Die Begünstigten bedanken sich

Ramadanpakete & Zakat jetzt spenden

Bereits die ersten Tage von Ramadan zeigen, wie sehr diese Zeit Herz, Gemeinschaft und Barmherzigkeit verbindet. Während wir fasten, gemeinsam Iftar vorbereiten und uns Allah (subhanahu wa ta’ala) bewusst zuwenden, gedenken wir den vielen Familien weltweit, die den alltäglichen Herausforderungen des  Überlebens entgegenstehen.

Gerade jetzt ist Deine Ramadanhilfe mehr als eine Spende. Sie bietet eine handfeste Erleichterung und ist ein Anlass für Würde und Hoffnung.

Ramadanhilfe 2025 in Kenia: Hilfe, die ankommt

Zu Beginn von Ramadan im vergangenen Jahr konnten dank großzügiger Unterstützung 1.261 bedürftige Familien in Kenia mit Lebensmittelpaketen versorgt werden. In den Regionen Kwale, Mombasa, Tana River, Lamu und Kilifi erhielten sie Grundnahrungsmittel für den Iftar. Darin waren Mehl, Reis, Öl, Bohnen, Zucker und Salz enthalten.

Diese Hilfe kam in einer besonders schweren Zeit an. Anhaltende Dürre, hohe Lebensmittelpreise und wirtschaftliche Unsicherheit prägen nach wie vor den Alltag vieler Menschen in diesem Gebiet. Besonders berücksichtigt wurden Haushalte unterhalb der Armutsgrenze. Darunter Witwen, ältere Menschen und Waisen.

Das sagen die Begünstigten über die Spenden

Ahmed aus Kilifi berichtet, dass das Ramadanpaket ihm nach der Flucht vor ethnischen Unruhen half, sein Fasten „mit Würde und Freude“ zu brechen.
Auch Ali, über 80 Jahre alt, beschreibt das Iftar-Paket als echten Segen, der ihm und seiner Frau Erleichterung in einem ohnehin beschwerlichen Alltag schenkte.
Saida, eine Witwe aus Tana River, erzählt, wie die Unterstützung ihrer Familie nicht nur Hoffnung gab, sondern ihr auch das Gefühl verlieh, nicht allein gelassen zu sein.

Solche Rückmeldungen zeigen: Deine Spende wirkt. Direkt. Spürbar und dort, wo sie gebraucht wird.

Dank eines vorteilhaften Wechselkurses konnten dort sogar 10 Familien mehr erreicht werden als ursprünglich geplant. Insgesamt profitierten in dem Projektzeitraum vom 20. Februar bis zum 20. März 2025 alhamdulillah 5.044 Menschen von der Ramadanhilfe in Kenia.

Mit einem Ramadanpaket Iftar ermöglichen

Ein Ramadanpaket bedeutet für viele Familien ein gedeckter Tisch zum Fastenbrechen, Entlastung in einer Zeit großer Not
und ein Moment der Gemeinschaft und des Dankes. Zusätzlich zu Ramadanpaketen bieten wir derzeit folgende Spendenzwecke mit entsprechenden unverbindlichen Richtwerten als Empfehlung für die Höhe des Spendenbetrags an:

In unserem Spendenformular kannst Du selbstverständlich auch ganz nach Deinem Ermessen individuelle Spendenbeträge eingeben.

Aktuelle Videos und Eindrücke aus unseren Projekten findest Du außerdem auch auf unserem YouTube-Kanal, den Du gerne abonnieren kannst, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.

Veranstaltungshinweis: Bist Du dabei?

Du möchtest mehr über unsere Arbeit vor Ort erfahren?
Dann sei am Freitag, den 27.02., um 16:30 Uhr bei unserem halbstündigen Webinar dabei. Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Bruder Jusuf aus unserer Projektabteilung berichtet live von seinen jüngsten Reisen, teilt Eindrücke aus den Einsatzgebieten und beantwortet Fragen. Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt über Microsoft Teams, wahlweise über den Browser oder per App am Computer, Smartphone oder Tablet. Gerne kannst Du den Link zum Webinar auch mit interessierten Freunden teilen.

Möge Allah (subhanahu wa ta’ala) Deine Unterstützung annehmen, sie vielfach belohnen und Dir Barakah in diesem Leben und im Jenseits schenken.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Ramadanpakete & Zakat jetzt spenden

Zugehöriges Projekt

Berichte und Erfahrungen aus den Projektreisen – Malawi und Kenia

Jusuf v.Denffer
Malawi: Wärmende Decken für die Begünstigten, 2025.

In diesem Jahr, 2025, hat alhamdulillah das Reisen zu den Partnern und den Begünstigten der Projekte von muslimehelfen im Ausland wieder begonnen. Darauf bin ich bereits in unserer letzten Ausgabe bei den Schilderungen zu den Dörfern Linge und Penaron in Aceh, Indonesien, eingegangen. Neben Indonesien hat die Projektabteilung von muslimehelfen aber auch Reisen nach Bosnien, Pakistan, Südafrika, Malawi, Simbabwe, Kenia und Tansania unternommen. Ziel der Reisen war es, sich vor Ort ein eigenes Bild von den Lebensumständen der Begünstigten und den Bedingungen für die Projektumsetzungen zu machen. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass die Reisen nach Bosnien und Pakistan von unserer Projektmanagerin Schwester Kashfa Butt durchgeführt wurden (auf S. 12-14) und ich die übrigen Reisen zu den afrikanischen Ländern getätigt habe. Die Reisen und Schilderungen darüber könnten allein bereits eine gesamte Ausgabe füllen. Doch ich möchte den Blick wesentlich auf zwei Länder und bestimmte Projektumsetzungen dort lenken: Malawi und Kenia.

