Im Distrikt Buner wurde nach den schweren Überschwemmungen Mitte August und Anfang September ein Nothilfeprojekt zur Bereitstellung von Notunterkünften umgesetzt. Die Katastrophe verursachte massive Zerstörungen und hinterließ viele Familien ohne sicheren Wohnraum. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte, die von Tageslöhnen, Gelegenheitsarbeit oder Subsistenzwirtschaft abhängig sind und kaum Möglichkeiten zum Wiederaufbau hatten. Im Rahmen des Projekts erhielten 250 besonders gefährdete Familien Notunterkunftssets bestehend aus einem Familienzelt, zwei wasserdichten Planen und zwei Moskitonetzen. Die Hilfsgüter verbesserten den Schutz vor Regen, Krankheiten und Überbelegung und schufen mehr Sicherheit, Privatsphäre und menschenwürdige Lebensbedingungen – insbesondere für Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Die Verteilung erfolgte gemeinsam mit Freiwilligen aus der Gemeinde und konzentrierte sich auf Haushalte mit schwer beschädigten oder zerstörten Häusern. Durch die schnelle Bereitstellung der Unterkünfte konnten sich die Familien stabilisieren und erste Schritte zum Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen einleiten. Das Projekt wurde zwischen dem 07.09.2025 und 20.09.2025 umgesetzt.
