Die Begünstigten bedanken sich

Letzte Gelegenheit für Deine Namensnennung zum Opferfest

Wenige Tage trennen uns vom Opferfest und nur noch bis zum 21. Mai 2026 bieten wir Dir die Möglichkeit für Deine Namensnennung bei Deiner Kurbanspende. Dadurch erhalten bedürftige Familien weltweit eine besondere Unterstützung zum Fest. Für viele der Begünstigten ist dieses Fleisch keine Selbstverständlichkeit, sondern eine seltene und wertvolle Abwechslung ihrer Ernährung. Der Preis für eine Kurban-Spende beträgt 200 Euro.

Zusätzlich kannst Du gerne mit einem Festgeschenk Familien und Kindern eine Freude bereiten. Gerade Kinder erinnern sich oft ein Leben lang an solche Gesten zum Fest wie zum Beispiel an neue Kleidung, Süßigkeiten oder kleine Überraschungen, die Hoffnung und Wertschätzung vermitteln.

Eindrücke aus der Kurbanverteilung im letzten Jahr

Die Wirkung der Kurban-Spenden zeigte sich im vergangenen Jahr besonders in den Begegnungen mit den Menschen vor Ort. In den Rohingya-Flüchtlingscamps in Bangladesch berichtete Mohammad Ismail aus Cox’s Bazar, dass Fleisch für viele Familien dort kaum bezahlbar sei und insbesondere zu den Id-Tagen schmerzlich fehle. Umso größer sei die Freude gewesen, als seine Familie durch die Kurbanverteilung von muslimehelfen unterstützt wurde. Besonders seine Kinder hätten sich sehr über das erhaltene Fleisch gefreut. Zum Abschluss sprach er allen Spenderinnen und Spendern seinen Dank und seine Gebete aus.

Auch aus Bosnien erreichten uns bewegende Rückmeldungen. Sead aus Gračanica lebt allein und ist aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht arbeitsfähig. Er berichtete, dass es ihm ohne Unterstützung kaum möglich gewesen wäre, sich zum Kurbanfest selbst eine Mahlzeit zuzubereiten. Die erhaltene Hilfe bedeutete für ihn deshalb nicht nur eine praktische Entlastung, sondern auch das Gefühl, in dieser besonderen Zeit nicht vergessen zu sein.

Wissenswertes über den Ablauf Deiner Kurban-Bestätigung

Regelmäßig werden wir gefragt, ob wir die Schächtung des Kurban bestätigen. Die Antwort lautet: Ja, sofern Du Dein Kurban spätestens bis zum 21. Mai 2026 beauftragst, erhältst Du im Nachgang eine E-Mail aus der hervorgeht, in welchem Land Dein Kurban geschächtet und an Bedürftige verteilt wurde.

Selbstverständlich führen wir auch Kurban-Aufträge aus, die wir nach dem Ablauf der Frist erhalten. Allerdings erfolgt bei diesen Kurbanspenden aus logistischen Gründen keine namentliche Bestätigung mehr.

Bildung und Perspektiven stärken

Neben der akuten Hilfe engagiert sich muslimehelfen auch langfristig für nachhaltige Entwicklung und Selbstständigkeit. Zum Beispiel im Rahmen verschiedener Projekte, in denen Bedürftige Zugang zu Bildung, Fähigkeiten und neuen Perspektiven erhalten. Eines dieser Projekte ist ein Nähkurs für Frauen in Südafrika gewesen.

Veranstaltungshinweis für Schwestern: Meet Eid Experience Bazar Edition in Offenbach

Vor Ort im Vivax in Offenbach erwarten Schwestern unter anderem Verkaufsstände, Food-Angebote, Matcha- und Cocktail-Spezialitäten, Kinderbücher, Beauty-Bereiche sowie Informationsstände verschiedener Hilfsorganisationen. Darunter auch Schwestern von muslimehelfen. Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch. Auch Spenden und Benefiz-Einkäufe vor Ort sind möglich.

