Ich heiße Farasa. Durch die schweren Sturmregenfälle in unserer Region ist großer Schaden entstanden. Viele Menschen waren von den Überschwemmungen betroffen, was zu zahlreichen Schwierigkeiten geführt hat. Es gab große Verluste an Vieh, Besitz und sogar Menschenleben. Die Menschen haben sehr gelitten. In einer solchen Zeit hat muslimehelfen uns eine helfende Hand gereicht. Wir haben Nothilfe erhalten, die für unsere Familien sehr hilfreich sein wird. Viele Gebete für Euch.

Farasa, weiblich, 43 Jahre alt, aus Cox’s Bazar

Bangladesch – Nothilfe nach Sturmflut in den Küstenregionen 2025

Ende Mai bis Anfang Juni 2025 ereigneten sich auf der Insel Kutubdia in Cox’s Bazar schwere Sturmfluten, starke Regenfälle und Sturzfluten. Große Teile der Insel standen unter Wasser, Deiche wurden zerstört, über 500 Häuser vernichtet und tausende Menschen vertrieben. Landwirtschaftliche Flächen, Viehbestand und Fischereiausrüstung, auf die die Familien für ihren Lebensunterhalt angewiesen sind, wurden stark beschädigt. Es wurde dort eine sofortige Nothilfe für 500 Familien durchgeführt, um die Not etwas zu lindern. Dazu wurde jeweils ein Nothilfe-Paket, bestehend aus 25 kg Reis, 2 kg Mehl, 2 kg Linsen, 5 Liter Sojaöl, 30 Eier, 1 kg Salz, 2 kg Zwiebeln, 4 kg Kartoffeln, 3 Packungen Schokoladenkekse, 3 Stück antibakterieller Badeseife, 2 kg Waschpulver an die 500 Familien verteilt. Die betroffenen Familien gehören zu den am stärksten gefährdeten Gruppen in Bangladesch. Sie leben von unsicheren Tätigkeiten wie Subsistenzfischerei, Salzgewinnung, Tagelöhnerei oder kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Chronische Armut, fragile Wohnverhältnisse und fehlende Ersparnisse machen sie bei Katastrophen besonders verwundbar. Frauen arbeiten oft informell, Kinder brechen häufig die Schule ab und der eingeschränkte Zugang zu Gesundheit, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen erhöht das Krankheitsrisiko. Der Projektzeitraum war vom 15.06. bis 31.07.2025.

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