Ich heiße Ashabi, bin 68 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, der 72 ist. Das Leben war nicht leicht für uns, aber wir haben immer versucht, in Würde und mit Zuversicht zu leben. Selbst in seinem Alter arbeitet mein Mann noch als Hilfsarbeiter. Er geht jeden Morgen hinaus in der Hoffnung, Arbeit zu finden – manchmal hat er Glück, manchmal kehrt er mit leeren Händen nach Hause zurück. Die Ungewissheit ist schwer zu ertragen, aber wir halten an der Hoffnung fest. Wir haben unser Leben lang hart gearbeitet und unsere beiden Töchter großgezogen, die heute ihre eigenen Familien haben. Nun sind wir allein und werden gemeinsam älter, getragen von Geduld und Gebeten. Es gab Tage, an denen wir nicht wussten, woher unsere nächste Mahlzeit kommen würde. Doch dann geschah etwas Wunderbares. Wir erhielten von muslimehelfen jeden Morgen eine warme, nahrhafte Mahlzeit an unsere Haustür geliefert, die für den Tag reicht. Es ist nicht nur Essen, es ist eine Rettungsleine, ein Geschenk, verpackt in Mitgefühl. Diese Mahlzeiten haben Trost, Würde und Frieden in unser Zuhause gebracht.

Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, zu wissen, dass sich da draußen jemand um Menschen wie uns kümmert. Es geht nicht nur darum, unsere Mägen zu füllen – es geht darum, unseren Lebensmut wiederherzustellen. Wenn das Essen ankommt, fühlt es sich an, als hätte jemand an uns gedacht, als wären wir wichtig. Danke, muslimehelfen. Aus tiefstem Herzen bete ich für Euch. Möge Allah die Hände segnen, die diese Mahlzeiten zubereiten und ausliefern.

Ashabi, weiblich, 68 Jahre alt, aus Dharwad

Indien – Tägliche Mahlzeiten für Bedürftige in Dharwad 2024

Im Distrikt Dharwad wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten – von Anfang Januar bis Ende Juni 2025 – täglich frisch zubereitete, nahrhafte Mahlzeiten an insgesamt 150 bedürftige Personen verteilt. Die Mahlzeiten waren ausgewogen zusammengestellt und so konzipiert, dass sie den Bedarf für zwei Mahlzeiten pro Tag deckten. Tatsächlich profitierte jedoch eine deutlich größere Anzahl von Menschen von dem Projekt, da viele der Begünstigten die erhaltenen Mahlzeiten mit ihren Familienangehörigen teilten. Typische Speisen umfassten beispielsweise Reis oder Weizenfladenbrot in Kombination mit Linsen und Gemüse-Curry. Die Verteilung erfolgte über Gemeindezentren, Altenheime sowie durch Haus-zu-Haus-Lieferungen an immobile Personen, um sicherzustellen, dass auch besonders vulnerable Menschen zuverlässig erreicht wurden.

Zu den Begünstigten zählten insbesondere ältere Menschen ohne regelmäßiges Einkommen, Witwen in sozial und wirtschaftlich prekären Lebenssituationen sowie alleinerziehende Familien mit hoher finanzieller Unsicherheit. Diese Gruppen sind in besonderem Maße von Ernährungsunsicherheit betroffen und haben häufig nur eingeschränkten Zugang zu ausreichender und gesunder Nahrung.

Durch die kontinuierliche Versorgung mit nahrhaften Mahlzeiten leistete das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Linderung von Hunger und zur nachhaltigen Verbesserung der Ernährungssituation der Teilnehmenden. Die Projektkosten umfassten unter anderem die Beschaffung von Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien und Kochutensilien sowie die Vergütung von Koch- und Assistenzpersonal und die Transportkosten für die Verteilung der Mahlzeiten. Darüber hinaus förderte das Projekt eine aktive Beteiligung der Gemeinschaft: Lokale Freiwillige sowie die Begünstigten selbst wurden in die Verteilung der Mahlzeiten und in Feedbackprozesse eingebunden. Dies vermittelte den Teilnehmenden auch ein Gefühl von Würde, Teilhabe und Zugehörigkeit.

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