Aqiqa geht auf die Sunna (Praxis) des Propheten Muhammad (s) zurück, der sinngemäß gesagt hat: „Für das (neugeborene) Kind soll eine Aqiqa vorgenommen werden. Also schlachtet in seinem Namen und entfernt von ihm den Schaden“ (Buchari).

In einem weiteren bekannten Hadith (Überlieferung; Mz.: Ahadith) nennt der Prophet (s) einige Dinge, die neben der Aqiqa vorgenommen werden sollen, wenn man dazu in der Lage ist. Der Prophet (s) hat sinngemäß gesagt: „Jedes Kind ist an seine Aqiqa gebunden. An seinem siebten Tag soll sie für ihn geschlachtet werden, ihm sein Name gegeben und ihm seine Haare geschnitten werden“ (Tirmidhi).

Muss die Aqiqa vorgenommen werden?

Die Mehrheit der muslimischen Gelehrten interpretiert die in letzterem Hadith erwähnte „Bindung“ des Neugeborenen an die Aqiqa so, dass diese – sofern man dazu in der Lage ist – in jedem Fall vorgenommen werden soll. Sie stufen die Aqiqa als Sunna mu´akkada ein, also als eine Handlung, die der Prophet (s) regelmäßig verrichtete.

Der Prophet Muhammad (s) hat die Aqiqa auch mit dem Wunsch der Eltern verbunden, als er sinngemäß sagte: „Wem ein Kind geboren wird, und er (um Allahs willen) für es schlachten möchte, so soll er es tun“ (Ahmad). Muslime sollen sich aber bemühen, dem Beispiel des Propheten (s) zu folgen, vor allem, wenn es sich um eine Sunna mu´akkada handelt. Allah sagt im Koran: „… und was der Gesandte euch gibt, so nehmt es, und was er euch untersagt, so enthaltet euch, …“ (59:7).

Durch das Befolgen der prophetischen Sunna erwirkt man für sich und die Familie inschaa´Allah (so Gott will) die Liebe Allahs: „Sag: Wenn ihr Allah liebt, so folgt mir, dann liebt euch Allah, und Er verzeiht euch eure Sünden, und Allah ist verzeihend, barmherzig“ (3:31).

Wer soll die Aqiqa vornehmen?

Derjenige, dem ein Kind geboren wird und imstande ist, eine Sunna des Propheten (s) mit Leben zu erfüllen und dadurch die Belohnung Allahs zu erlangen. Zunächst obliegt die Aqiqa dem Vater des Kindes. Sie kann aber auch von anderen, z. B. dem Großvater, durchgeführt werden.

Wann soll Aqiqa vorgenommen werden?

Nach dem Propheten Muhammad (s) soll die Aqiqa für das Neugeborene „…an seinem siebten Tag…“ geschlachtet werden. Auch er selbst hat dies nach einer Überlieferung der Prophetengattin und Mutter der Gläubigen, Aischa, für seine Enkel Hassan und Hussain an ihrem siebten Tag getan (Ibn Hibban).

Aus einer weiteren Überlieferung von Aischa geht jedoch hervor, dass diese Zeitangabe flexibel ist. Sie sagte, dass die Aqiqa sieben, vierzehn oder einundzwanzig Tage nach der Geburt vorgenommen werden soll (Ibn Qajim al-Dschauzija: Tuhfatu l-Wadud). Die Gelehrten folgern daraus, dass die Aqiqa bevorzugt am siebten Tag geschlachtet werden soll, da der Prophet (s) an diesem Tag geschlachtet hat. Falls dies nicht möglich ist, dann soll man zu den Zeitpunkten schlachten, die Aischa genannt hat, oder zu einem Zeitpunkt danach. Dadurch soll das Befolgen dieser Sunna erleichtert werden. Denn der Islam will es den Menschen nicht schwer, sondern leicht machen: „… Allah möchte das Leichte für euch, und Er möchte nicht das Schwere für euch…“ (2:185).

Wichtiger Hinweis zur Durchführung der Aqiqa über muslimehelfen

Wir möchten unsere Spender ausdrücklich darauf hinweisen, dass muslimehelfen die Aqiqa aus organisatorischen Gründen leider nicht innerhalb der in der Sunna genannten Zeiträume garantieren kann. Da wir zunächst mehrere Aufträge sammeln und anschließend gesammelt an unsere Projektpartner weiterleiten, erfolgt die Durchführung der Schächtung in der Regel erst zu einem späteren Zeitpunkt. Hinzu kommt, dass unsere Projektpartner vor Ort ebenfalls einige Tage für die Organisation und Umsetzung benötigen. Insgesamt kann die Durchführung der Aqiqa daher bis zu vier Monate nach Eingang der Spende dauern.

Wer die Aqiqa möglichst entsprechend der genannten Zeiten der Sunna – insbesondere am siebten Tag – durchführen möchte, sollte die Schlachtung daher privat und eigenständig organisieren. Dies ist in der Regel deutlich schneller umsetzbar als über eine Hilfsorganisation.