Malawi wurde gemeinsam mit den Ländern Südafrika und Simbabwe im Monat Juli von mir besucht, als auf der Südhalbkugel Winter war. Anders als in unserem europäischen Winter mit Schnee, Eisregen und Minusgraden hat man es in den drei Ländern des südlichen Afrikas mit anderen Herausforderungen zu tun. Die Monate Juli und August sind in diesem Sinne die kältesten Monate des Jahres, da es zwar tagsüber bei Sonnenschein 20 Grad erreichen kann, die Temperaturen nach Sonnenuntergang jedoch beständig unter 10 Grad sinken. Die Tage sind im Winter wie bei uns von einer kurzen Tageslichtdauer geprägt und die niedrigen Temperaturen halten meistens länger als zwölf Stunden an. Zudem besitzen viele Menschen keine beheizte Unterkunft und werden bei den anhaltend niedrigen Temperaturen schnell krank. Einen Arztbesuch und die Einnahme von Medikamenten können sich nicht alle Betroffenen leisten, sodass sie krank bleiben und das führt leider oft zu Todesfällen.

Seit einigen Jahren setzt muslimehelfen in diesen drei Ländern Winterhilfe-Projekte mit seinen Partnern um (auf S. 5), bei denen wärmende Decken und teilweise auch wärmende Kleidungsstücke an Bedürftige verteilt werden. So bleibt den Betroffenen zumindest während der langanhaltenden kalten Tagesabschnitte die Wärme erhalten und sie können Erkrankungen vermeiden. In Malawi, Südafrika und Simbabwe konnte ich im Juli dieses Jahres bei den Verteilungen der wärmenden Decken vor Ort anwesend sein und mir so einen direkten Eindruck von den Lebensbedingungen der Begünstigten verschaffen.

Neben der Verteilung von Decken durch die Winterhilfe war Malawi auch deswegen interessant, weil muslimehelfen dort in den letzten fünf Jahren gemeinsam mit seinem Partner das Projekt zur Kleinbauernhilfe umgesetzt hat. Abgesehen von kleinen Unterschieden bestand das Projekt darin, die zu unterstützenden Kleinbauern mit Saatgut und Dünger zu versorgen, damit sie Mais für sich und ihre Familien anbauen und von den Ernteerträgen leben können. Der Mais ist ein Grundnahrungsmittel in Malawi, aber seit Jahren herrscht dort eine anhaltende Dürre, die die übliche Bewirtschaftung der Maisfelder sehr erschwert bis unmöglich macht. Die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes und eine hohe Inflationsrate verhindern zusätzlich, dass sich die Kleinbauern den Kauf von Saatgut und Dünger überhaupt leisten können. Angesichts dieser Schwierigkeiten war die Kleinbauernhilfe von muslimehelfen in den letzten Jahren eine der wenigen Möglichkeiten, eine ausreichende Maisernte zu gewährleisten.

Malawi: Dünger und Saatgut für die Kleinbauern und ihre Familien, 2024.

Im Dezember 2024 konnten 85 Kleinbauernfamilien im Distrikt Kasungu in Malawi mit je 5 kg Maissamen sowie je 50 kg NPK- und UREA-Dünger unterstützt werden. Dadurch war es ihnen möglich, ihren Lebensunterhalt durch den Maisanbau und die anschließende Ernte zu sichern. Wenn man dann die Worte der 33-jährigen Dorothy liest: „Vielen Dank, dass ihr mir Samen und Dünger gegeben habt. Möge Allah Euch leiten und Euch das Beste in diesem und im nächsten Leben gewähren.“, spürt man ihre tiefe Dankbarkeit und weiß zugleich, dass die Kleinbauern in Malawi auf diese Unterstützung wirklich angewiesen sind. 

Ich wollte die Reise nach Malawi nutzen, um die Kleinbauern zu treffen und einen Einblick zu erhalten, wie die letzte Maisernte für sie ausgefallen war. Am 3. Juli 2025 kam ich gemeinsam mit unserem Partner aus Malawi nach einer 90-minütigen Autofahrt um 9:02 Uhr im Dorf Santhe im Distrikt Kasungu an. Dort waren im Dezember 2024 Saatgut und Dünger an die Kleinbauern verteilt worden und wir wurden bereits von den Dorfbewohnern erwartet. Der Dorfälteste Jackson hieß uns im Namen des Dorfes herzlich willkommen. Nach einem Austausch über die Verteilung im vergangenen Dezember bedankten sich die begünstigten Kleinbauern und baten zugleich darum, auch für die nächste Aussaat wieder Saatgut und Dünger zu erhalten. Anschließend begaben wir uns auf die umliegenden Felder. Wie erwartet lagen die Felder brach, da die Ernte bereits vor einigen Monaten eingefahren worden war. Trotzdem war ich etwas erstaunt über den Zustand der Felder, da sie aufgrund der Dürre sehr ausgetrocknet waren.

