Ramadan 2022 Laternen

Ramadan 2027

Im Namen Allahs, den Gnädigen, des Barmherzigen

Gemeinsam teilen. Gemeinsam helfen. -
Deine Spende im Ramadan

Wann ist Ramadan 2027?

Facebook
X
WhatsApp
LinkedIn
XING
E-Mail

Mit großer Freude begrüßen wir Ramadan 2027 bzw. Ramadan 1448 nach islamischer Zeitrechnung und möchten Dir hier alle wichtigen Informationen zur Fastenzeit, zu Spenden für Dein Ramadanpaket, zu Deiner Zakatul Fitr, zur Fidya und zu Spenden zu Gunsten von Festgeschenken für Bedürftige bieten.

Der erste Fastentag im Ramadan 2027 ist inschallah am Donnerstag, 08. Februar und der letzte Fastentag ist laut Berechnung am Donnerstag, 08. März. Der erste Tag vom Ramadanfest (auf Türkisch: Ramazan Bayramı) ist daher kalendarisch am Dienstag, 09. März 2027. Nach Mondsichtung können die Termine allerdings gegebenenfalls abweichen. Allerspätestens bis zum Festgebet solltest Du Deine Zakatul-Fitr (mindestens 12 Euro pro Person im Haushalt) entrichten.

Für die Gebets- und Fastenzeiten an Deinem Wohnort kannst Du hier kostenlos einen Ramadankalender (Imsakiye) herunterladen.

So kannst Du im Ramadan helfen

Viele Menschen sind diesen Ramadan in Not und leiden unter den steigenden Lebensmittelpreisen. Hilf uns dabei Bedürftigen eine Last im Ramadan abzunehmen.

Du kannst eine bedürftige Familie mit einem Ramadanpaket unterstützen.

So sagte der Gesandte Allahs (ﷺ) in sinngemäßer Übersetzung:

Ramadanpaket

Ramadanpaket

Mit einem Ramadanpaket kannst Du eine Familie während der Fastenzeit mit Lebensmitteln versorgen.

Zakatul Fitr

Zakatul Fitr

Denke daran Deine Zakatul Fitr spätestens bis
zum Fest zu entrichten. 

Festgeschenk

Festgeschenk

Möchtest Du zum Ende von Ramadan Bedürftigen mit neuer Kleidung eine Freude bereiten?

Fidya

Fidya

Kannst Du aus gesundheitlichen Gründen nicht fasten und die Tage auch nicht nachholen?

Danke für Deine Ramadanhilfe

Ausführliche Projektberichte vom vergangenen Ramadan

Wir blicken auf zahlreiche erfolgreich durchgeführte Ramadan-Hilfsprojekte. Spende jetzt, damit inschallah auch in den nächsten Jahren weitere Hilfsprojekte dieser Art durchgeführt werden können.