Die über muslimehelfen durchgeführte Aqiqa bleibt dennoch inschaallah gültig und erfüllt den Zweck der Speisung von Bedürftigen und Notleidenden. Wir bitten unsere Spender um Verständnis und empfehlen, diesen organisatorischen Ablauf bei der Planung ihrer Aqiqa zu berücksichtigen, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

Die Namensgebung für das Kind

Aus dem obigen, bei Tirmidhi überlieferten Hadith geht auch hervor, dass es Sunna ist, dem Kind seinen Namen an seinem siebten Lebenstag zu geben. Bis dahin kann man das Kind zum Beispiel „Abdullah“, also „Diener Gottes“, bzw. „Amatullah“, „Dienerin Gottes“, nennen.

Das Schneiden der Haare

Es ist Sunna, auch die Haare des Neuankömmlings am siebten Tag zu schneiden und das Gewicht der Haare in Silber aufzuwiegen. Der Gegenwert soll den Armen und Bedürftigen gespendet werden: Ali Ibn Abi Talib berichtete sinngemäß: „Allahs Gesandter, Allahs segne ihn und schenke ihm Heil, hat die Aqiqa für Hassan mit einem Schaf vorgenommen und zu Fatima gesagt: „Fatima! Schneide Hassans Haare und spende das Gewicht seiner Haare in Silber.“ Er berichtete weiter: „Da wog sie die Haare, und ihr Gewicht war von einem Dirham oder von einem Teil eines Dirhams“ (Tirmidhi; ein Dirham war eine Silbermünze von ungefähr 2,33 Gramm). Als später Hussain geboren wurde, tat sie das gleiche für ihn.

Ist die Aqiqa für Jungen und für Mädchen gleich?

Wie erwähnt, ist die Aqiqa eine Sunna mu´akkada und somit für Mädchen genauso wie für Jungen nachdrücklich empfohlen. Allahs Gesandter (s) hat sinngemäß gesagt: „Die Aqiqa ist für den Jungen zwei Schafe, für das Mädchen eines“ (Tirmidhi).

Über die verschiedene Anzahl der Tiere, die für Jungen und Mädchen zu schlachten sind, haben sich viele Gelehrte Gedanken gemacht. Manche sind der Meinung, dass die zwei Schafe für den Jungen symbolisch für seine weitreichenden Pflichten im Umgang mit der Gesellschaft außerhalb der Familie stehen. Denn bei zwei Schafen wird ja noch mehr Fleisch an noch mehr Menschen verteilt.

Aber abgesehen von dem wahren Grund für diesen Unterschied, den nur Allah, der Erhabene, allein kennt, gilt: Der Muslim vertraut auf Allahs Allwissenheit und weiß, dass Er zwischen den Menschen – außer in der Gottesfurcht – keinen Werteunterschied macht: „…der edelste von euch bei Allah ist ja der am meisten gottesfürchtige von euch,…“ (49:13). Mit dieser Haltung wird der Muslim den Worten Allahs gerecht: „Also nein, bei deinem Herrn, sie glauben nicht, bis sie dich zum Richter machen über das, was umstritten ist zwischen ihnen, dann für sich selber keine Bedrängnis finden, wegen dem, was du entschieden hast, und sie ergeben sich, in völligem Frieden ergeben“ (4:65).

Dennoch ist es möglich, für den Jungen nur ein Schaf zu schlachten. So ist überliefert, dass Allahs Gesandter (s) je ein Lamm für Hassan und Hussain opferte (Abu Dawud). Das bedeutet nach Meinung der Gelehrten, dass derjenige, der vermögend und dazu imstande ist, für einen neugeborenen Sohn zwei Schafe schlachten soll. Wer dazu nicht in der Lage ist, soll nach Möglichkeit ein Schaf schlachten. Auch dies ist eine Erleichterung, denn Allah „…hat für euch in der Religion keine Bedrängnis gemacht,…“ (22:78).

Kann man, anstatt die Aqiqa vorzunehmen, ihren Gegenwert spenden?

Der Prophet Muhammad (s) hat in verschiedenen Ahadith ausdrücklich erwähnt, dass bei der Aqiqa „geschlachtet“ werden soll. Eine allgemeine Geld- oder Sachspende kann die Aqiqa also nicht ersetzen. Es ist im Islam zu jeder Zeit möglich, Sadaqa (Spenden jeglicher Art) zu geben, und Allah verspricht vielfachen Lohn dafür im Jenseits. Jedoch nimmt das Schlachten, und damit verbunden die Speisung von Bedürftigen, zu bestimmten Anlässen einen besonderen Stellenwert ein, wie beispielsweise beim Opferfest am Ende des Hadsch, oder eben bei der Aqiqa. Diese Art des Opferns ist auch eine besondere Art des Gottesdienstes, die in einem Atemzug mit dem Gebet genannt wird: „Also bete zu deinem Herrn und schächte,…“ (108:2). Oder an anderer Stelle: „Sag: Ja, mein Gebet und mein Opfern und mein Leben und mein Sterben sind für Allah, den Herrn der Welten,…“ (6:162).