Nun wollte ich wissen, wie die Ernte ausgefallen war, und bat einige Kleinbauern, mir die Bestände in ihren Häusern zu zeigen. Jackson war sehr bereitwillig, mir seine Ernte zu zeigen und mir Auskunft zu geben. Bei ihm zu Hause angekommen, zeigte er mir zwei 50-kg-Säcke mit Maiskolben und zwei weitere mit geschroteten Maiskernen. Gewöhnlich erntete er vier Säcke zu je 50 kg, bevor er die Unterstützung von muslimehelfen erhielt. In diesem Jahr war es ihm möglich gewesen, zwölf Säcke Mais zu je 50 Kilogramm zu ernten. Davon hatte er bereits acht Säcke für den Lebensunterhalt seiner erwachsenen Kinder, weiterer Verwandter, für sich und seine Frau verwendet. Bis zur nächsten Ernte im Frühjahr würden die vier übrigen Säcke ausreichen, die zuvor eine ganze Jahresernte gewesen waren und zum Leben nicht ausgereicht hatten. In diesem Jahr konnte er sogar seine Verwandten unterstützen – alhamdulillah, diese Ernte war wirklich gut für Jackson.

Malawi: Ein brachliegendes Feld während der anhaltenden Dürre in Santhe.
Malawi: Maiskolben aus der Ernte.

Bei einem weiteren Kleinbauern konnte ich Ähnliches beobachten. Zuvor, so teilte er mir mit, war er ohne die Unterstützung von muslimehelfen in der Lage gewesen, 20 Säcke zu je 50 kg Mais zu ernten. Das reichte für ihn und seine Familie aber kaum zum Leben aus. In diesem Jahr konnte er 60 Säcke Mais zu je 50 kg ernten – maschallah diese Ernte war wirklich reichlich. Bei meinem kurzen Besuch in Santhe konnte ich nicht alle begünstigten Kleinbauern besuchen. Die stichprobenartige Durchsicht der Ernteerträge lieferte mir jedoch Zahlen, die wir in der Projektabteilung von muslimehelfen zuvor nicht hatten, und gewährte uns einen zusätzlichen Einblick, wie wirkungsvoll und hilfreich die Kleinbauernhilfe von´muslimehelfen in Malawi doch gewesen ist.

Malawi: Maiskerne aus der Ernte.

Im August dieses Jahres besuchte ich unseren Partner in der kenianischen Küstenstadt Malindi, um über die Projektumsetzungen und die Situation der Begünstigten vor Ort zu erfahren. Die Zusammenarbeit mit unserem Partner in Kenia besteht seit dem Jahr 2000 und 25 Jahre Unterstützung der Bedürftigen in Kenia sind, maschallah und alhamdulillah, eine beachtliche Zeit! Wie bereits in den vergangenen Ausgaben geschildert, ist das Tawfiq Hospital in Malindi für muslimehelfen ein langfristiges Projekt. Während meines Besuchs in Malindi hatte ich die Gelegenheit, das Tawfiq Hospital zu besichtigen. Ich war wirklich vom Ausmaß der vorhandenen medizinischen Versorgungsmöglichkeiten beeindruckt.

Kenia: Außenansicht auf das Tawfiq Hospital in Malindi.
Kenia: Im Behandlungsraum für die Chemotherapie im Tawfiq Hospital in Malindi.

In mehreren miteinander verbundenen, vierstöckigen Gebäuden sind neben der Anmeldung und einer eigenen Hausapotheke zahlreiche unterschiedliche Kliniken und Stationen untergebracht. So befinden sich eine Zahnklinik, eine Augenklinik, eine chirurgische Abteilung, eine allgemeine Arztpraxis, eine gynäkologische Abteilung, eine Entbindungs- und Neugeborenenstation, eine MutterKind-Station, eine Krebsstation, eine Dialysestation, eine Physiotherapieabteilung, eine Röntgenabteilung, mehrere Operationssäle sowie eine Notaufnahme mit einem Krankenwagen auf dem Gelände des Tawfiq Hospitals. In vielen dieser Bereiche hat muslimehelfen in den letzten Jahren zahlreiche medizinische Geräte, Instrumente, Zubehör und den Krankenwagen wie auch die Einrichtung von Kliniken und Stationen finanziert und somit wesentlich zur medizinischen Versorgung in Malindi und Umgebung beigetragen.

Daneben hat in den letzten fünf Jahren die Bedeutung der Hungerhilfe bei den Projekten in Kenia zugenommen. Die Begünstigten erhalten Lebensmittelpakete, da sie aufgrund von Naturkatastrophen wie Überflutungen und anhaltender Dürren ihre Dörfer verlassen mussten und sich als Viehzüchter und Bauern nicht mehr selbst versorgen können. Bei den Begünstigten handelt es sich oft um Dorfbewohner, die von der Regierung umgesiedelt wurden. Während meines Besuchs in Kenia hatte ich die Gelegenheit, einige dieser Begünstigten im Ort Minjila im Tana River Distrikt zu treffen. Unser Partner in Kenia hat dort auf Anfrage der umgesiedelten Dorfbewohner während einer Verteilung der Hilfsgüter für die Hungerhilfe zwei kleine Moscheen und zwei Brunnen errichtet. 