IMG_3021_k

Sri Lanka – Ramadanhilfe 2025

IMG_7048_k

Simbabwe – Ramadanhilfe 2025

Junge links wegschneiden_k

Ukraine – Ramadanhilfe 2025

WhatsApp Image 2025-03-04 at 10.26.44_k

Togo – Ramadanhilfe 2025

MH RAMADAN SA 1446AH (89)_k

Südafrika – Ramadanhilfe in Gauteng 2025

photo_14_2025-04-27_14-25-12_k

Südafrika – Ramadanhilfe in Gauteng, Mpumalanga und Nordwest 2025

DEF_7348_k

Ruanda – Ramadanhilfe 2025

22_k

Pakistan – Ramadanhilfe in Peshawar 2025

IMG_0452_k

Pakistan – Ramadanhilfe 2025

IMG_0261_k

Kenia – Ramadanhilfe 2025

„Mein Name ist Bazlu und ich lebe mit meiner Familie in Kushtia. Heute habe ich wichtige Lebensmittel erhalten – Reis, Linsen, Öl, Zucker und viele andere Dinge. Das sind Nahrungsmittel, die wir normalerweise nur in kleinen Mengen und mit großer Mühe kaufen können, besonders für Iftar und Sahur. Dank dieser großzügigen Unterstützung müssen wir uns für den nächsten Monat keine Sorgen mehr machen. Ich bin denjenigen, die diese Lebensmittelhilfe organisiert haben, zutiefst dankbar. Alhamdulillah."
Bazlu, 65 Jahre alt, aus Kushtia
Bangladesch – Ramadanhilfe
2025
„Ich bin Rozena und wohne im Rohingya-Lager. In letzter Zeit hat sich die regelmäßige Lebensmittelhilfe für unsere Familie verringert, was es schwierig macht, uns zu ernähren. In dieser Krisenzeit war die Ramadan-Lebensmittelhilfe von muslimehelfen eine große Unterstützung für uns. Meine Familie und ich beten viel für diejenigen, die diese Lebensmittelhilfe unter uns verteilt haben."
Rozena, 41 Jahre alt, aus Cox’s Bazar
Bangladesch/Rohingya – Ramadanhilfe
2025
Bild zur Stellungnahme
„Assalamu alaikum an unseren Spender. Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Hilfe danken. Vielen Dank, muslimehelfen, und inschallah möge Allah Sie mit seinem Segen versorgen."
Admira, 45 Jahre alt, aus Živinice
Ramadanhilfe in Bosnien
2025
„Ich danke euch für eure Hilfe und ich bete zu Allah, euch ein langes Leben zu geben und euch mehr zu geben, als ihr gespendet habt. Ich habe 10 kg Reis, 5 kg Bohnen, 2 Liter Speiseöl und 3 kg Zucker für diesen Monat Ramadan erhalten. Vielen Dank und möge Allah dich vor Bosheit schützen."
Mariam, 30 Jahre alt, aus Bujumbura
Ramadanhilfe in Burundi
2025
„Möge Gott euch, muslimehelfen, für die Unterstützung mit Lebensmitteln segnen. Ich habe 10 kg Reis, 5 kg Bohnen, 5 kg Maismehl und 1 kg Salz erhalten. Das Fasten verläuft jetzt gut. Vielen Dank für die Unterstützung"
Azuba, 26 Jahre alt, aus Goma
Ramadanhilfe in DR Kongo
2025
„ Ich, Mohammad, bin 34 Jahre alt, Rohingya-Flüchtling und Mechaniker. Während des Ramadan hatte ich in den vergangenen Jahren oft nicht genug zu essen. Durch das Fasten fehlte mir die Kraft für meine körperlich schwere Arbeit, sodass ich kaum arbeiten konnte und mein Einkommen sehr gering war. Als einziger Ernährer für meine Frau und unsere zwei kleinen Kinder lebe ich in einem engen Ein-Zimmer-Raum und kämpfe täglich darum, genug Nahrung für meine Familie bereitzustellen. Diese Sorgen rauben mir oft den Schlaf. Doch in diesem Ramadan hat die Unterstützung von muslimehelfen mein Leben wirklich verändert. Meine Familie hat wieder genug zu essen, und ich kann meine religiösen Pflichten ohne Angst erfüllen. Mit großer Dankbarkeit bete ich für muslimehelfen und alle Spender."
Mohammad, 34 Jahre alt, aus Hyderabad
Ramadanhilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Indien
2025
„Ich bin Hausfrau, mein Mann ist Bauer. Ich habe einen sechsjährigen Sohn. Es ist für uns schwierig gewesen, unseren täglichen Bedarf zu decken. Durch das Erhalten dieses Lebensmittelpakets von muslimehelfen fühle ich mich sehr dankbar. Es bedeutet alles für uns und unsere Familie, besonders im Ramadan. Noch einmal vielen Dank an euch alle. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg."
Sri, 45 Jahre alt aus Lombok
Ramadanhilfe in Indonesien
2025
„Alhamdulillah, ich habe heute Morgen ein Ramadan-Lebensmittelpaket von muslimhelfen bekommen, bestehend aus 15 kg Reis, 30 Eiern, 2 Litern Speiseöl, 1 kg Mungbohnen, 2 Dosen Sardinen, Tee, 1 kg Mehl und 2 kg Zucker. Ich bin sehr dankbar dafür. Mit diesem Paket haben wir genug Essen für den Ramadan. Ich wünsche dem muslimehelfen-Team, dass sie immer gesund und vertrauenswürdig bleiben und noch vielen Waisen helfen können."
Alvano, 8 Jahre alt, aus Gunung Kidul
Ramadanhilfe in Indonesien
2025
