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14 Aug 2012
Die Geschichte zum Bastelprojekt "Höhle Hira"

von Nadia Naji

Die Geschichte zum Bastelprojekt "Höhle Hira"

In einer Zeit in der es noch keine Autos und Flugzeuge gab, lange vor Fahrrädern und elektrischen Lichtern, lange vor Wolkenkratzern und Spielplätzen aus Plastik…

In einer Stadt namens Mekkah, da lebte einst ein Mann. Er war sehr beliebt, weil er sehr ehrlich und zuverlässig war, und immer höflich und anständig. Und auch der Mann selbst liebte seine Heimat und die Menschen darin, und er war glücklich verheiratet. Nur eines machte ihn traurig. Die Menschen in Mekkah beteten zu mehreren Göttern, die als Götzen in der heiligen Stadt, in der Kaaba, standen. Schon lange vor diesen Göttern war dies ein heiliger Ort, aber früher, das wusste er, da gab es hier nur EINEN Gott. Der Mann beschloss, nach diesem Gott zu suchen, und weil er wusste, dass man Gott nicht einfach so suchen kann, stieg er immer und immer wieder auf einen Berg, um dort in einer Höhle zu beten, damit Gott ihm helfen würde, ihn zu finden.

Eines Tages stieg der Mann wieder auf den Berg. Er wusste nicht, dass eine Nacht bevorstand, in der Unglaubliches geschehen würde. Das konnte auch keiner wissen, denn niemand konnte die Engel sehen, die mit göttlicheM Segen auf die Erde herab schwebten. Niemand wusste, dass die Tore zur Hölle verschlossen waren, und nur das liebliche Kühl des Paradises den Menschen auf Erden eine stille Einladung zuschickte. Keiner wusste, dass in dieser Nacht der EINE, der einzige Gott ihnen allen näher sein würde, als sie es sich jemals hätten vorstellen können. Auch der Mann auf den Berg wusste von nichts, als er wie immer anfing zu beten und auf Antworten zu hoffen.

Als er da saß und betete, erschien plötzlich eine Gestalt in der Höhle. Irgendetwas schien anders an diesem Fremden zu sein und er schien gewusst zu haben, dass er den betenden Mann hier finden würde.

„Lies“ sagte der Fremde.
„Ich kann nicht lesen“ sagte der betende Mann verwirrt. Denn er hatte nie lesen gelernt.
Der Fremde trat auf ihn zu und umarmte ihn. Es war keine gewöhnliche Umarmung. Sie war erfüllt mit einer außergewöhnlichen Kraft einem fast den Atem nahm. „Lies“ wiederholte er.
Der betende Mann wusste nicht was er tun sollte. Etwas an diesem Fremden machte ihm Angst. „Ich kann nicht lesen!“ sagte er nochmal.
Wieder umarmte der Fremde ihn kraftvoll und sagte „Lies.“
Verängstigt und verwirrt wiederholte er nochmal, „Ich kann nicht lesen.“
Der Fremde umarmte den Mann ein drittes Mal. „Lies,“ sagte er, „im Namen deines Herrn, Der erschuf. Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. Lies; denn dein Herr ist Allgütig, Der mit dem Schreibrohr lehrt, lehrt den Menschen, was er nicht wusste.“

Wisst ihr wer der Fremde war? Es war ein Engel. Und nicht irgendein Engel, nein… der Engel Gabriel war es. Und wer war der betende Mann auf dem Berg? Das war unser Prophet Mohammed (s). Der hatte Allah, den EINEN Gott, gesucht. Wie gut, dass er ihn nun auch gefunden hatte, denn obwohl er es noch nicht wusste, würde er bald uns allen helfen; Allah zu suchen und zu finden. Und damit würde er die ganze Welt verändern…
 

erzählt von

Nadia Naji, freie Autorin

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