Am Freitag, dem 22. August, wusch ich mir in Minjila am Brunnen neben der Al Thureya Moschee die Hände. Das Team unseres kenianischen Partners hatte mich bereits vorgewarnt, dass das Wasser an diesem Brunnen salzig ist und sich zwar für die Gebetswaschung, jedoch nicht als Trinkwasser eignet. Während ich mir die Hände wusch, probierte ich etwas von dem Wasser. Tatsächlich war es sehr salzig und als Trinkwasser ungeeignet. Bevor das Freitagsgebet begann, wollte ich noch mit Bruder Mohamed sprechen. Er untersucht im Auftrag der kenianischen Regierung die Lebensbedingungen der umgesiedelten Dorfbewohner und die klimatischen Verhältnisse im Tana River Distrikt.

Zunächst bedankte er sich für die seit fünf Jahren geleistete Unterstützung von muslimehelfen bei der Hungerhilfe in den verschiedenen Regionen Kenias. Er fügte hinzu, dass für die nächsten Unterstützungsmaßnahmen von muslimehelfen bei der Hungerhilfe neben der Bereitstellung von Lebensmitteln auch die Bereitstellung von Medikamenten dringend erforderlich ist. Zwar habe die Dürre in diesem Jahr eine kleine Pause eingelegt, für die kommenden Jahre verhießen die klimatischen Prognosen jedoch nichts Gutes und man müsse mit einer sehr langen und schwerwiegenden Dürre rechnen. Mit diesen
Informationen begab ich mich zum Freitagsgebet. Im anschließenden Gespräch mit den Begünstigten waren Lebensmittel und Medikamente erneut ein Thema. 

Auch von der Noor Al Islam Moschee, der anderen Moschee in Minjila, wurden wir zu einem Gesprächsaustausch mit den Begünstigten gebeten. Ich sprach die benötigten Lebensmittel und Medikamente für die nächste Unterstützung von muslimehelfen bei der Hungerhilfe an. Einer der Begünstigten entgegnete mir freundlich: „Das Wasser am Brunnen hier können wir nicht trinken. Lebensmittel und Medikamente sind auch wichtig, aber ohne Trinkwasser können wir hier nicht lange bleiben.“ Ich bedankte mich sofort für diesen wichtigen Hinweis und gab ihm voll und ganz recht. Als Begünstigter und direkt
Betroffener wusste er am besten, was am dringendsten zu tun war und welche Unterstützung muslimehelfen leisten sollte. Zwar hatte ich vor dem Freitagsgebet das salzige Wasser probiert, allerdings war aber mir dabei noch nicht das gesamte Ausmaß der Auswirkungen für die Betroffenen vor Ort klar.

Kenia: Der Brunnen bei der Al Thureya Moschee in Minjila.

Mit diesen Eindrücken und Berichten möchte ich das Erlebte auf den Projektreisen wiedergeben und gleichzeitig aufzeigen, wie wertvoll und nützlich die gemachten Erfahrungen aus den direkten Gesprächen mit den Partnern und insbesondere mit den Begünstigten für die Vorbereitung und Umsetzung von Projekten bei muslimehelfen sind. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Reisen zu den Partnern und Begünstigten vor Ort stattfinden, bei denen solche
Gespräche und Erkenntnisse entstehen. Die nächsten Reisen sind auch schon in der Planung und inschallah können mir die Begünstigten vor Ort dann wieder verdeutlichen, was für eine Hilfe sie konkret benötigen.

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Berichte und Erfahrungen aus den Projektreisen – Malawi und Kenia

Zugehöriges Projekt

Stimmen unserer Partner – Mit Herz und Hingabe für humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe lebt vom Engagement einzelner Menschen – von ihrem Mitgefühl, ihrer Tatkraft und ihrer Überzeugung. In den nächsten zwei Seiten Partner und freiwillige Helfer aus Bangladesch, Kenia, Indonesien und Pakistan zu Wort. Sie berichten, was sie dazu inspiriert hat, sich in der humanitären Arbeit zu engagieren, was diese Arbeit für sie persönlich bedeutet und welche Erfahrungen sie bei der Zusammenarbeit mit muslimehelfen gemacht haben.

Bangladesch

Bayezid A. 
Dokumentations- und Kommunikationsbeauftragter unserer Partnerorganisation in Bangladesch

Seit meiner Kindheit habe ich in meinem Land extreme Armut, Kinderarbeit und Menschen gesehen, die ohne Obdach und Nahrung leben. Diese schmerzlichen Realitäten haben in mir ein tiefes Verantwortungsgefühl geweckt, ihnen nach meinen Möglichkeiten zu helfen. Nach meinem Hochschulstudium in Großbritannien kehrte ich in meine Heimat zurück und begann 2021 als Dokumentations- und Kommunikationsbeauftragter zu arbeiten. In dieser Funktion halte ich das Glück und die Freude der Menschen und Kinder fest, die Hilfe erhalten, was mich noch mehr motiviert, diese Arbeit fortzusetzen. Ich bin der Meinung, dass jeder eine Chance auf ein besseres Leben verdient, und ich bin weiterhin entschlossen, an diesem Wandel mitzuwirken.