„Ich bin so dankbar für alle Spender, die mir in diesem Ramadan ein Lebensmittelpaket geschenkt haben und mir so im Alltag geholfen haben. Möge Allah euch mit Gesundheit und segnen!"
Phrah, 73 Jahre alt, aus Preah Sihanouk
Ramadanhilfe in Kambodscha
2025
IMG_3609
„Ich bin eine ältere Witwe und lebe mit meinen vier Kindern und zwei Enkeln in der Region Tana River in Kenia. Ich möchte muslimehelfen über seine Partnerorganisation meinen tiefsten Dank für das großzügige Ramadanpaket aussprechen, das ich erhalten habe. Als Witwe, die in einer von Hunger und Not betroffenen Gegend lebt, war es oft eine Herausforderung, meine Familie zu versorgen. Eure freundliche Unterstützung hat unsere Lasten in diesem gesegneten Monat Ramadan erleichtert. Das Ramadanpaket hat meiner Familie dringend benötigte Nahrung gebracht und es uns ermöglicht, unser Fasten gemeinsam mit Freude und Komfort zu brechen. Eure Großzügigkeit hat uns Hoffnung gegeben und uns daran erinnert, dass wir in diesen schwierigen Zeiten nicht allein sind. Möge Allah (SWT) euch reichlich für euer Mitgefühl und eure Freundlichkeit belohnen und euch weiterhin mit Erfolg und Frieden segnen."
Saida, 57 Jahre alt, aus Tana River
Ramadanhilfe in Kenia
2025
„Mein Name ist Sajida. Der Name meines Mannes ist Abdul Ghafar. Ich habe vier Kinder. Ich arbeite als Reinigungskraft in den Häusern anderer Leute. Mein Mann ist Sicherheitsangestellter. Wir stammen aus einer sehr armen Familie. In dieser Zeit der Inflation hatten weder ich noch mein Mann genug Geld, um Lebensmittel für den Monat Ramadan zu kaufen. Wir waren sehr besorgt, dass der Monat Ramadan beginnen würde und wir keine Lebensmittelhilfe hätten. Dann sandte Allah muslimehelfen und die lokale Organisation wie Engel in dieser sehr schwierigen Zeit. Sie haben uns geholfen, indem sie Lebensmittel für den Ramadan gegeben haben – darunter Mehl, Gewürze, Zucker, Ghee, Speiseöl usw. Ich bete zu Allah, muslimehelfen und der lokalen Organisation sehr viel Erfolg zu schenken. Ameen."
Sajida, 38 Jahre alt, aus Multan
Ramadanhilfe in Pakistan
2025
„Möge Allah euch für eure Unterstützung reich belohnen. Ich habe 5 kg Maismehl, 5 kg Bohnen, 7 kg Reis, 2 l Speiseöl und 1 kg Salz erhalten. Ich danke den Spendern von muslimehelfen."
Neema, 32 Jahre alt, aus Komonyi
Ramadanhilfe in Ruanda
2025
„Danke an muslimehelfen für die Ramadan-Lebensmittelhilfe, eure Großzügigkeit und dafür, dass ihr für mich und meine Familie eine Quelle der Hoffnung und Stärke seid. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten konnte ich keine Lebensmittel für das Fastenbrechen kaufen. Möge Allah, der Erhabene, euch reichlich für eure guten Taten belohnen, und möge euer Beitrag vielen weiteren bedürftigen Familien Freude und Erleichterung bringen."
Isa, 35 Jahre alt, aus Harare
Ramadanhilfe in Simbabwe
2025
„Ich heiße Nadira und versorge meine drei Töchter und zwei Söhne unter schwierigen Umständen. Dank der Unterstützung von muslimehelfen habe ich Lebensmittel für den kommenden Monat Ramadan erhalten. Diese Hilfe erleichtert uns das Fasten im heiligen Monat Ramadan sehr."
Nadira, 39 Jahre alt, aus Kinniya
Ramadanhilfe in Sri Lanka
2025
„Salam, mein Name ist Zubair. Ich bin 77 Jahre alt, kann nicht mehr arbeiten, meine Gesundheit ist schlecht und ich habe finanzielle Schwierigkeiten. Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie mir einen umfassenden Lebensmittelkorb für den Ramadan bereitgestellt haben. Ich weiß das sehr zu schätzen."
Zubair, 77 Jahre alt, aus Nordwest
Ramadanhilfe in Südafrika
2025
„Ich möchte muslimehelfen und seinen Unterstützern meinen aufrichtigen Dank aussprechen für die Liebe, die sie den schutzbedürftigen Gruppen in Togo entgegenbringen. Immer wenn wir an den gesegneten Fastenmonat Ramadan denken, ist muslimehelfen da, um unsere Tränen mit Lebensmittelpaketen abzuwischen. Unsere Pflicht ist es, unaufhörlich für diese Organisation zu beten. Möge Allah sie reichlich segnen."
Zénabou, 50 Jahre alt, aus Dapaong
Ramadanhilfe in Togo
2025
„Ramadan Mubarak! Im Namen unserer gesamten Familie danken wir Ihnen aufrichtig für die Unterstützung, die Ihre Organisation geleistet hat. Ihre Fürsorge für uns, die Muslime der Ukraine, in diesen schwierigen Zeiten zeigt, dass der Islam eine Religion des Friedens und der Mitmenschlichkeit - ohne jegliche Grenzen - ist. Die muslimische Ummah auf der ganzen Welt ist eine einzige vereinte Familie."
Raica, 55 Jahre alt, aus Kiew
Ramadanhilfe in Ukraine
2025

Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um den Ramadan

Das verpflichtende Fasten im islamischen Monat Ramadan ist zunächst jedem erwachsenen Muslim vorgeschrieben, der körperlich und geistig dazu fähig ist. Dies gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Kinder können freiwillig fasten, um sich an Ramadan zu gewöhnen. Kranke, Reisende, Schwangere und Stillende sind ebenfalls von der Pflicht ausgenommen und können ihre Fastentage später nachholen.

Auf jeden Fastenden wirkt sich das Fasten unterschiedlich aus. Es gibt viele Muslime, die durch das Fasten zu einer inneren Einkehr kommen und Ruhe finden, die sie womöglich das ganze Jahr über vermissen. Oft verspürt der Fastende auch, wie sich Körper und sein Geist regeneriert. Andere wiederum müssen sich in Geduld üben, weil sie das Fasten emotional und körperlich stärker belastet als andere. So empfindet jeder Einzelne das Fasten ein wenig anders. Was jedoch allen fastenden Muslimen gemeinsam ist, ist die Tatsache, dass sie diesen Akt als Gottesdienst betrachten und dafür von ihrem Schöpfer ihre Belohnung im Jenseits erhoffen.

Fasten im Islam bedeutet, dass Muslime von Beginn der Morgendämmerung an bis zum Sonnenuntergang nichts essen, nichts trinken und auf Beischlaf verzichten. Das ist das „äußere“ Fasten. Das Fasten hat aber auch eine „innere“ Dimension.  Muslime sollen demnach im Ramadan noch mehr als sonst darauf achten, sich gänzlich von Sünden fernzuhalten, d.h. nichts Verwerfliches bewusst anzuschauen, nichts Schlechtes zu reden, keine negativen Dingen anhören und nichts Verabscheuungswürdiges tun. So bedeutet doch das Fasten zu erkennen, dass man letztlich nur von Gott abhängig ist und für Allah auf andere Dinge verzichten kann und will. Zudem beschäftigt sich der Fastende intensiver mit den restlichen Gottesdiensten, wie z.B. den Gebeten, dem Lesen des Korans und Spenden für die Bedürftigen.