Weitere Eindrücke des Veranstalters gibt es auf Instagram.

Möge Allah (subhanahu wa ta’ala) Dich für Deine Unterstützung reichlich belohnen.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Letzte Gelegenheit für Deine Namensnennung zum Opferfest​

Zugehöriges Projekt

Kurban mit Namensnennung noch bis zum 21. Mai möglich!

Mit dem Pilgermonat rückt das Opferfest immer näher. Für viele bedürftige Menschen weltweit bedeutet diese Zeit Hoffnung auf Gemeinschaft, Nahrung und ein würdevolles Fest. Eine Hoffnung, die wir gemeinsam erfüllen möchten.

Die Möglichkeit zur Kurban-Spende mit Namensnennung vor Ort besteht bei uns noch bis zum 21.05.2026.
Der Preis für eine Kurban-Spende beträgt in diesem Jahr 200 Euro.

Die Geschichte einer Witwe zum Opferfest

In zahlreichen Regionen erreicht die Kurbanhilfe Menschen, die sich Fleisch nur selten leisten können. Dazu gehört auch die Familie von Parveen aus Indien. Seit dem Tod ihres Mannes sorgt die alleinerziehende Mutter allein für ihren 13-jährigen Sohn und arbeitet als Haushaltshilfe, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern.

Durch die Kurban-Verteilung erhielt ihre Familie erstmals seit langer Zeit wieder Ziegenfleisch. Aus der Spende wurde ein gemeinsames Festessen und ein lang gehegter Wunsch ihres Sohnes ging in Erfüllung.

„Mein Sohn hat sich immer Mutton Biryani gewünscht, aber ich konnte es mir nie leisten.
Heute konnten wir dank dieser Hilfe gemeinsam eine besondere Mahlzeit genießen.“

Solche Momente zeigen, dass Kurban weit mehr ist als die Verteilung von Fleisch. Es geht auch um Würde, Freude und das Gefühl, nicht vergessen zu sein.

Freude durch Festgeschenke

Neben der Kurban-Spende kannst Du auch Festgeschenke für bedürftige Familien ermöglichen. Kurz vor Eid ul-Adha im vergangenen Jahr wurden in Bangladesh auf abgelegenen Flussinseln im Distrikt Kushtia insgesamt 520 Familien mit Festgeschenken unterstützt. Die Menschen dort leben unter schwierigen Bedingungen: Überschwemmungen, Flusserosion und unsichere Einkommen prägen ihren Alltag.

Jede Familie erhielt unter anderem Kleidung, Bettwäsche, Lebensmittel, Moskitonetze sowie kleine Geschenke und Lernmaterialien für Kinder. Auch zwei Packungen Vermicelli-Nudeln waren Teil der Pakete. Aus ihnen wird in Bangladesh rund um Eid traditionell eine Süßspeise mit Milch, Zucker und Gewürzen zubereitet. Daraus ergibt sich ein Gericht, das für viele Familien fest mit den Feiertagen verbunden ist.

Gerade während der Monsunzeit helfen Moskitonetze zusätzlich dabei, das Risiko von Dengue-Erkrankungen zu reduzieren.

Auch in Sri Lanka konnten Familien rund um Eid ul-Adha mit Festgeschenken erreicht werden.

Es ist gut zu wissen, dass Menschen wie Du diesen Weg mitgehen und solche Hilfe möglich machen.

Hilfe in der Not

Doch nicht nur rund um das Opferfest sind viele Menschen auf Unterstützung angewiesen.

Immer wieder treffen Überschwemmungen, Erdbeben und andere Katastrophen Familien innerhalb weniger Stunden mit voller Härte. Häuser werden zerstört, Vorräte gehen verloren und ganze Existenzen geraten ins Wanken.

In unserem Beitrag Nach Fluten und Erdbeben: Hilfe, die ankommt“ zeigen wir, wie Nothilfe betroffene Menschen weltweit erreicht und warum kontinuierliche Unterstützung so wichtig ist.