Wenn man aber z. B. die Aqiqa nicht selbst durchführen kann oder man die Freude über das Neugeborene mit besonders Bedürftigen in armen Gegenden teilen möchte, kann man das Geld für diesen speziellen Zweck spenden. muslimehelfen kann dabei behilflich sein, die Durchführung der Aqiqa unter Beachtung der islamischen Regeln sowie die anschließende Verteilung des Fleisches an Arme und Notleidende zu organisieren. Nähere Informationen hierüber gibt muslimehelfen gerne.

Allgemeine Regeln für die Aqiqa

Für die Durchführung der Aqiqa gelten bestimmte Regeln, von denen hier nur die wichtigsten erwähnt werden:

  • Grundsätzlich gilt, dass die Regeln des Kurban/der Udhija, also der Schlachtung des Opfertieres beim Opferfest, auch bei der Aqiqa anzuwenden sind. Das bedeutet, dass die gleichen Regeln hinsichtlich der Beschaffenheit des Tieres, der Verteilung und der Spende von dem Fleisch gelten. Der Prophet Muhammad (s) hat bei der Verteilung des Fleisches auch an die Hebamme gedacht. Bei der Geburt seines Enkels Hussain wies er seine Tochter Fatima an, der Hebamme eine Keule des Opfertieres zu bringen (Baihaqi). Denn auch sie soll an dem Fest und der Freude über den Neuankömmling teilhaben.
  • Dies deutet auch schon auf die nächste Regel hin: Bei der Verteilung des Fleisches ist es besser, die Knochen des geschlachteten Tieres nicht zu brechen. Denn wenn die Begünstigten ganze Stücke bekommen, können sie auch großzügiger bedacht werden. Bei der Verspeisung des Fleisches isst natürlich jeder nur so viel wie er möchte, d.h. die Knochen können dann bedenkenlos gebrochen werden.
  • Eine Aqiqa kann immer nur für ein Neugeborenes vorgenommen werden, d.h. man kann sich eine Aqiqa nicht teilen. Es können sich also beispielsweise keine sieben Eltern zusammentun, um ein Kamel für sieben Kinder zu schlachten, wie es beim Kurban möglich ist. Es gilt: Mindestens ein Tier des Weideviehs für ein Kind.
  • Anstelle von Schafen und Ziegen kann man auch Kühe oder Kamele schlachten; einige Prophetengefährten taten dies ebenfalls. Auch hat der Prophet (s) beispielsweise in den eingangs erwähnten Überlieferungen bei Buchari und Tirmidhi davon gesprochen, dass man „schlachten“ soll, ohne die Tierart zu nennen. Natürlich gilt auch beim Schlachten anderer Tiere für die Aqiqa: Mindestens ein Tier des Weideviehs für ein Kind.
  • Bei der Schlachtung des Opfertieres soll man den Namen des Kindes nennen, für das die Aqiqa geschlachtet wird. Der Prophet Muhammad (s) hat sinngemäß gesagt: „Schlachtet und nennt seinen Namen (den Namen des Neugeborenen). Sagt: „Bismillah! Allahumma laka wa ilaik. Hadhihi Aqiqat Fulan“ (Baihaqi). Anstelle von Fulan wird der Name des Neugeborenen genannt. Das bedeutet: „Im Namen Allahs. O Allah, für Dich und zu Dir. Dies ist die Aqiqa von Soundso.“ Falls man vergisst, diese oder ähnliche Worte bei der Schlachtung zu sprechen, ist die Aqiqa trotzdem gültig, wenn man die Nijja (Absicht) hatte, die Aqiqa für ein bestimmtes Kind zu schlachten.

Weitere Vorzüge der Aqiqa

  • Die Aqiqa ist ein Opfer um Allahs willen, das im Namen des Neugeborenen gemacht wird, um für es von seinen ersten Lebenstagen an Allahs Segen zu erwirken.
  • Die Aqiqa steht in der Tradition des Propheten Ibrahims, der seinen Sohn Ismail, Allahs Frieden sei auf beiden, durch ein „gewaltiges Schlachtopfer“ auslöste (vgl. 37:107).
  • Die Aqiqa ist auch ein Ausdruck der Freude: Man freut sich über das Neugeborene, auf den Lohn, den man inschaa´Allah für das Befolgen der Sunna des Propheten (s) bekommt, oder auch einfach nur über das gemeinsame Essen und Feiern. Die Aqiqa ist in vielerlei Hinsicht ein Zeichen für den gelebten Islam.
  • Durch die Aqiqa werden die Zuneigung und die sozialen Bande gestärkt, wenn Familie, Nachbarn, Verwandte, Freunde und Bedürftige sich aus Freude über die Ankunft des Sprösslings an der Festtafel versammeln.
  • Die Aqiqa symbolisiert auch das Streben nach sozialer Gerechtigkeit, da durch das Üben gesellschaftlicher Solidarität die Anzeichen von sozialen Unterschieden, Armut und Not in der muslimischen Gemeinschaft gelindert werden.

Wa´l-lahu a´lam wa billahi´t-taufiq.

Und Allah weiß es am besten, und mit Allah ist der Erfolg.

Aqiqa im Islam – Bedeutung, Regeln und Durchführung

Zugehöriges Projekt

Kurban mit Namensnennung noch bis zum 21. Mai möglich!