Das Fest des Fastenbrechens, das hierzulande auch als Zuckerfest bekannt ist und auf Arabisch Idul-Fitr und auf Türkisch Ramazan Bayramî heißt, beginnt mit einem besonderen Festgebet am ersten Tag des neuen Monats. Das Festgebet beginnt nach Sonnenaufgang und setzt sich aus zwei Gebetsabschnitten und einer Ansprache zusammen. Die Muslime beglückwünschen sich nach dem Festgebet gegenseitig und wünschen einander, dass Allah ihr Fasten und ihre übrigen Gottesdienste, die sie während des Fastenmonats verrichtet haben, annehmen möge. Das Fest hält drei Tage an. An diesen Tagen ist es empfohlen, Verwandte und Bekannte zu besuchen, wobei gewöhnlich die Jüngeren die Älteren mit ihrem Besuch ehren. Am ersten Tag des Ramadanfestes darf nicht gefastet werden, da dies eine Zeit des Feierns ist. Auch Geschenke zu diesem Anlass und Süßigkeiten für die Kinder sind üblich.

Auch empfiehlt es sich zu diesem Anlass seine beste Kleidung anzuziehen. Übrigens kannst Du gerne für Festgeschenke spenden, damit Bedürftige neue Kleidung erhalten.

Die Offenbarungen Allahs an Seinen Gesandten (s), die dann als Koran zusammengetragen wurden, begannen im Monat Ramadan im Jahr 610 der christlichen Zeitrechnung. Zur Pflicht wurde den Muslimen das Fasten während dieses Monats jedoch erst im Jahre 624, als folgende Koranverse offenbart wurden: „Ihr, die glauben, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet.“ (2:183). „Der Monat Ramadan, in dem der Koran herabgesandt wurde als Rechtleitung für die Menschen und klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidungsoffenbarung, und wer von euch den Monat anwesend ist, so soll er ihn fasten, und wer krank ist oder auf einer Reise, so eine Anzahl von anderen Tagen, Allah möchte das Leichte für euch, und Er möchte nicht das Schwere für euch, und dass ihr die Anzahl vollständig macht, und dass ihr Allahs Größe rühmt, dass Er euch rechtgeleitet hat, und damit ihr vielleicht dankbar seid.“ (Koran 2:185).

Nur, wer das Fasten, so wie es im Islam vorgeschrieben ist, ohne gesundheitlichen Schaden durchführen kann, ist zu diesem Gebot verpflichtet. Deshalb sind Kranke, die so krank sind, dass das Fasten eindeutig ihrer Gesundheit schaden würde, Altersschwache und Schwangere, wenn entweder ihrer Gesundheit oder die ihres ungeborenen Kindes durch das Fasten Schaden nehmen würde, vom Fasten befreit. Auch stillende Mütter, menstruierende Frauen, solche, die gerade entbunden haben, und ähnliche Personengruppen sind ebenfalls von dieser Pflicht ausgenommen. Personen, deren gesundheitliche Situation sich voraussichtlich nicht bessern wird, wie z.B. chronisch Kranke oder Altersschwache, sollen für jeden im Ramadan versäumten Fastentag einen Bedürftigen speisen. Sie leisten die so genannte Fidya, eine Art Ersatz für das nicht geleistete Fasten. Andere, die unter die Ausnahmeregelung fallen und deren Situation sich ändern wird, wie z.B. Schwangere und stillende Mütter, sind verpflichtet, die versäumten Fastentage zu einem späteren Zeitpunkt, allerdings noch vor dem nächsten Ramadan, nachzuholen.