Ali R.
Programmbeauftragter unserer Partnerorganisation in Bangladesch

Die Arbeit in den verschiedenen von muslimehelfen unterstützten Projekten war ein Segen. Dank muslimehelfen können wir viele bedürftige Familien in abgelegenen und unterversorgten Gebieten erreichen. Ihre Unterstützung gibt uns die Kraft und die Mittel, den Bedürftigen und Ausgegrenzten zur Seite zu stehen. Ich bin voller Hoffnung, wenn ich das Lächeln auf ihren Gesichtern sehe. Das ist die Inspiration und Motivation, die mich bei unserer gemeinsamen Aufgabe antreibt.

Kenia

Ahmed H. 
Vorsitzender unserer Partnerorganisation in Kenia

Mich hat das Leid inspiriert, das ich in meiner eigenen Gemeinschaft und darüber hinausgesehen habe. Mir wurde klar, dass ich nicht einfach zusehen konnte. Ich verspürte eine starke persönliche und spirituelle Verpflichtung zu helfen. Schon in meiner Kindheit wurde mir die Bedeutung von Mitgefühl, Großzügigkeit und dem Einsatz für diejenigen vermittelt, die sich nicht selbst verteidigen können. Als ich sah, wie andere Freiwillige und Organisationen wie muslimehelfen aktiv helfen, wollte ich Teil dieses positiven Wandels sein. Ich glaube, jeder Mensch hat etwas zu geben – und ich wollte geben, was ich konnte: meine Zeit, meine Hände und mein Herz – um Allahs willen allein.

Mbarak H.
Freiwilliger Helfer aus Kenia

Der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) sagte:

„Die bei Allah beliebtesten Menschen sind diejenigen, die den Menschen am nützlichsten sind.“

Für mich ist humanitäre Arbeit ein Weg, die Lehren des Islams zu leben – indem ich die Not anderer lindere, Allahs Wohlgefallen suche und auf Seine Barmherzigkeit hoffe. Sie gibt meinem Leben einen Sinn, der über mich selbst hinausgeht. Es ist ein Dienst, der von Herzen kommt.

Pakistan

Muhammad R .
Präsident der Partnerorganisation in Pakistan

Ich bin Muhammad R., Präsident und Mitgründer der Partnerorganisation in Pakistan von muslimehelfen. Für mich ist humanitäre Arbeit kein Beruf, sondern eine Berufung. Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu leben – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Humanitäres Engagement bedeutet für mich, den Unterdrückten beizustehen, ihre Stimmen hörbar zu machen und nicht aus Mitleid, sondern aus Verantwortung zu helfen.

Die Zusammenarbeit mit muslimehelfen hat unsere Arbeit auf eine neue Ebene gehoben. Ihre Werte wie Transparenz, Nachhaltigkeit und Würde der Bedürftigen stimmen mit unseren Überzeugungen überein. Diese Partnerschaft hat mir gezeigt, wie stark internationale Solidarität sein kann – Mitgefühl kennt keine Grenzen.

Muhammad R.
Sozialarbeiter der Partnerorganisation in Pakistan

Ich bin Muhammad, Sozialarbeiter der Partnerorganisation in Pakistan von muslimehelfen. Seit über zehn Jahren setze ich mich mit Herz und Überzeugung für benachteiligte Menschen in Pakistan ein – besonders in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung, Unterkunft sowie für die Rechte von Frauen und Kindern.

Meine Motivation ziehe ich aus meiner eigenen Kindheit in einem ländlichen und benachteiligten Gebiet. Ich habe Armut, Ungleichheit und Bildungsmangel selbst erlebt – deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, Hoffnung zu schenken und Lebensbedingungen zu verbessern. Für mich ist diese Arbeit mehr als ein Beruf – sie ist ein Akt der Nächstenliebe und des Glaubens.

Indonesien

Ues M. – Imam, Ustadh und Leiter eines Waisenhauses in Bogor, Java, Indonesien. Seit vielen Jahren berät und unterstützt er aktiv eine unserer Partnerorganisation in Indonesien.

Für mich bedeutet humanitäre Arbeit, die sozialen Probleme der Gesellschaft zu verstehen und allen Menschen zu helfen, die humanitäre Hilfe benötigen, unabhängig von Herkunft, Ethnie, Religion oder sozialen Status.

Die Arbeit mit den Projekten von muslimehelfen hat mir viel an Nutzen und lehrreiche Erfahrungen gebracht. Zu den Nutzen gehört, dass die Bedürfnisse der Waisenkinder, die betreut werden, durch den Bau eines Waisenhauses erfüllt werden konnten und nun als Unterkunft sowie auch einen Ort zum Lernen und zum Lesen des Korans dient.

Außerdem hat das von muslimehelfen unterstützte Projekt zur Sicherung des Lebensunterhalts Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Waisenfamilien nachhaltig verbessert. Die Nahrungsmittelhilfe hat die wirtschaftliche Belastung für arme Familien abgemildert und alleinerziehende Mütter bei der Deckung ihrer Grundbedürfnisse gestützt. Das Programm zur Vermittlung von Lebenskompetenzen für verwaiste Jugendliche hat Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen, die ihnen ein besseres Leben in der Zukunft ermöglichen.

