Der Ramadan 2025 stand im Zeichen gelebter Solidarität über Ländergrenzen hinweg. Dank Spenden in Höhe von 415.666 Euro konnten 16.325 bedürftige Familien mit Lebensmitteln unterstützt werden. Insgesamt setzte muslimehelfen 23 Ramadanprojekte in 15 Ländern um – von Asien über Europa bis nach Afrika. Die Bilder und persönlichen Geschichten der Familien zeigen, wie viel Freude und Erleichterung die Ramadanpakete bringen.
In Asien erreichte die Hilfe Familien in Bangladesch, Indien, Indonesien, Kambodscha, Pakistan und Sri Lanka, insgesamt 10.132 bedürftige Familien. Unterstützt wurden vor allem Flüchtlingsfamilien, sozial und wirtschaftlich benachteiligte Haushalte, Waisen, Witwen und ältere Menschen.
Bazlu (65), aus Bangladesch: „Heute habe ich wichtige Lebensmittel erhalten – Reis, Linsen, Öl, Zucker und viele andere Dinge. Das sind Nahrungsmittel, die wir normalerweise nur in kleinen Mengen und mit großer Mühe kaufen können, besonders für Iftar und Sahur.”
Mohammad (34), Rohingya-Flüchtling aus Indien: „Als einziger Ernährer meiner Familie rauben mir die Sorgen um genug Nahrung oft den Schlaf. Dank der Unterstützung von muslimehelfen hat meine Familie wieder genug zu essen, und ich kann meine religiösen Pflichten ohne Angst erfüllen. Ich bete mit großer Dankbarkeit für alle Spender.”
Alvano (8), Waisenkind aus Indonesien: „Mit diesem Paket haben wir genug Essen für den Ramadan. Ich wünsche dem muslimehelfen-Team, dass sie immer gesund und vertrauenswürdig bleiben und noch vielen Waisen helfen können.”
In Bosnien wurden 450 bedürftige Familien in 15 Städten mit Lebensmittelpaketen unterstützt, darunter vor allem ältere Menschen, Waisen und Arbeitslose. Ein Team von muslimehelfen begleitete die Verteilung persönlich vor Ort. In der Ukraine konnten 180 Familien mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden.
Raica (55), aus der Ukraine: „Ihre Fürsorge für uns, die Muslime der Ukraine, in diesen schwierigen Zeiten zeigt, dass der Islam eine Religion des Friedens und der Mitmenschlichkeit – ohne jegliche Grenzen – ist. Die muslimische Ummah auf der ganzen Welt ist eine einzige vereinte Familie.”
In Afrika konnten Familien in Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda, Kenia, Simbabwe, Südafrika und Togo unterstützt werden, insgesamt 5.563 bedürftige Familien. Besonders berücksichtigt wurden Witwen, Waisen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranke.
Mariam (30), aus Burundi: „Ich danke Euch für Eure Hilfe und ich bete zu Allah, Euch ein langes Leben zu geben und Euch mehr zu geben, als ihr gespendet habt. Ich habe 10 kg Reis, 5 kg Bohnen, 2 Liter Speiseöl und 3 kg Zucker für diesen Monat Ramadan erhalten.”
Saida (57), aus Kenia: „Als Witwe, die in einer von Hunger und Not betroffenen Gegend lebt, war es oft eine Herausforderung, meine Familie zu versorgen. Eure freundliche Unterstützung hat unsere Lasten in diesem gesegneten Monat Ramadan erleichtert.”
Zénabou (50), aus Togo: „Immer wenn wir an den gesegneten Fastenmonat Ramadan denken, ist muslimehelfen da, um unsere Tränen mit Lebensmittelpaketen abzuwischen.”