Das Wort „Ramadan“ ist arabisch und wird von der Wurzel ramida oder arramad abgeleitet, das „brennende Hitze und Trockenheit“ (besonders des Bodens) bedeutet. Der gleichen Wurzel entstammt auch das arabische Wort ramdaa – „sonnengebrannter Sand“. Dies deutet auf das Hitzegefühl im Magen hin, das vom Durst erzeugt wird. Manche erklären die Bedeutung auch damit, dass der Ramadan die Sünden ausbrennt, wie die Hitze den Boden. Im Ramadan sind Herz und Seele eher für die Anbetung und das Gedenken Gottes empfänglich, wie Sand und Steine für die Hitze der Sonne. So hilft das Fasten im Ramadan dem Gläubigen dabei, seine physischen und geistigen Veranlagungen und sein Verhalten zu verbessern und ein besserer Mensch zu werden.

Anders als der europäische Kalender, der christlich geprägt ist und sich am Sonnenjahr orientiert, folgen Muslime dem Mondkalender. Bedingt durch den Lauf des Mondes verschieben sich so die Monate jeweils immer um zehn oder elf Tage. So ändern sich auch jährlich Beginn und Ende des Ramadans, dem neunten Monat im islamischen Kalender. Das ist auch der Grund, warum jeder islamische Monat jede Jahreszeit durchläuft und an keine gebunden ist. Ein Muslim wird deswegen im Laufe seines Lebens Fastentage sowohl im Winter mit kürzeren Tagen erleben, als auch Fastentage im Sommer, an denen die Tage lang sind und das Fasten schwieriger wird. Wäre eine bestimmte feste Jahreszeit für das Fasten festgelegt, würde das für manche der Muslime in verschiedenen Erdteilen einen dauernden Vorteil, für andere wiederum eine ständige Benachteiligung bedeuten.

Zusätzlich zu den täglichen fünf Pflichtgebeten gibt es im Ramadan besondere Nachtgebete, die Tarawih genannt werden. Diese werden ab dem ersten Abend vor dem 1. Fastentag verrichtet. Das letzte Tarawih-Gebet wird am Abend des vorletzten Fastentags verrichtet. Dabei handelt es sich um eine Reihe von kurzen Gebeten, die hintereinander verrichtet werden. Viele Muslime beten sie in der Gemeinschaft in der Moschee. Man kann sie aber auch mit seinen Gästen, der Familie oder allein zu Hause verrichten. Sie werden nach dem Nachtgebet einige Zeit nach Sonnenuntergang verrichtet  Es gibt in diesem besonderen Monat nicht nur zusätzliche Gebete. Eine Nacht innerhalb des Ramadan steht allen anderen Nächten des Ramadan vor. In der so genannten Lailatul-Qadr, der „Nacht der Bestimmung“, gedenken die Muslime der Nacht, in welcher dem Gesandten Allahs (ﷺ) die ersten Verse des Korans von Allah durch den Engel Gabriel offenbart wurden. Diese besondere Nacht findet der Überlieferung nach in den letzten 10 Tagen des Ramadans in einer der ungeraden Nächte statt. Auch eine besondere Abgabe zu Gunsten von Bedürftigen wird bis spätestens vor Beginn des Festgebetes fällig, die Zakatul Fitr heißt.

Das für jeden Muslim verpflichtende Fasten gibt es nur im Monat Ramadan. Darüber hinaus hat der Prophet Muhammed (ﷺ) an bestimmten Tagen das freiwillige Fasten empfohlen, wie z.B. sechs beliebige Tage im darauffolgenden Monat Schawwal. Er lehrte, dass derjenige, der den ganzen Fastenmonat und noch sechs Tage im Schawwal fastet, von Gott belohnt wird, als hätte er das ganze Jahr hindurch gefastet. Am 10. Muharram und montags und/oder donnerstags zu fasten wird angeraten. Das ständige Fasten das ganze Jahr hindurch ist im Islam hingegen nicht erlaubt, und die Maximalgrenze des freiwilligen Fastens wurde vom Propheten (ﷺ) aufgezeigt, indem er sagte, dass der Muslim, der viel fasten möchte, abwechselnd einen Tag fasten und den darauffolgenden Tag aussetzen sollte.