Auch im Großraum Jakarta in Indonesien mussten viele Familien nach schweren Überschwemmungen im März 2025 dringend versorgt werden. Starke Regenfälle und überlaufene Flüsse hatten weite Teile der Region unter Wasser gesetzt.

Dank der Nothilfe konnten 568 Familien mit Lebensmittelpaketen unterstützt werden. Enthalten waren unter anderem Reis, Öl, Zucker, Mehl, Tee und Instant-Nudeln. Unter den Begünstigten befanden sich auch 52 Waisenkinder.

Gerade bei Katastrophen ist effektive Hilfe über die ersten Wochen nach dem Notfall entscheidend für die Versorgung. Deshalb sind Dauerspenden für den Notfall-Fonds besonders wertvoll: Sie ermöglichen schnelle und flexible Hilfe genau dann, wenn sie gebraucht wird.

Möge Allah (subhanahu wa ta’ala) Deine regelmäßige gute Tat annehmen und sie für die Bedürftigen zu einer Erleichterung machen.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Kurban mit Namensnennung noch bis zum 21. Mai möglich!​

Zugehöriges Projekt

Nach Fluten und Erdbeben: Hilfe, die ankommt

Aleyna Işık

Wenn die Erde bebt, Flüsse über die Ufer treten und ganze Regionen im Chaos versinken, stehen viele Menschen vor dem Nichts. Naturkatastrophen treffen oft die Schwächsten am härtesten – sie zerstören nicht nur Häuser, sondern auch Lebensgrundlagen und Zukunftsperspektiven. Im Jahr 2025 wurden von  muslimehelfen weltweit insgesamt 24 Nothilfeprojekte umgesetzt, um Menschen in akuten Krisensituationen zu unterstützen. Der Großteil dieser Einsätze konzentrierte sich auf Flutkatastrophen, die in vielen Ländern durch extreme Wetterbedingungen immer häufiger auftreten. Auch bei anderen Katastrophen wurde Hilfe geleistet, etwa nach einem schweren Erdbeben in Myanmar, das tausende Menschen in große Not brachte.

Nach Fluten und Erdbeben: Hilfe, die ankommt

Myanmar: Zerstörung durch Erdbeben in Myanmar

Am 28. März 2025 erschütterte ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 Zentral-Myanmar mit dem Epizentrum nahe Sagaing. Mehrere Nachbeben bis zu einer Stärke von 6,4 folgten und richteten zusätzliche Schäden an. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, darunter auch Moscheen während der Gebetszeit. Der Zugang zu abgelegenen Gebieten war stark eingeschränkt, sodass Hilfsmaßnahmen häufig von den Dorfbewohnern selbst übernommen werden mussten. Um die Überlebenden mit dem Nötigsten zu versorgen, wurden insgesamt 750 Familien mit Lebensmittelpaketen unterstützt. Jedes Paket enthielt 10 Kilogramm Reis, 1 Liter Speiseöl, 1,64 Kilogramm Kichererbsen, 2 Kilogramm Kartoffeln, 1 Kilogramm Salz sowie eine Packung Instantnudeln. Für diese Nothilfeaktion wurden insgesamt 20.000 € bereitgestellt.

Thida, 66 Jahre, Erdbebenopfer aus Sagaing, erzählt: „Assalamu alaikum. Wir haben ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 in Sagaing erlebt. Dabei habe ich fünf Familienmitglieder verloren – meine ältere Schwester, meinen jüngeren Bruder, meinen Neffen sowie meine beiden 6-jährigen Enkelkinder. Sie verstarben während des letzten Freitagsgebets im Ramadan. Nach dem Erdbeben erhielten wir etwas Hilfe, doch wir standen vor großen Schwierigkeiten und mussten einen Monat lang auf der Straße schlafen. [… ]“

Myanmar: Vorbereitung der Lebensmittelverteilung in Myanmar.