Mit dem Pilgermonat rückt das Opferfest immer näher. Für viele bedürftige Menschen weltweit bedeutet diese Zeit Hoffnung auf Gemeinschaft, Nahrung und ein würdevolles Fest. Eine Hoffnung, die wir gemeinsam erfüllen möchten.

Die Möglichkeit zur Kurban-Spende mit Namensnennung vor Ort besteht bei uns noch bis zum 21.05.2026.
Der Preis für eine Kurban-Spende beträgt in diesem Jahr 200 Euro.

Die Geschichte einer Witwe zum Opferfest

In zahlreichen Regionen erreicht die Kurbanhilfe Menschen, die sich Fleisch nur selten leisten können. Dazu gehört auch die Familie von Parveen aus Indien. Seit dem Tod ihres Mannes sorgt die alleinerziehende Mutter allein für ihren 13-jährigen Sohn und arbeitet als Haushaltshilfe, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern.

Durch die Kurban-Verteilung erhielt ihre Familie erstmals seit langer Zeit wieder Ziegenfleisch. Aus der Spende wurde ein gemeinsames Festessen und ein lang gehegter Wunsch ihres Sohnes ging in Erfüllung.

„Mein Sohn hat sich immer Mutton Biryani gewünscht, aber ich konnte es mir nie leisten.
Heute konnten wir dank dieser Hilfe gemeinsam eine besondere Mahlzeit genießen.“

Solche Momente zeigen, dass Kurban weit mehr ist als die Verteilung von Fleisch. Es geht auch um Würde, Freude und das Gefühl, nicht vergessen zu sein.

Freude durch Festgeschenke

Neben der Kurban-Spende kannst Du auch Festgeschenke für bedürftige Familien ermöglichen. Kurz vor Eid ul-Adha im vergangenen Jahr wurden in Bangladesh auf abgelegenen Flussinseln im Distrikt Kushtia insgesamt 520 Familien mit Festgeschenken unterstützt. Die Menschen dort leben unter schwierigen Bedingungen: Überschwemmungen, Flusserosion und unsichere Einkommen prägen ihren Alltag.

Jede Familie erhielt unter anderem Kleidung, Bettwäsche, Lebensmittel, Moskitonetze sowie kleine Geschenke und Lernmaterialien für Kinder. Auch zwei Packungen Vermicelli-Nudeln waren Teil der Pakete. Aus ihnen wird in Bangladesh rund um Eid traditionell eine Süßspeise mit Milch, Zucker und Gewürzen zubereitet. Daraus ergibt sich ein Gericht, das für viele Familien fest mit den Feiertagen verbunden ist.

Gerade während der Monsunzeit helfen Moskitonetze zusätzlich dabei, das Risiko von Dengue-Erkrankungen zu reduzieren.

Auch in Sri Lanka konnten Familien rund um Eid ul-Adha mit Festgeschenken erreicht werden.

Es ist gut zu wissen, dass Menschen wie Du diesen Weg mitgehen und solche Hilfe möglich machen.

Hilfe in der Not

Doch nicht nur rund um das Opferfest sind viele Menschen auf Unterstützung angewiesen.

Immer wieder treffen Überschwemmungen, Erdbeben und andere Katastrophen Familien innerhalb weniger Stunden mit voller Härte. Häuser werden zerstört, Vorräte gehen verloren und ganze Existenzen geraten ins Wanken.

In unserem Beitrag Nach Fluten und Erdbeben: Hilfe, die ankommt“ zeigen wir, wie Nothilfe betroffene Menschen weltweit erreicht und warum kontinuierliche Unterstützung so wichtig ist.

Auch im Großraum Jakarta in Indonesien mussten viele Familien nach schweren Überschwemmungen im März 2025 dringend versorgt werden. Starke Regenfälle und überlaufene Flüsse hatten weite Teile der Region unter Wasser gesetzt.

Dank der Nothilfe konnten 568 Familien mit Lebensmittelpaketen unterstützt werden. Enthalten waren unter anderem Reis, Öl, Zucker, Mehl, Tee und Instant-Nudeln. Unter den Begünstigten befanden sich auch 52 Waisenkinder.

Gerade bei Katastrophen ist effektive Hilfe über die ersten Wochen nach dem Notfall entscheidend für die Versorgung. Deshalb sind Dauerspenden für den Notfall-Fonds besonders wertvoll: Sie ermöglichen schnelle und flexible Hilfe genau dann, wenn sie gebraucht wird.

Möge Allah (subhanahu wa ta’ala) Deine regelmäßige gute Tat annehmen und sie für die Bedürftigen zu einer Erleichterung machen.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Kurban mit Namensnennung noch bis zum 21. Mai möglich!​

Zugehöriges Projekt

Kurban 2026: Beachte diese Frist für Deine Namensnennung

Wir bieten Dir anlässlich des Opferfestes die Möglichkeit Deine Kurban-Spende mit einer persönlichen Namensnennung vor Ort zu verbinden. Damit Deine Namensnennung berücksichtigt wird, bitten wir Dich darum Deine Kurban-Spende spätestens bis zum 21. Mai zu beauftragen.

Mit einer Kurban-Spende in Höhe von 200 Euro ermöglichst Du bedürftigen Familien zum Opferfest Fleisch zu erhalten, ihre Ernährung mit tierischen Proteinen zu verbessern und das Fest in Würde zu erleben.