Ja, Du kannst Deine Zakatul-Fitr jederzeit im Ramadan entrichten. Achte allerdings darauf Deine Spende allerspätestens vor Beginn des Festgebets abzugeben. Danach gilt die Spende nämlich als reguläre Sadaqa und nicht mehr als Zakatul-Fitr.

Pro Person im Haushalt sind mindestens 12 Euro als Zakatul-Fitr zu spenden.

Die Zakatul-Fitr wird in Form von Lebensmitteln wie zum Beispiel Reis, in einer bestimmten Menge an Bedürftige weitergegeben. Die Menge entspricht einem Sa‘, welches ein Hohlmaß ist. Je nach Lebensmittelart, entspricht dies etwa 1,4 – 2,4 kg. Bei der Berechnung des Gegenwerts werden die aktuellen Lebensmittelpreise herangezogen, was in diesem Jahr einen Betrag von mindestens 12 Euro pro Person im Haushalt ergibt.

In unseren Projektländern wird Zakatul-Fitr meist in Form von Reis ausgegeben. Mancherorts können es aber auch andere Lebensmittelmittel sein.

Mit Deiner Zakatul-Fitr werden bedürftige Familien in unseren Projektländern unterstützt.

Die Zakatul-Fitr ist im Ramadan zu entrichten und sollte bis spätestens vor dem Festgebet abgegeben werden.

Das hängt von dem gewählten Spendenweg und dem Tag der Beauftragung ab. Solltest Du Deine Zakatul-Fitr online über unsere Webseite beauftragen, ist dies auch kurzfristig noch möglich, da wir unsere Hilfsprojekte vorfinanzieren. Dies bedeutet, dass wir Zakatul-Fitr verteilen lassen können, auch wenn Deine Spende noch nicht bei uns eingegangen ist.

Sofern keine Bedürftigkeit besteht, muss jeder Muslim und jede Muslima die Zakatul-Fitr entrichten.

In der Regel wird Deine Zakatul-Fitr inschallah vor dem Festgebet an die Bedürftigen verteilt. Es kann jedoch zu Abweichungen kommen.

Die Fidya für das Fasten wurde, wie die Zakatul-Fitr, in der Zeit des Propheten (saw) in Form von Lebensmitteln (Gerste, Datteln u.ä.) in einer bestimmten Menge weitergegeben. Die Menge wurde als ein Saa (ist ein arab. Hohlmaß) bemessen. Nach manchen islamischen Gelehrten entspricht das 2 Mahlzeiten, die einen Menschen an einem Tag sättigen sollte. So wird heutzutage meist die Gegenwert dieser Mahlzeiten ausgerechnet und als Fidya-Betrag festgesetzt. muslimehelfen e.V. hat sich auf 12 Euro pro Tag entschieden. Wenn Du 30 Fastentage nicht fasten konntest, dann entspricht es 360 Euro für den ganzen Ramadan. 

Festgeschenke sind eine kleine Aufmerksamkeit, um Freude zu schenken, und eine weitere Sadaqa. Bedürftige erhalten zu den islamischen Feiertagen Ramadan und Kurban neue Kleidung. Das Geschenk bereitet bedürftigen Familien zum Fest eine Freude und ist danach auch noch von Nutzen für den Alltag. Der Betrag für ein Festgeschenk beträgt vorschlagsweise 25 Euro.

Mondzyklus Ramadan - Letzte 10 Nächte

Das letzte Drittel im Ramadan gilt als besonders segensreich, da sich darin eine spezielle Nacht ereignet, die bei Allah wertvoller ist als 1000 Monate.