Bangladesch – Sturmfluten in den Küstenregionen

Bangladesch: Verwüstung der Küstenregion Kutubdia in Bangladesch nach Sturmflut

Naturkatastrophen wie Sturmfluten treffen insbesondere küstennahe und wirtschaftlich benachteiligte Regionen besonders hart. Ende Mai bis Anfang Juni 2025 ereigneten sich auf der Insel Kutubdia in Cox’s Bazar schwere Sturmfluten, begleitet von starken Regenfällen und Sturzfluten. Große Teile der Insel standen unter Wasser, Deiche wurden zerstört, über 500 Häuser vernichtet und tausende Menschen vertrieben. Landwirtschaftliche Flächen, Viehbestände und Fischereiausrüstung, von denen viele Familien abhängig sind, wurden erheblich beschädigt. Insgesamt wurde eine Nothilfe für 500 Familien durchgeführt. Jede Familie erhielt ein umfangreiches Hilfspaket bestehend aus 25 kg Reis, 2 kg Mehl, 2 kg Linsen, 5 Liter Sojaöl, 30 Eier, 1 kg Salz, 2 kg Zwiebeln, 4 kg Kartoffeln, 3 Packungen Schokoladenkekse, 3 Stück antibakterieller Badeseife, 2 kg Waschpulver. Das Projekt wurde mit 17.570 Euro finanziert.

Bangladesch: Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln in Bangladesch.

Indonesien – Überschwemmungen in Jakarta und Bali

Starke Regenfälle und Überschwemmungen gehören in Indonesien zu den wiederkehrenden Naturereignissen. Besonders in dicht besiedelten Regionen führen überlaufende Flüsse und unzureichende Entwässerungssysteme schnell zu erheblichen Schäden.

Am 3. März 2025 trafen schwere Überschwemmungen den Großraum Jakarta. Tausende Menschen verloren ihr Hab und Gut, während große Teile der städtischen Infrastruktur beschädigt wurden. Im Rahmen der Nothilfe konnten insgesamt 568 Familien in Jakarta, Tangerang und Bekasi unterstützt werden, darunter auch 52 Waisenkinder. Jede Familie erhielt ein Hilfspaket, bestehend aus 5 kg Reis, 1 kg Zucker, 2 Liter Öl, 2 Dosen Kondensmilch, 2 kg Mehl, 2 Packungen Tee sowie einer Großpackung Instant-Nudeln (15 Stück).

Auch im weiteren Verlauf des Jahres blieb die Lage angespannt. Am 9. September 2025 wurde die Insel Bali ebenfalls von schweren Überschwemmungen betroffen, die durch starke Regenfälle und übertretende Flüsse verursacht wurden. Neben großflächigen Schäden an Wohngebieten und Infrastruktur kam es auch zu Todesfällen. Insgesamt wurden 587 Familien im Rahmen einer weiteren Nothilfe unterstützt, darunter 61 Waisenkinder. Die Kosten für beide Nothilfeprojekte beliefen sich jeweils auf etwa 20.000 Euro.

Hilwani, 36 Jahre, weiblich, sagt: „Wir möchten unsere Dankbarkeit  muslimehelfen für die Unterstützung zum Ausdruck bringen, die uns gewährt wurde. Alle Spenden sind bei uns angekommen und wurden an die von der Flutkatastrophe betroffenen Bewohner verteilt. Diese Hilfe bedeutet uns sehr viel. Möge all die Güte, die Sie gezeigt haben, von Allah (swt) entsprechend belohnt werden.“

Lebensmittelhilfe nach Flut in Kambodscha

In Kambodscha führten ebenfalls langanhaltende Regenfälle Ende September 2025 zu schweren Überschwemmungen, von denen zahlreiche Haushalte in mehreren Provinzen betroffen waren. Viele Familien verloren dabei nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Lebensgrundlagen, da landwirtschaftliche Flächen stark beschädigt wurden. Nach Angaben der Bezirksverwaltung von Tboung Khmum waren 1.131 Familien direkt betroffen und mussten evakuiert werden. Im Rahmen der Nothilfe wurden diese Familien mit Lebensmittelpaketen versorgt, um ihre akute Versorgung sicherzustellen und die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern. Jedes Paket bestand aus 15 kg Jasminreis, 15 Packungen Instantnudeln und 6 Flaschen Sojasauce. Die Projektkosten betrugen 20.000 Euro.

