Fit bleiben im Ramadan - Diese 5 Tipps helfen Dir dabei!

verfasst von Sohaila Saddiki

Ramadan ist für Muslime auf der ganzen Welt eine Zeit der spirituellen Hingabe, des Gebets und der Selbstreflexion. Neben der Abkehr vom Essen und Trinken vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang, gilt es sich ebenso von schlechten Gewohnheiten abzuwenden. Auch wenn der Eindruck entstehen mag, dass sich Muslime aufgrund des Nahrungsentzugs auf die faule Haut legen könnten, ist dies eine Fehlannahme. Zumindest wenn man die nachfolgenden Ratschläge beachtet. Nicht nur für sportlich aktive Menschen, sondern auch Fitnessanfänger können ihrem Körper im Ramadan Gutes tun, in dem sie sportliche Aktivitäten in die Fastenzeit integrieren.

Zeitplanung ist entscheidend

Sei ehrlich mit Dir selbst und plane Deine Trainingseinheiten so ein, wie sie in Deinen Tagesablauf passen. Wenn es für Dich besser ist erst nach dem Iftar und dem Tarawih-Gebet zu trainieren, kannst Du das machen. Wenn Dir aber vorher schon bewusst ist, dass Du zu so später Stunde mit der Müdigkeit kämpfen wirst, ist es besser Deine Trainingseinheit direkt vor den Iftar zu legen. Das besondere dabei ist, dass aufgrund des Fastens der Stoffwechsel auf die Fettverbrennung eingestellt ist.

Moderates Krafttraining

Egal ob im Fitnessstudio oder beim Home-Workout,  angesichts der fehlenden Flüssigkeitszufuhr beim Fasten ist anstelle eines dehydrierenden Intervall- oder Cardiotrainings Krafttraining angebracht. Ohne die Möglichkeit der Wasserzufuhr kann ein Fastentag sonst sehr belastend sein. Mit Krafttraining beugst Du außerdem dem Abbau von Muskelmasse vor, denn während der Fastenperiode neigt der Körper dazu aufgrund der reduzierten Nahrungszufuhr Energie aus dem Abbau von Muskeln zu gewinnen.

Bleibe trotz allem aktiv

Verbringe die Stunden am Tage nicht im Bett oder auf dem Sofa und stehe nicht nur für das Gebet auf. Besser ist es aktiv zu bleiben und regelmäßige Spaziergänge in den Alltag einzubauen. Du kannst auch nach den  Gebetseinheiten einen Spaziergang einlegen oder auch zu Fuß zur Moschee gehen. Dies ist auch eine hervorrangende Gelegenheit, um im Freien seinem Schöpfer zu gedenken und Dhikr zu sprechen. Regelmäßige Spaziergänge reduzieren außerdem den Stress.

Achte auf Deine Ernährung

Wir haben zum Iftar und zum Sahur die Möglichkeit unseren Körper mit einer nahrhaften Mahlzeit und reichlich Flüssigkeit zu versorgen. Achte daher auf eine ausreichende Proteinzufuhr und kombiniere viel Gemüse zu den Mahlzeiten. Und vergiss unseren liebsten Energielieferanten nicht: die Dattel!

Höre auf Deinen Körper

Im edlen Koran Sure 2 Vers 185 heißt es sinngemäß übersetzt: „Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen.“

So höre auf Deinen Körper, sobald er Dir signalisiert, dass er Ruhe braucht, solltest Du eine Pause einlegen und Dich erholen. Denn auch im Ramadan gilt es unserem Körper Gutes zu tun und ihn nicht zu überfordern.

Du siehst, es ist sehr gut möglich gesund und fit durch den Ramadan zu kommen. So können wir neben unserem spirituellen Zustand auch etwas für unsere körperliche Gesundheit zu tun. Die Aufrechterhaltung eines gesunden Lebensstils ist selbstverständlich auch über Ramadan eine empfehlenswerte Tugend.

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