Lailatul-Qadr

In einem vom Prophetengefährten Abu Huraira (radi allahu anhu) überlieferten Hadith sagte der Prophet (ﷺ) zum Anlass des Fastenmonats Ramadan: „Ein gesegneter Monat ist zu euch gekommen. In ihm hat Allah das Fasten für euch zur Pflicht gemacht. In ihm werden die Tore des Paradieses geöffnet, die Tore der Hölle geschlossen und die Satane in Ketten gefesselt. In ihm gibt es eine Nacht, die besser ist als tausend Monate. Wer den Segen dieser Nacht verpasst, der hat (einen enormen) Verlust erlitten.“

Du möchtest noch mehr Informationen?

Dann lade Dir kostenfrei die aktuelle Ramadan-Ausgabe der muslimehelfen-Spenderzeitschrift herunter. Darin findest Du unter anderem einen Rückblick auf unsere Ramadanhilfe in verschiedenen Ländern, bewegende Geschichten von Begünstigten, eine Reportage über die Verteilung von Festgeschenken, Einblicke in Bildungs- und Waisenprojekte sowie Informationen zur Zakatul-Fitr und deren Bedeutung. Erfahre außerdem mehr über unser Ramadan-Webinar und entdecke, wie Du Gutes tun kannst.

Gerne informieren wir Dich auch regelmäßig per E-Mail. Trage Dich dafür in den muslimehelfen-Newsletter ein.

Ramadan für Kinder

Iftar Tischschild mit Duakarte

Iftar Tischschild mit Duakarte

Am Ende eines Fastentages, wenn die Zeit des Abendgebets erreicht ist, brechen Muslime im Ramadan ihr Fasten mit ein paar  Datteln, einem Glas Wasser und einem Bittgebet. Dieses Tischkärtchen sieht nicht nur dekorativ an jedem Sitzplatz aus, sondern hält uns auch die Dankbarkeit und Lobpreisung Allahs (swt) vor Augen.

Aufgaben für Deinen Ramadankalender

Aufgaben für Deinen Ramadankalender

Im Ramadan wollen wir jeden Tag ganz bewusst und mit besonders guten Taten erleben. Der Ramadankalender kann dabei helfen. Wir haben für Dich über 30 kleine Aufgaben zusammengestellt, die zum Spielen, Mitmachen und Lernen einladen und jeden Tag eine neue Idee für Dein Kind und die ganze Familie bereithalten.

Sadaqa – Geschenke im Ramadan

Sadaqa – Geschenke im Ramadan

Sadaqa im Ramadan: Schenke Zeit, Aufmerksamkeit oder etwas, das man mit Geld nicht kaufen kann. Das ist manchmal wertvoller als jedes andere Geschenk und entspricht ganz dem Vorbild unseres Propheten Muhammed (saw). Der Download enthält kleine Geschenkkästchen zum Nachbasteln…

Lernheft – Koran 97. Sure Al-Qadr

Lernheft – Koran 97. Sure Al-Qadr

Im Ramadan gibt es eine besondere Nacht – die Nacht der Bestimmung (arab. Lailat-ul-qadr). Der Koran beschreibt diese besondere Nacht in Sure 97 – Die Sure mit der Bestimmung. Es ist eine schön kurze Sure, die sich zum Auswendiglernen für das Gebet anbietet – und wer weiß… vielleicht kannst Du sie dann auch im Ramadan und betest mit ihr in den letzten 10 Tagen?

Monduhr - 3×10 Ramadantage

Monduhr - 3×10 Ramadantage

Der Ramadan birgt so viel Segen, dass jede Tat besonderen Lohn verspricht. Diese Mondverlaufskarte erinnert Dich nicht nur daran, wie die Zeit vergeht und du den Monat am Stand des Mondes erkennen kannst, sondern auch, wie Du die Zeit sinnvoll nutzen kannst. Widme immer 10 Tage einem bestimmten Themenbereich: Den guten Taten, dem Lesen des Qurans und dem Gebet.

Jetzt spenden

Deutschland

GLS Bank
IBAN: DE55430609676030448700
BIC: GENODEM1GLS