Ich bin Rubeena, 38 Jahre alt, und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern im Rohingya Camp in Hyderabad. Unsere kleine Hütte hat ein provisorisches Dach und eine kaputte Tür, sodass bei Regen Wasser hereinläuft. Wir kämpfen täglich darum, genug zu essen zu haben. Ich schäle Knoblauch für ein paar Rupien, mein Mann findet nicht immer Arbeit und oft besteht unsere Mahlzeit nur aus Reis und Linsen. Id ist ein besonderer Tag für uns, aber jedes Jahr warten meine Kinder und ich am Straßenrand und hoffen, dass jemand aus der örtlichen Gemeinde uns etwas vom Kurbanfleisch abgibt. Manchmal warten wir drei Tage lang und bekommen trotzdem nur wenig.

Dieses Jahr hat muslimehelfen unser Leben verändert. Ihre Freiwilligen brachten uns 1,5 kg frisches Ziegenfleisch. Meine Kinder sprangen vor Freude: „Ammi! Jetzt gibt es Biryani!“ Zum ersten Mal seit Jahren konnte ich ihnen etwas richtig Nahrhaftes geben. Ihre strahlenden Gesichter ließen meine ganze Erschöpfung vergessen. Danke, muslimehelfen – ihr habt uns nicht nur Essen, sondern Würde, Glück und den wahren Geist des Id geschenkt. Ich bete, dass Allah Euch mit Gesundheit, Wohlstand und unzähligen Segnungen belohnt.

Rubeena, weiblich, 38 Jahre alt, aus Hyderabad

Indien – Kurbanverteilung an Rohingya-Flüchtlinge 2025

In Hyderabad konnten 1270 bedürftige Rohingya-Flüchtlingsfamilien zum Opferfest mit Kurbanfleisch versorgt werden. Dazu wurden 127 Ziegen geschächtet, wodurch jede Familie ca. 1,5 kg frisches Fleisch erhielt. Die meisten dieser Rohingya-Familien leben in Flüchtlingslagern, wo Hunger und existenzielle Not allgegenwärtig sind. Sie sind auf unregelmäßige Tageslohnarbeit wie Bauarbeiten, Gemüseverkauf oder Lumpensammeln angewiesen. Da es kaum feste Arbeitsmöglichkeiten gibt und sie nur sporadisch Arbeit finden, haben sie große Schwierigkeiten, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Ein Haushalt umfasst in der Regel sieben bis acht Mitglieder, was das Leben mit einem so geringen Einkommen zusätzlich erschwert. Auch ältere Menschen gehören zu den besonders gefährdeten Begünstigten. Viele von ihnen leben allein und sind gezwungen, sich Lebensmittel von Nachbarn zu leihen, um zu überleben. Die finanzielle Notlage der Gemeinschaft hindert viele Familien daran, an religiösen Festen wie dem Opferfest teilzuhaben. In dieser schwierigen Situation brachte das Kurbanprojekt von muslimehelfen den betroffenen Familien dringend benötigte Erleichterung und Freude zu den Festtagen.

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