Ich, Mohammad, bin 34 Jahre alt, Rohingya-Flüchtling und Mechaniker. Während des Ramadan hatte ich in den vergangenen Jahren oft nicht genug zu essen. Durch das Fasten fehlte mir die Kraft für meine körperlich schwere Arbeit, sodass ich kaum arbeiten konnte und mein Einkommen sehr gering war.

Als einziger Ernährer für meine Frau und unsere zwei kleinen Kinder lebe ich in einem engen Ein-Zimmer-Raum und kämpfe täglich darum, genug Nahrung für meine Familie bereitzustellen. Diese Sorgen rauben mir oft den Schlaf. Doch in diesem Ramadan hat die Unterstützung von muslimehelfen mein Leben wirklich verändert. Meine Familie hat wieder genug zu essen, und ich kann meine religiösen Pflichten ohne Angst erfüllen. Mit großer Dankbarkeit bete ich für muslimehelfen und alle Spender.

Mohammad, männlich, 34 Jahre alt, aus Hyderabad

Indien – Ramadanhilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Hyderabad 2025

Im Ramadan 2025 konnten 950 bedürftige Rohingya-Flüchtlinge sowie 120 einheimische Familien im Distrikt Hyderabad mit Lebensmitteln unterstützt werden. Insgesamt erhielten 1.070 Familien jeweils 15 kg Reis, 5 kg Mehl, 2 Liter Speiseöl, 2 kg Linsen, 2 kg Zucker, 1 kg Fadennudeln, 250 g Tee und 250 g einer Nuss-Trockenfrüchte-Mischung. Der Schwerpunkt dieser Hilfe galt Rohingya-Familien, die vor der Gewalt in Myanmar geflohen sind und nun unter äußerst schwierigen Bedingungen in Indien leben. Aufgrund von Sprachbarrieren – der Großteil spricht weder Urdu noch Telugu – finden sie nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt und sind dadurch sowohl sozial als auch wirtschaftlich ausgegrenzt. Auf Bitten lokaler Gemeindevorsteher wurden zusätzlich besonders bedürftige einheimische Familien aus Slumgebieten in die Verteilung einbezogen. Die Ramadanhilfe wurde im Zeitraum vom 5. Februar bis zum 25. März 2025 umgesetzt.

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