Gerade in Regionen mit Armut, Naturkatastrophen und unsicheren Lebensbedingungen bedeutet das Fleisch mehr als eine Mahlzeit. Es bedeutet Teilhabe, Gemeinschaft und das Gefühl, nicht vergessen zu werden.

Unsere Kurban-Erfahrung: Hilfe, die Familien letztes Jahr erreichte

Zum Beispiel in Bangladesch bei der Kurban-Verteilung in Sirajganj und Kushtia. In diesen Distrikten wurden anlässlich des Opferfestes insgesamt 18 Rinder geschächtet, deren Fleisch an bedürftige Familien verteilt wurde. Dank eines günstigen Wechselkurses konnten zusätzlich drei weitere Rinder finanziert werden. Dadurch erhielten insgesamt 1.443 Familien jeweils 2 kg Fleisch.

Die Begünstigten stammen überwiegend aus armen Haushalten, die häufig unter Überschwemmungen, Flusserosion und unsicheren Einkommensverhältnissen leiden. Viele Familien leben von Tagelohnarbeit oder kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Frauen mit alleiniger Verantwortung für ihre Familien sowie Menschen mit Behinderungen.

Die Fleischverteilung ermöglichte nicht nur eine wertvolle Ergänzung der Ernährung, sondern stärkte auch die soziale Teilhabe während der Festtage.

Die Worte der Begünstigten

Die 47-jährige Ayesha aus Kushtia sagte: „Ich bin sehr glücklich, 2 Kilogramm Kurban-Fleisch zu erhalten. Ich werde dieses ganze Fleisch am Eid-Tag kochen und meine gesamte Familie damit ernähren können.“

Und die 28-jährige Marofa aus Sirajganj sagte: „Wir können es uns niemals leisten, 2 kg Fleisch auf einmal zu kaufen. Ich bin sehr glücklich, heute Fleisch zu erhalten.“

Kurban-Verteilung an Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Im Flüchtlingslager Cox’s Bazar wurde ebenfalls ein Kurban-Projekt umgesetzt. Dort wurden 15 Rinder für Rohingya-Familien geschächtet. Zusätzlich wurden weitere fünf Rinder für bedürftige bangladeschische Familien bereitgestellt, um lokale Bedürfnisse gleichermaßen zu berücksichtigen. Insgesamt erhielten 1.600 Familien jeweils 2 kg Fleisch. Unter den Begünstigten befanden sich auch 215 Waisenkinder.

In den Flüchtlingslagern fehlt es häufig an nahrhaften Lebensmitteln. Viele Familien sind vollständig auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Der 41-jährige Mohammad ist einer der Begünstigten und sagte: „Zum Opferfest wünschen wir uns, Fleisch zu essen, aber wir können es uns nicht leisten. Wenn ich dieses Fleisch mit nach Hause nehme, werden meine Kinder sehr glücklich sein.“

Die 39-jährige Ata fasst die Situation wie folgt zusammen:

„Für arme Familien wie unsere ist es fast unmöglich, während Eid Fleisch zu kaufen. Durch diese Hilfe wird es bei uns zu Hause ein besonderes Essen geben.“

Festgeschenke zu Eid: Jetzt Freude teilen

Neben Kurban-Spenden besteht auch die Möglichkeit, bedürftigen Familien ein Festgeschenk zu ermöglichen.

Mit einer Festgeschenk-Spende von 25 Euro erhalten Familien praktische und liebevoll zusammengestellte Pakete, die ihnen ein würdiges Fest ermöglichen. Die Inhalte unterscheiden sich je nach Region.

Im vergangenen Jahr wurden beispielsweie in Bangladesch Festgeschenke an 520 Familien auf abgelegenen Flussinseln verteilt. Die Pakete enthielten unter anderem Kleidung, Bettwäsche, Lebensmittel, Moskitonetze und kleine Geschenke für Kinder. Gerade in Regionen mit großer Armut bleibt das Eid-Fest für viele Familien oft ohne besondere Momente. Festgeschenke schaffen Freude, stärken das Gemeinschaftsgefühl und schenken Kindern wertvolle Erinnerungen.

So sagte die 8-jährige Fatema aus Kushtia: „Ich bin sehr glücklich, so schöne Geschenke zu erhalten. Diese Geschenke haben dieses Eid-Fest für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.“

Neue Kurban-Ausgabe der muslimehelfen-Zeitschrift digital verfügbar

Die aktuelle Kurban-Ausgabe der muslimehelfen-Spenderzeitschrift steht jetzt zum Download bereit.

Sie enthält Einblicke in vergangene Hilfsprojekte, aktuelle Entwicklungen sowie Hintergrundberichte zur Kurban-Kampagne.

Not- und Katastrophenhilfe: Sturmflut in Bangladesch

Ende Mai bis Anfang Juni 2025 trafen schwere Sturmfluten und starke Regenfälle die Insel Kutubdia in Cox’s Bazar. Große Teile der Region wurden überflutet, Häuser zerstört und zahlreiche Familien vertrieben.

