Wir bieten Dir anlässlich des Opferfestes die Möglichkeit Deine Kurban-Spende mit einer persönlichen Namensnennung vor Ort zu verbinden. Damit Deine Namensnennung berücksichtigt wird, bitten wir Dich darum Deine Kurban-Spende spätestens bis zum 21. Mai zu beauftragen.
Mit einer Kurban-Spende in Höhe von 200 Euro ermöglichst Du bedürftigen Familien zum Opferfest Fleisch zu erhalten, ihre Ernährung mit tierischen Proteinen zu verbessern und das Fest in Würde zu erleben.
Gerade in Regionen mit Armut, Naturkatastrophen und unsicheren Lebensbedingungen bedeutet das Fleisch mehr als eine Mahlzeit. Es bedeutet Teilhabe, Gemeinschaft und das Gefühl, nicht vergessen zu werden.
Zum Beispiel in Bangladesch bei der Kurban-Verteilung in Sirajganj und Kushtia. In diesen Distrikten wurden anlässlich des Opferfestes insgesamt 18 Rinder geschächtet, deren Fleisch an bedürftige Familien verteilt wurde. Dank eines günstigen Wechselkurses konnten zusätzlich drei weitere Rinder finanziert werden. Dadurch erhielten insgesamt 1.443 Familien jeweils 2 kg Fleisch.
Die Begünstigten stammen überwiegend aus armen Haushalten, die häufig unter Überschwemmungen, Flusserosion und unsicheren Einkommensverhältnissen leiden. Viele Familien leben von Tagelohnarbeit oder kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Frauen mit alleiniger Verantwortung für ihre Familien sowie Menschen mit Behinderungen.
Die Fleischverteilung ermöglichte nicht nur eine wertvolle Ergänzung der Ernährung, sondern stärkte auch die soziale Teilhabe während der Festtage.
Die 47-jährige Ayesha aus Kushtia sagte: „Ich bin sehr glücklich, 2 Kilogramm Kurban-Fleisch zu erhalten. Ich werde dieses ganze Fleisch am Eid-Tag kochen und meine gesamte Familie damit ernähren können.“
Und die 28-jährige Marofa aus Sirajganj sagte: „Wir können es uns niemals leisten, 2 kg Fleisch auf einmal zu kaufen. Ich bin sehr glücklich, heute Fleisch zu erhalten.“
Im Flüchtlingslager Cox’s Bazar wurde ebenfalls ein Kurban-Projekt umgesetzt. Dort wurden 15 Rinder für Rohingya-Familien geschächtet. Zusätzlich wurden weitere fünf Rinder für bedürftige bangladeschische Familien bereitgestellt, um lokale Bedürfnisse gleichermaßen zu berücksichtigen. Insgesamt erhielten 1.600 Familien jeweils 2 kg Fleisch. Unter den Begünstigten befanden sich auch 215 Waisenkinder.
In den Flüchtlingslagern fehlt es häufig an nahrhaften Lebensmitteln. Viele Familien sind vollständig auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Der 41-jährige Mohammad ist einer der Begünstigten und sagte: „Zum Opferfest wünschen wir uns, Fleisch zu essen, aber wir können es uns nicht leisten. Wenn ich dieses Fleisch mit nach Hause nehme, werden meine Kinder sehr glücklich sein.“
Die 39-jährige Ata fasst die Situation wie folgt zusammen:
„Für arme Familien wie unsere ist es fast unmöglich, während Eid Fleisch zu kaufen. Durch diese Hilfe wird es bei uns zu Hause ein besonderes Essen geben.“
Neben Kurban-Spenden besteht auch die Möglichkeit, bedürftigen Familien ein Festgeschenk zu ermöglichen.
Mit einer Festgeschenk-Spende von 25 Euro erhalten Familien praktische und liebevoll zusammengestellte Pakete, die ihnen ein würdiges Fest ermöglichen. Die Inhalte unterscheiden sich je nach Region.
Im vergangenen Jahr wurden beispielsweie in Bangladesch Festgeschenke an 520 Familien auf abgelegenen Flussinseln verteilt. Die Pakete enthielten unter anderem Kleidung, Bettwäsche, Lebensmittel, Moskitonetze und kleine Geschenke für Kinder. Gerade in Regionen mit großer Armut bleibt das Eid-Fest für viele Familien oft ohne besondere Momente. Festgeschenke schaffen Freude, stärken das Gemeinschaftsgefühl und schenken Kindern wertvolle Erinnerungen.
So sagte die 8-jährige Fatema aus Kushtia: „Ich bin sehr glücklich, so schöne Geschenke zu erhalten. Diese Geschenke haben dieses Eid-Fest für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.“
Die aktuelle Kurban-Ausgabe der muslimehelfen-Spenderzeitschrift steht jetzt zum Download bereit.
Sie enthält Einblicke in vergangene Hilfsprojekte, aktuelle Entwicklungen sowie Hintergrundberichte zur Kurban-Kampagne.
Ende Mai bis Anfang Juni 2025 trafen schwere Sturmfluten und starke Regenfälle die Insel Kutubdia in Cox’s Bazar. Große Teile der Region wurden überflutet, Häuser zerstört und zahlreiche Familien vertrieben.
Wir konnten Nothilfe für 500 Familien umsetzen. Die Hilfspakete enthielten Lebensmittel und Hygieneartikel, um die dringendsten Bedürfnisse der Betroffenen zu decken. Wie das gelaufen ist, siehst Du hier:
Kurban, Festgeschenke und Nothilfe erreichen Menschen in Situationen, die oft von Unsicherheit, Armut und fehlenden Perspektiven geprägt sind.
Es ist gut zu wissen, dass Menschen wie Du diesen Weg mitgehen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, Familien Hoffnung, Würde und konkrete Hilfe zu ermöglichen.
Mit herzlichen Grüßen und wassalam