Extreme Wetterbedingungen führten ab dem 21. November 2025 in der Provinz West-Sumatra zu schweren Überschwemmungen, Sturzfluten, Erdrutschen und starken Winden in insgesamt 14 Bezirken und Städten. Besonders am 26. und 27. November 2025 verschärfte sich die Lage durch weitere Sturzfluten und Erdrutsche. Tausende Menschen verloren ihr Hab und Gut. Zahlreiche Wohnhäuser sowie öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Gebetsräume und Gesundheitsstationen wurden beschädigt oder zerstört. Zudem wurden wichtige Verkehrswege unterbrochen, wodurch sich die humanitäre Hilfe erheblich verzögerte. Tragischerweise waren auch Todesopfer zu beklagen. Als Reaktion auf diese Katastrophe wurde in der Stadt Padang eine Nothilfe für insgesamt 624 betroffene Familien durchgeführt. Dank eines günstigen Wechselkurses konnten 24 Familien mehr als ursprünglich geplant, berücksichtigt werden. Jede Familie erhielt ein Lebensmittelpaket mit 5 kg Reis, 1 kg Zucker, 2 Litern Speiseöl, 2 Dosen Kondensmilch, 2 kg Mehl, 2 Packungen Tee sowie 15 Packungen Instant-Nudeln. Zu den Begünstigten gehörten außerdem 39 Waisenkinder. Die Verteilung der Hilfsgüter trug dazu bei, den akuten Bedarf der betroffenen Familien zu decken und sie bei der schrittweisen Rückkehr in den Alltag zu unterstützen. Der Projektzeitraum erstreckte sich vom 02. Februar bis zum 02. März 2026.