Wir konnten Nothilfe für 500 Familien umsetzen. Die Hilfspakete enthielten Lebensmittel und Hygieneartikel, um die dringendsten Bedürfnisse der Betroffenen zu decken. Wie das gelaufen ist, siehst Du hier:

Deine Hilfe wirkt weiter

Kurban, Festgeschenke und Nothilfe erreichen Menschen in Situationen, die oft von Unsicherheit, Armut und fehlenden Perspektiven geprägt sind.

Es ist gut zu wissen, dass Menschen wie Du diesen Weg mitgehen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, Familien Hoffnung, Würde und konkrete Hilfe zu ermöglichen.

Mit herzlichen Grüßen und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Kurban 2026: Beachte diese Frist für Deine Namensnennung​

Zugehöriges Projekt

Ein Rückblick auf unsere Kurban-Projekte im vergangenen Jahr

Soufian El Khayari

Für Millionen von Menschen weltweit ist Fleisch ein Luxus, den sie sich im kräftezehrenden Alltag aufgrund extremer Armut und steigenden Lebensmittelpreisen einfach nicht leisten können. Dank großzügigen Spenden konnten wir auch 2025 anlässlich des Opferfestes wieder ein weitreichendes globales Kurban-Programm umsetzen.

In insgesamt 14 Ländern und durch 20 sorgfältig geplante Projekte haben wir gemeinsam knapp 30.000 bedürftige Familien erreicht. Das sind weit über 140.000 Menschen. Unsere Spender haben diesen oftmals vergessenen Geschwistern an den Festtagen nicht nur eine seltene, nahrhafte Mahlzeit geschenkt. Sie haben ihnen das wertvolle Gefühl gegeben, in ihrer tiefen Not nicht alleine gelassen zu werden.

Die Umsetzung der Kurban-Projekte 2025 war eine beachtliche logistische Leistung. Von den trockenen Regionen Afrikas bis hin zu den überfüllten Flüchtlingslagern in Südasien kam Deine Hilfe genau dort an, wo sie am dringendsten benötigt wurde. Im Folgenden möchten wir Dir einen detaillierten Überblick über die ermöglichten Kurban-Projekte geben.

Kurban-Hilfe in Afrika

In vielen afrikanischen Ländern leiden Gemeinschaften tagtäglich unter Armut, Dürren und massiver wirtschaftlicher Instabilität. In acht umfassenden Projekten auf dem afrikanischen Kontinent brachten wir Erleichterung.

Unser weitreichendstes afrikanisches Projekt fand in Kenia statt. In den Counties Kwale, Kilifi und Mombasa wurden 320 Ziegen und 200 Schafe geschächtet. Dadurch konnten wir fast 3.500 arme Familien, darunter unzählige Witwen und Waisen, mit je zwei Kilogramm frischem Fleisch versorgen. Das Projekt stärkte zudem lokale muslimische Viehhändler, deren Verkaufserlöse einen extrem wichtigen Impuls für die ganze Region darstellten. In Ruanda konnten wir 50 Rinder schächten und deren Fleisch an 1.920 zutiefst bedürftige Familien in Distrikten wie Rwamagana verteilen. In der Demokratischen Republik Kongo, um genauer zu sein in Goma, erreichten wir 600 verarmte Familien. Das durchschnittliche Tageseinkommen dieser Menschen beträgt oftmals kaum einen Euro. Die Verteilung von 3 kg Fleisch pro Familie bot eine außergewöhnliche Proteinquelle und riesige Festtagsfreude.

Einen besonderen Fokus legten wir auf die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. In Togo wurden 50 Rinder für 700 Familien geschächtet. Die Fleischverteilung konzentrierte sich gezielt auf Menschen mit starken visuellen, auditiven und körperlichen Beeinträchtigungen. An sie konnten sechs Kilogramm überreicht werden. In Malawi in der Region Salima wurden 600 Familien – darunter chronisch Kranke, ältere Menschen und Witwen – mit Rindfleisch bedacht. In den trockenen ländlichen Gebieten von Simbabwe in Muzarabani und Hambe erhielten 1.360 Familien Kurban-Fleisch. Im städtischen Raum in Südafrika profitierten zudem 740 Familien in den ärmsten Townships von Johannesburg und Sasolburg, die extrem unter hoher Arbeitslosigkeit leiden.

Unermüdliche Solidarität für Flüchtlinge in Asien

Asien bildet aufgrund seiner komplexen Flüchtlingskrisen und den extrem großen, unterhalb der Armutsgrenze lebenden Bevölkerungsgruppen einen traditionellen Schwerpunkt unserer Hilfe. Ein gewaltiger Teil der Spenden half direkt Vertriebenen.

Besonders in den überfüllten Rohingya-Camps in Bangladesch (Cox’s Bazar) brachten wir 1.200 vor Gewalt geflohenen Familien Trost. Zudem berücksichtigten wir 400 arme bangladeschische Gastfamilien, um den sozialen Frieden zu stärken. Eine ähnlich dramatische Situation fanden wir in Indien, wo wir in Hyderabad 1.270 völlig verarmte Rohingya-Flüchtlingsfamilien mit Ziegenfleisch versorgen konnten. Für sie, die nur als Tagelöhner überleben, war dieses Fleisch mehr als simple Nahrung. Es war schieres Überleben und ein Zeichen der Hoffnung. In Pakistan (Peshawar) versorgten wir 400 afghanische Flüchtlingsfamilien. Darunter hauptsächlich alleinerziehende Mütter ohne Einkommen. Ein weiteres Projekt half dort 400 armen einheimischen Müttern und Familien.