Die Stimmen aus unseren Partnerländern zeigen eindrucksvoll: Humanitäre Arbeit ist mehr als Hilfe – sie ist Ausdruck von Solidarität, Menschlichkeit und gemeinsamer Verantwortung. Wir danken allen Partnern und Freiwilligen, die diese Werte täglich leben und mit uns teilen.

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Stimmen unserer Partner – Mit Herz und Hingabe für humanitäre Hilfe

Zugehöriges Projekt

muslimehelfen – Gemeinsam durch den Winter

Der Winter ist da – und während er für viele mit Gemütlichkeit verbunden ist, bedeutet er für andere einen harten Überlebenskampf. Besonders Menschen in Flüchtlingslagern oder in ärmlichen Verhältnissen leiden unter den eisigen Temperaturen. Ohne warme Decken, mit nur dünnen Plastikplanen als Schutz vor Wind und Wetter und einem Einkommen, das kaum zum Überleben reicht.

Deine Winterhilfe schützt vor Kälte

So zum Beispiel in den Rohingya-Flüchtlingscamps im indischen Hyderabad, wo es den Menschen an allem fehlt, um den Winter zu überstehen.

Abdul, 25 Jahre alt, erzählt:
„Ich lebe mit meiner Frau und fünf Kindern in einem kleinen Zelt, das aus Plastikplanen und Bambus besteht. Manchmal leihe ich mir Geld, um Essen für meine Kinder zu kaufen. Aber an Winterkleidung oder Decken war nicht zu denken. Der Winter war besonders hart, und meine Kinder wurden durch die Kälte krank. Alhamdulillah, durch die Winterhilfe von muslimehelfen haben wir eine warme Decke, ein Bettlaken und Jacken erhalten. Diese Hilfe hat uns vor dem Winter geschützt. Möge Allah die Spender segnen!“

Auch Mohammed, 38 Jahre alt, schildert die Notlage seiner Familie:

„Mein Haus schützt uns kaum vor der rauen Kälte. Ich habe kein richtiges Laken oder eine Decke, um meine Kinder zuzudecken, und es gibt keine Kleidung, die sie warmhält. In diesem Winter war die Kälte unerträglich. Doch alhamdulillah, durch muslimehelfen haben wir eine weiche, warme Decke bekommen, die meine Kinder schützt. Diese Hilfe hat unser Leben verändert. Möge Allah muslimehelfen und die Spender segnen!“

So wirkt Deine Winterhilfe: Ein Projektbeispiel aus Indien

Dank Dir konnten wir im vergangenen Winter 800 bedürftigen Rohingya-Flüchtlingsfamilien in Hyderabad helfen.

Jede dieser Familien erhielt eine dicke Decke, einen Pullover und ein Bettlaken mit Kissenbezügen.

Besonders Kinder und ältere Menschen, die in der eisigen Kälte am meisten gefährdet sind, konnten so geschützt werden. Deine Hilfe hat den Winter für diese Familien sicherer und wärmer gemacht.

Ein kleines Dankeschön für Dich

Als Zeichen unserer Wertschätzung kannst Du jetzt unseren beliebten muslimehelfen-Wandkalender 2025 kostenlos bestellen! Du kannst bis zu 9 Exemplare anfordern – perfekt zum Verschenken oder zum Aufhängen an Orten, die auf unsere gemeinsame humanitäre Arbeit aufmerksam machen.

Dekorativ mit den gesetzlichen und islamischen Feiertagen, den Schulferien und Empfehlungen für Fastentage. Eine praktische Werbung für unsere gemeinsame humanitäre Arbeit. Nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahre über.

Wir danken Dir von Herzen für Deine Unterstützung und Dein Vertrauen.
Möge Allah (t) Dich und Deine Familie segnen. Amin.

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Zugehöriges Projekt

Deine Sadaqa Dscharija im Einsatz: Neues Anästhesiegerät rettet Leben!​

Deine Sadaqa Dscharija im Einsatz: Neues Anästhesiegerät rettet Leben!

Dank Deiner Unterstützung konnten wir in der Tawfiq-Klinik in Malindi, Kenia, lebenswichtige Hilfe leisten: Mit der Anschaffung eines modernen Anästhesiegeräts sind nun jährlich etwa 4.200 Operationen möglich. Dies ist ein bedeutender Schritt für die Gesundheitsversorgung in der Region und eine dauerhafte Verbesserung, die besonders bei Notoperationen über Leben und Tod entscheiden kann.

Ein brandneues Anästhesiegerät dank Spenden

Bisher musste das medizinische Team in der Tawfiq-Klinik mit veralteter Technik und nur zwei zuverlässigen Anästhesiegeräten in drei großen und einem kleinen Operationssaal arbeiten. Das dritte Gerät war ständig defekt.