Mon, 84 Jahre, weiblich, aus Tboung Khmum, drückt ihre Dankbarkeit aus: „Ich freue mich sehr, diese Lebensmittelspende zu erhalten, die mir eine Weile bei meinem Lebensunterhalt hilft. Ich danke den Spendern, die sich immer um die bedürftigen Menschen in ländlichen Gebieten kümmern. Ich hoffe, dass muslimehelfen mich weiterhin unterstützen wird.“

Dies war nur ein kleiner Einblick in die Vielzahl an Katastrophen, die im vergangenen Jahr weltweit Menschen in Not gebracht haben. Angesichts der zunehmenden Häufigkeit solcher Ereignisse setzt sich muslimehelfen dafür ein, auch künftig schnell und gezielt Hilfe zu leisten, um betroffene Menschen so rasch wie möglich in akuten Notsituationen zu unterstützen und ihre Versorgung zu sichern.

Kambodscha: Mon erhielt ein Lebensmittelpaket.
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Nach Fluten und Erdbeben: Hilfe, die ankommt

Zugehöriges Projekt

Kurban 2026: Beachte diese Frist für Deine Namensnennung

Wir bieten Dir anlässlich des Opferfestes die Möglichkeit Deine Kurban-Spende mit einer persönlichen Namensnennung vor Ort zu verbinden. Damit Deine Namensnennung berücksichtigt wird, bitten wir Dich darum Deine Kurban-Spende spätestens bis zum 21. Mai zu beauftragen.

Mit einer Kurban-Spende in Höhe von 200 Euro ermöglichst Du bedürftigen Familien zum Opferfest Fleisch zu erhalten, ihre Ernährung mit tierischen Proteinen zu verbessern und das Fest in Würde zu erleben.

Gerade in Regionen mit Armut, Naturkatastrophen und unsicheren Lebensbedingungen bedeutet das Fleisch mehr als eine Mahlzeit. Es bedeutet Teilhabe, Gemeinschaft und das Gefühl, nicht vergessen zu werden.

Unsere Kurban-Erfahrung: Hilfe, die Familien letztes Jahr erreichte

Zum Beispiel in Bangladesch bei der Kurban-Verteilung in Sirajganj und Kushtia. In diesen Distrikten wurden anlässlich des Opferfestes insgesamt 18 Rinder geschächtet, deren Fleisch an bedürftige Familien verteilt wurde. Dank eines günstigen Wechselkurses konnten zusätzlich drei weitere Rinder finanziert werden. Dadurch erhielten insgesamt 1.443 Familien jeweils 2 kg Fleisch.

Die Begünstigten stammen überwiegend aus armen Haushalten, die häufig unter Überschwemmungen, Flusserosion und unsicheren Einkommensverhältnissen leiden. Viele Familien leben von Tagelohnarbeit oder kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Frauen mit alleiniger Verantwortung für ihre Familien sowie Menschen mit Behinderungen.

Die Fleischverteilung ermöglichte nicht nur eine wertvolle Ergänzung der Ernährung, sondern stärkte auch die soziale Teilhabe während der Festtage.

Die Worte der Begünstigten

Die 47-jährige Ayesha aus Kushtia sagte: „Ich bin sehr glücklich, 2 Kilogramm Kurban-Fleisch zu erhalten. Ich werde dieses ganze Fleisch am Eid-Tag kochen und meine gesamte Familie damit ernähren können.“

Und die 28-jährige Marofa aus Sirajganj sagte: „Wir können es uns niemals leisten, 2 kg Fleisch auf einmal zu kaufen. Ich bin sehr glücklich, heute Fleisch zu erhalten.“

Kurban-Verteilung an Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Im Flüchtlingslager Cox’s Bazar wurde ebenfalls ein Kurban-Projekt umgesetzt. Dort wurden 15 Rinder für Rohingya-Familien geschächtet. Zusätzlich wurden weitere fünf Rinder für bedürftige bangladeschische Familien bereitgestellt, um lokale Bedürfnisse gleichermaßen zu berücksichtigen. Insgesamt erhielten 1.600 Familien jeweils 2 kg Fleisch. Unter den Begünstigten befanden sich auch 215 Waisenkinder.