Zusätzlich führten wir in Indien starke Einsätze für die einheimische ländliche Bevölkerung durch. Mit über drei Projekten in Indien erreichten wir 3.300 lokale Familien, vor allem witterungsabhängige Kleinbauern. Ein Kraftakt war unser Hilfsprojekt im von Unwettern gebeutelten Sri Lanka: Hier haben wir nach der Schächtung von 99 Rindern für 4.077 bedürftige Familien Fleisch bereitgestellt. Allein 1.650 Waisenkinder profitierten davon. Auch außerhalb der riesigen Camps in Bangladesch erhielten 1.686 Familien in überschwemmungsgefährdeten Gebieten wertvolles Kurban-Fleisch. Ein guter Wechselkurs ermöglichte alhamdulillah sogar mehr Tiere als geplant.

Trost für abgelegene Inseldörfer in Südostasien

In Südostasien durften sich abertausende Muslime über den reichen Segen des Opferfestes freuen. In Indonesien realisierten wir mehrere großflächige Verteilungen in Aceh, Lombok und West Nusa Tenggara. Gemeinsam wurden über 3.700 Familien bedacht, und wir brachten zudem 1.757 starken Waisenkindern ein strahlendes Lächeln ins Gesicht. Lokale islamische Religionslehrer wurden in die direkten Verteilungen involviert, um sie wertzuschätzen. In Kambodscha dehnten wir das Kurban-Programm auf sage und schreibe 32 Dörfer in 11 völlig unterschiedlichen ländlichen Provinzen aus. Exakt 2.250 Familien von Reisbauern und einfachen Fischern, die mit großen finanziellen Nöten extrem schwer zu kämpfen haben, durften sich am Festtag über Rindfleisch für ihre Familien und Kinder freuen.

Europa: Direkte Hilfe in Bosnien

In der europäischen Nachbarschaft wird Hilfe ebenso dringend benötigt. In Bosnien in Städten wie Srebrenica, Srebrenik und Zvornik wurden an den Festtagen 10 Rinder geschächtet. Insgesamt 30 der bedürftigsten Waisenfamilien wurden direkt mit Spenden von frischem Kurban-Fleisch versorgt. Zudem sorgten wir für eine nachhaltige Weiterverwendung: Ein beträchtlicher Großteil des Fleisches wurde eingefroren, um über das Jahr verteilt einem Aufnahmezentrum, städtischen Armenspeisungen sowie einer speziellen Einrichtung für bedrohte Internatskinder laufend zugutezukommen.

Der wahre Segen des Teilens

Hinter diesen beeindruckenden Zahlen von 20 erfolgreichen Projekten und über 140.000 versorgten Begünstigten, stehen echte Menschen mit echten Emotionen. Beispielhaft ein lachendes kambodschanischen Waisenkind, eine Witwe tief im ländlichen Peshawar voller Erleichterung, der spürbare Trost eines blinden Menschen in Afrika. Sie alle haben gemerkt, dass Geschwister wie Du sie nicht vergessen haben.

Mit dem Kurban 2025 hast Du mehr als eine fleischhaltige Mahlzeit gespendet. Du hast Inklusion, echte Wertschätzung und Lebensfreude ermöglicht. Im Namen aller begünstigten Familien und den Partnern von muslimehelfen bedanken wir uns von tiefstem Herzen. Möge Allah (swt) Deine herzlichen Spenden annehmen, Dich und Deine Familie segne und Euch in beiden Welten Frieden schenken. Amin. Lass uns diesen Weg der Barmherzigkeit gemeinsam stetig weitergehen!

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Ein Rückblick auf unsere Kurban-Projekte im vergangenen Jahr

Zugehöriges Projekt

Ein gesegnetes Opferfest wünschen wir Dir!

Das höchste islamische Fest hat uns erreicht – und wir gedenken gemeinsam der Opferbereitschaft des Propheten Ibrahim (as) sowie der grenzenlosen Barmherzigkeit Allahs. Wir danken Dir von Herzen, wenn Du diesen Anlass bereits genutzt hast, um Gutes zu tun – sei es mit einer Kurban-Spende für 200 Euro in Deinem Namen oder einem Festgeschenk (25 Euro) für Bedürftige. Beides bringt große Freude und Erleichterung für Arme.

Falls Du noch nicht dazu gekommen bist, kannst Du das gerne jetzt nachholen. Besuche dafür einfach zeitnah unsere Website und mach mit.

Möge Allah Dich dafür reichlich belohnen,
die Hadsch der Pilgernden annehmen,
Deine Bittgebete vom Tag von Arafat erhören
und Dir und Deiner Familie ein frohes Fest schenken.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Ein gesegnetes Opferfest wünschen wir Dir!​

Zugehöriges Projekt

Arafat und das Opferfest – segensreiche Tage stehen bevor

Wir hoffen, Du konntest die ersten Tage des Pilgermonats gut nutzen. Bereits Ende dieser Woche steht der Höhepunkt der Hadsch bevor: der Tag von Arafat am Donnerstag, gefolgt vom Opferfest.