Dr. Malingi, Leiter der chirurgischen Abteilung, beschreibt die Herausforderungen deutlich:

„Wir hatten Schwierigkeiten, unsere Patienten rechtzeitig zu versorgen, da uns funktionierende Anästhesiegeräte fehlten. Das neue Gerät ermöglicht es uns, auf den hohen Bedarf einzugehen und die Wartelisten abzuarbeiten. Es ist eine große Erleichterung für uns und die gesamte Küstenregion.“

Das neu erworbene Mindray Wato A5 Anästhesiegerät bietet umfangreiche Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen, die insbesondere in komplexen Eingriffen eine sichere und stabile Narkose gewährleisten. Anästhesistin Sophia unterstreicht die Bedeutung dieser Anschaffung:

„Die vorhandenen Anästhesiegeräte waren veraltet, was häufige Wartungsprobleme und Ausfallzeiten verursachte. Das neue Gerät von muslimehelfen reduziert dieses Risiko erheblich und erhöht die Patientensicherheit durch fortschrittliche Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen. Es verbessert außerdem den Arbeitsablauf im Operationssaal und verringert die Behandlungsdauer.“

Sicherheit und Hoffnung für Patienten in Not

Dieses Projekt wirkt direkt in kritischen Situationen und rettet Leben. Leben, wie das des Patienten Lawrence, der nach einem schweren Unfall in die Klinik überwiesen wurde. Dank des neuen Geräts konnte ihm eine Vollnarkose verabreicht und eine erfolgreiche Operation durchgeführt werden. „Nach dem Eingriff war ich wach und die Operation war ein Erfolg. Ich danke muslimehelfen und der Tawfiq-Klinik für ihren Dienst an der Menschheit“, sagte er.

Ein Anästhesiegerät als Sadaqa Dscharija

Ein Projekt wie dieses gilt als Sadaqa Dscharija – eine fortlaufende Wohltat, die langfristig Gutes für die Gesellschaft schafft. Die Investition in moderne Medizin-Technologie bleibt nicht auf den Moment beschränkt, sondern verbessert die Gesundheitsversorgung auf Dauer. Mit jeder Operation und jedem geretteten Patienten wird diese Wohltat fortgesetzt. Unterstütze uns mit Deiner Sadaqa Dscharija und ermögliche weitere Projekte dieser Art

Möge Allah (subhanahu wa ta’ala) Dich für Deine Großzügigkeit segnen und dieses Projekt erfolgreich machen. Amin.

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

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Wassalam

Dein muslimehelfen-Team
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Zugehöriges Projekt

Hungerhilfe 2024 in Kenia

Soufian El Khayari

Die Bewohner der ländlichen Gebiete von Kenia, besonders in den Dörfern des Countys Tana River, erleben derzeit eine besonders herausfordernde Zeit. Nachdem sie in den letzten Jahren mit einer intensiven Dürre zu kämpfen hatten, wurden sie dieses Jahr von heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und dem Wetterphänomen El Niño heimgesucht. Der vertrocknete Boden kann das Wasser jedoch nicht aufnehmen. Die Lebensgrundlage vieler Familien, die stark von Landwirtschaft und Viehzucht abhängig sind, wurde dabei schwer getroffen. In dieser schwierigen Lage konnten wir gemeinsam durch die Verteilung von Lebensmittelpaketen einen wichtigen Beitrag leisten.

Ende März dieses Jahres erhielten bedürftige Familien in mehreren Dörfern von Tana River Lebensmittelpakete, die Maismehl, Reis, Bohnen, Speiseöl, Salz und Zucker enthielten. Diese Unterstützung kam genau zur rechten Zeit und wurde von den betroffenen Familien mit großer Dankbarkeit aufgenommen.

Kenia: Omar ist dankbar für die Notfall-Lebensmittelverteilung.

Omar, 52 Jahre alt, lebt in Malindi und hat mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen: „Ich bin blind und mit einer Frau verheiratet, die eine Behinderung an den Beinen hat. Sie nutzt Krücken, um sich beim Gehen zu stützen, und wir haben zwei Kinder, aber eines von ihnen ist ebenfalls körperlich eingeschränkt und kann nicht ohne Krücken gehen. Früher war ich Automechaniker, doch durch den übermäßigen Gebrauch von Schweißgeräten habe ich das Augenlicht verloren. Alhamdulillah, ein Philanthrop aus Kuwait baute mir ein Haus und eröffnete einen kleinen Laden, um meine Familie zu ernähren. Doch ich kam nicht zurecht. Als ich in der örtlichen Moschee die Leute zum Gebet rief, erhielt ich ein Paket mit verschiedenen Lebensmitteln von muslimehelfen. Ich bin dankbar und möge Allah Ihre guten Taten annehmen. Danke“

Kenia: Fahim erhielt ebenfalls eine Notfall-Lebensmittelverteilung.

Auch Fahim, 79 Jahre alt, aus Garsen teilt seine bewegende Geschichte: „Ich bin verheiratet und habe 8 Kinder. Fünf meiner Kinder sind innerhalb von 10 Jahren verstorben und die verbleibenden Mädchen sind alle verheiratet und leben weit weg. Früher besaß ich 200 Kühe und alhamdulillah, es ging mir gut. Aber durch die Hungersnot der letzten Jahre habe ich alle meine Tiere verloren. Jetzt arbeite ich als Hirte und nutze das, was ich verdiene, um meine alte und schwache Frau zu unterstützen. Ich war dankbar, das Lebensmittelpaket von muslimehelfen zu erhalten. Besonders im wichtigen Monat Ramadan nutzten wir es als Iftar für die restlichen Tage des heiligen Monats. Möge Allah Dich mit Gutem belohnen.“

Die Ernährungssituation in Kenia ist seit Jahren prekär. Dürreperioden, wie die, die Tana River heimgesucht haben, zerstören Ernten und dezimieren Viehbestände, wodurch die Nahrungsmittelversorgung und die Einkommen der Familien drastisch sinken. Überschwemmungen verschärfen die Situation zusätzlich, indem sie Anbauflächen unbrauchbar machen und die Infrastruktur beschädigen. In solch herausfordernden Zeiten ist die humanitäre Arbeit von muslimehelfen unverzichtbar, um das Überleben und die Gesundheit der Betroffenen zu sichern.

