Die Zakatul-Fitr, fällig zum Ende des Ramadan, hilft Bedürftigen, das Fest des Fastenbrechens unbeschwert zu feiern. Sie ist zugleich ein Zeichen von Mitgefühl und Zusammenhalt in der muslimischen Gemeinschaft. Im vergangenen Jahr ermöglichte die Großzügigkeit unserer Spender die Umsetzung von sieben Zakatul-Fitr-Projekten in sieben Ländern. Dabei wurden circa 153 Tonnen Reis in der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Ruanda, Indien, Indonesien, Kambodscha und Sri Lanka verteilt, wodurch insgesamt 21.490 Familien unterstützt werden konnten. Die Gesamtkosten der Projekte beliefen sich auf 153.091 Euro.
Die verteilte Menge an Reis variierte von Land zu Land und wurde gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen festgelegt, die die lokalen Bedürfnisse am besten einschätzen können. So erhielt in Kenia jede begünstigte Familie 3 kg Reis, während in anderen Ländern zwischen 10 und 12 kg pro Familie ausgegeben wurden.
Allen gemeinsam ist, dass sie unter sehr schweren Lebensbedingungen leben. In Ruanda und der DR Kongo müssen viele Haushalte mit weniger als 1 Euro täglich auskommen. In Kenia leben zahlreiche Familien unterhalb der Armutsgrenze und sind zusätzlich von Überschwemmungen oder Dürre betroffen; darunter sind auch Witwen und 2.315 Waisenkinder.
Saidi, 66 Jahre alt, aus Kilifi, berichtet: „Ich lebe in schwierigen Umständen mit begrenzten Ressourcen. Ihre großzügige Spende ist ein großer Segen für mich. Nach dem Tod meiner Frau lebe ich mit meinen Enkelkindern zusammen und es ist oft schwer, über die Runden zu kommen. Dieses Zakatul-Fitr hilft mir nicht nur an diesem gesegneten Id-Tag, sondern schenkt mir auch Trost und Freude. Möge Allah (swt) Sie reichlich für Ihre Freundlichkeit belohnen.”
In Indien, in den Distrikten Dindigul und Theni, sind viele Menschen von Armut und Dürre betroffen und haben keinen Zugang zu Bildung; unter ihnen sind 163 Waisenkinder. In Indonesien richtete sich die Hilfe an bedürftige Familien, 257 Waisenkindern, sowie islamische Lehrer, um zugleich die Gemeinschaftsbeziehungen zu stärken. In Kambodscha lag der Fokus auf Witwen, Waisen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen. Viele arbeiten in der Landwirtschaft oder als Kleinverkäufer.
Maisom, 79 Jahre alt, aus Phnom Penh, äußerte: „Ich bin sehr glücklich, Zakatul-Fitr von den Spendern erhalten zu haben. Das wird meinen Alltag erleichtern. Möge Allah Euch mit Erfolg segnen. Amin.”
In Sri Lanka zählten zu den Begünstigten zahlreiche Witwen und Waisenkinder, die in besonderem Maße auf Unterstützung angewiesen sind. Die meisten übrigen Empfänger waren Fischer, Bauern oder Tagelöhner. Der Bedarf war in diesem Jahr besonders hoch, da viele Familien durch fehlendes Einkommen, Arbeitslosigkeit und die anhaltende Wirtschaftskrise schwer getroffen wurden.
Mit Deiner Zakatul-Fitr-Spende von nur 12 Euro kannst Du auch in diesem Jahr Menschen in Not ein gesegnetes Fest ermöglichen.