Muslime weltweit bringen – in Gedenken an die Geschichte von Ibrahim (alayhi salam) und seinem Sohn – ein rituelles Opfer dar, sofern sie dazu in der Lage sind.

Für viele Familien in Not ist Kurban-Fleisch zu diesem Anlass ein seltener Lichtblick. Ein Zeichen dafür, dass sie nicht vergessen wurden. So zum Beispiel die Familien von Shabana und Sayeera aus Indien, die im vergangenen Jahr dank Spenden Kurban-Fleisch erhielten.

Wie sie das erlebt haben, haben wir für Dich zusammengefasst:

Kurban spenden – Freude teilen

Mit Deiner Kurban-Spende schenkst Du Menschen in Not Hoffnung, Würde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Das Fleisch wird vor Ort fachgerecht verteilt – an diejenigen, die es am meisten benötigen.

Ein Festgeschenk dazu?

Mit einer kleinen Zusatzspende (25 Euro) kannst Du bedürftigen Kindern zum Festtag eine große Freude bereiten. Eine Geste, die lange in Erinnerung bleibt.

Erinnerung an freiwilliges Fasten

Tipp: Am Donnerstag ist der Tag von Arafat – einer der segensreichsten Tage im Jahr. Wer möchte, kann an diesem Tag freiwillig fasten. Unser Prophet (ﷺ) sagte – überliefert bei Muslim –, dass das Fasten an Arafat die Sünden des vergangenen und des kommenden Jahres tilgen kann. Wenn Du Dich in der Lage fühlst, ist es eine schöne Gelegenheit, diesen Tag bewusst zu gestalten.

Möge Allah, der Erhabene, Dich für Deine Spenden reich belohnen, Dein Fasten annehmen und die Hadsch der Pilgernden akzeptieren.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Arafat und das Opferfest – segensreiche Tage stehen bevor

Zugehöriges Projekt

Ein Fest, das nach Fleisch und Hoffnung duftet

Für viele von uns ist das Opferfest eine Feierlichkeit voller Freude, Gemeinschaft und guter Speisen. Für andere bedeutet es vor allem: Verzicht, Hunger und das Gefühl nicht genug zu haben. Doch durch Deine Spende kann sich das ändern. Zwei Frauen aus Indien zeigen, was Deine Unterstützung wirklich bewirken kann.

Shabana ist 26 Jahre alt, Mutter von drei kleinen Kindern. Gemeinsam mit ihrem Mann Javed lebt sie in einem einzigen Raum in einem gemieteten Haus in Old Hubli, im indischen Bundesstaat Karnataka. Beide arbeiten hart – Shabana rollt zu Hause Beedis, ihr Mann repariert Motorräder – aber zusammen verdienen sie kaum genug, um Miete, Wasser und Lebensmittel zu bezahlen. Fleisch? Ein unerreichbarer Luxus. Besonders zum Fest ist das schmerzhaft: Während andere Familien feiern, fehlt ihnen oft sogar das Nötigste.

Doch vergangenes Jahr war alles anders. Dank Kurban-Spenden erhielten sie 1,5 kg frisches Fleisch. Als Shabanas Kinder das Paket sahen, strahlten ihre Gesichter. „Ich kann heute Shaie-Biryani und Seekh-Kebabs kochen und mit meiner Familie feiern“, sagte sie voller Freude. „Drei Tage lang können wir jetzt gemeinsam essen – danke, dass Ihr uns nicht vergessen habt.“

Auch Sayeera erlebte ein Fest der Hoffnung. Sie ist 35, Witwe und allein verantwortlich für drei Kinder, ihren alten Vater und ihre Schwester. Seit dem Tod ihres Mannes kämpft sie täglich ums Überleben. Sie arbeitet als Haushaltshilfe, doch mit umgerechnet weniger als 50 Euro im Monat reicht es kaum für das Nötigste – schon gar nicht für ein Festessen.

Am Tag des Opferfeste brachten ihr unsere Projektpartner ein Fleischpaket. „Wir hatten nichts, um den Tag zu feiern. Keine neuen Kleider, kein besonderes Essen“, erzählt sie. „Aber als das frische Kurban-Fleisch kam, war das wie ein Geschenk Allahs. Wir werden noch fünf, sechs Tage davon essen können. Ihr habt uns das Fest zurückgegeben.“

Diese Geschichten sind kein Einzelfall.

Jedes Jahr sehnen sich Tausende Familien wie die von Shabana und Sayeera nach einem würdigen Opferfest – nach einem Tag, an dem auch sie satt werden und spüren, dass sie nicht vergessen wurden.

Du kannst das möglich machen.

Spende Dein Kurban. Und schenke einer bedürftigen Familie ein Fest, das nach Hoffnung, Würde und Fleisch duftet.

Möge Allah Deine Opfergabe annehmen. Amin und Eid Mubarak.

Ein Fest, das nach Fleisch und Hoffnung duftet

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