Unsere Not- und Katastrophenhilfe spielt dabei eine entscheidende Rolle, um die dringend benötigte Lebensmittelhilfe bereitzustellen. Jede Spende trägt dazu bei, das Leid der Menschen zu lindern und ihnen Hoffnung zu geben.

Hungerhilfe 2024 in Kenia

Zugehöriges Projekt

Überschwemmung in Kenia

Lebensrettende Hoffnung in Kenia und Hilfe für Waisen

Heute möchten wir Dir eine Geschichte aus Kenia erzählen. Im Dezember 2023 trat dort nach einer langen Dürreperiode das verheerende Wetterphänomen El Niño auf, was zu schweren Überschwemmungen führte. Besonders betroffen war das Tana River County, wo die Fluten ganze Dörfer und landwirtschaftliche Flächen zerstörten. Viele Familien verloren ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage.

Gemeinsam konnten wir helfen

Unsere Hilfsaktion ermöglichte es uns, 30 Dörfer zu erreichen und 2.214 Familien mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln zu versorgen. Jede Familie erhielt 5 kg Maismehl, 2 kg Reis, 2 kg Bohnen, 2 Liter Öl und 1 kg Salz, um die schwersten Wochen zu überstehen. Insgesamt konnten wir damit 8.856 Menschen in dieser Krisenzeit unterstützen.

Drei der Betroffenen haben ihre Geschichten mit uns geteilt:

Ali, 60 Jahre alt und Vater von 10 Kindern, lebte mit seiner Familie in Oda. Vor den Überschwemmungen hatten sie 150 Kühe und 200 Ziegen, doch die Dürre nahm ihnen über 100 Tiere. Als die Flut kam, verloren sie den Rest und mussten in ein Vertriebenenlager ziehen. Dank der Lebensmittelverteilung von muslimehelfen konnte seine Familie dennoch überleben. Ali ist sehr dankbar für die Hilfe und spricht ein Bittgebet für die Unterstützer.

Godhana, 67 Jahre alt, lebt seit dem Tod seiner Frau vor 33 Jahren als Witwer. Vor zwei Jahren wurde er von einem Nilpferd angegriffen und erlitt eine schwere Handverletzung, die er aufgrund seiner Armut nicht behandeln lassen konnte. Wegen seiner gesundheitlichen Einschränkungen zeigt er sich umso dankbarer für die erhaltene Hilfe. Die Lebensmittel teilt er mit seinen Nachbarn, die es zubereiten, damit sie die Mahlzeiten gemeinsam essen können.

Habiba, 84 Jahre alt, lebt seit zwei Wochen gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester in einem Vertriebenenlager, nachdem sie durch die Überschwemmungen ihr Zuhause verloren haben. Sie sind beide verwitwet. Da Habibas Kinder weit entfernt leben, muss sie sich oft selbst versorgen. Dies war das erste Mal, dass sie Lebensmittel in dem Camp erhielt. Sie ist daher äußerst dankbar für die Unterstützung in dieser schweren Zeit.

Während wir den Menschen in Kenia durch diese schwierige Zeit helfen, denken wir auch an die vielen Waisen weltweit, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Unsere Waisenhilfe bietet diesen Kindern eine Zukunft durch Bildung und Schutz. Mehr über unsere Waisenhilfe kannst Du in den folgenden Blogbeiträgen nachlesen:

Wassalam

Dein muslimehelfen-Team
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Zugehöriges Projekt

Ramadan ist da!

Unser gesamtes Team beglückwünscht Dich herzlich zum Beginn von Ramadan. Wir sind dankbar und froh, dass wir diese gesegnete Zeit gemeinsam erleben dürfen. Damit Du den Überblick behältst, kannst Du hier kostenlos einen Ramadankalender als PDF anfordern mit den Gebets- und Fastenzeiten für Deinen Wohnort.

Selbstverständlich stehen wir im Ramadan für Dich bereit.

Eindrücke vom vergangenen Ramadan in Kambodscha, Kenia und Indonesien.

Sei es für die Entrichtung Deiner Zakatul Fitr, die dieses Jahr 10 Euro pro Person beträgt, für die Abgabe Deiner Fidya, sofern Du nicht fasten kannst oder auch für freiwillige Spenden wie zum Beispiel für ein Ramadanpaket, damit bedürftige Familien in unseren Projektländern mit Lebensmitteln versorgt werden.

Umfangreiche Informationen rund um unsere humanitäre Arbeit kannst Du außerdem online in der Ramadan-Ausgabe unserer Spenderzeitschrift nachlesen.

Möge Allah Dein Fasten und das Fasten Deiner Familie annehmen. Amin und wassalam

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