In den Flüchtlingslagern fehlt es häufig an nahrhaften Lebensmitteln. Viele Familien sind vollständig auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Der 41-jährige Mohammad ist einer der Begünstigten und sagte: „Zum Opferfest wünschen wir uns, Fleisch zu essen, aber wir können es uns nicht leisten. Wenn ich dieses Fleisch mit nach Hause nehme, werden meine Kinder sehr glücklich sein.“

Die 39-jährige Ata fasst die Situation wie folgt zusammen:

„Für arme Familien wie unsere ist es fast unmöglich, während Eid Fleisch zu kaufen. Durch diese Hilfe wird es bei uns zu Hause ein besonderes Essen geben.“

Festgeschenke zu Eid: Jetzt Freude teilen

Neben Kurban-Spenden besteht auch die Möglichkeit, bedürftigen Familien ein Festgeschenk zu ermöglichen.

Mit einer Festgeschenk-Spende von 25 Euro erhalten Familien praktische und liebevoll zusammengestellte Pakete, die ihnen ein würdiges Fest ermöglichen. Die Inhalte unterscheiden sich je nach Region.

Im vergangenen Jahr wurden beispielsweie in Bangladesch Festgeschenke an 520 Familien auf abgelegenen Flussinseln verteilt. Die Pakete enthielten unter anderem Kleidung, Bettwäsche, Lebensmittel, Moskitonetze und kleine Geschenke für Kinder. Gerade in Regionen mit großer Armut bleibt das Eid-Fest für viele Familien oft ohne besondere Momente. Festgeschenke schaffen Freude, stärken das Gemeinschaftsgefühl und schenken Kindern wertvolle Erinnerungen.

So sagte die 8-jährige Fatema aus Kushtia: „Ich bin sehr glücklich, so schöne Geschenke zu erhalten. Diese Geschenke haben dieses Eid-Fest für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.“

Neue Kurban-Ausgabe der muslimehelfen-Zeitschrift digital verfügbar

Die aktuelle Kurban-Ausgabe der muslimehelfen-Spenderzeitschrift steht jetzt zum Download bereit.

Sie enthält Einblicke in vergangene Hilfsprojekte, aktuelle Entwicklungen sowie Hintergrundberichte zur Kurban-Kampagne.

Not- und Katastrophenhilfe: Sturmflut in Bangladesch

Ende Mai bis Anfang Juni 2025 trafen schwere Sturmfluten und starke Regenfälle die Insel Kutubdia in Cox’s Bazar. Große Teile der Region wurden überflutet, Häuser zerstört und zahlreiche Familien vertrieben.

Wir konnten Nothilfe für 500 Familien umsetzen. Die Hilfspakete enthielten Lebensmittel und Hygieneartikel, um die dringendsten Bedürfnisse der Betroffenen zu decken. Wie das gelaufen ist, siehst Du hier:

Deine Hilfe wirkt weiter

Kurban, Festgeschenke und Nothilfe erreichen Menschen in Situationen, die oft von Unsicherheit, Armut und fehlenden Perspektiven geprägt sind.

Es ist gut zu wissen, dass Menschen wie Du diesen Weg mitgehen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, Familien Hoffnung, Würde und konkrete Hilfe zu ermöglichen.

Mit herzlichen Grüßen und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Kurban 2026: Beachte diese Frist für Deine Namensnennung​

Zugehöriges Projekt

Nothilfe nach der Flutkatastrophe in Pakistan 2025

Miriam Laiouar

Der Sommer 2025 stellte Pakistan erneut vor eine schwere Prüfung. Früh einsetzende und außergewöhnlich heftige Monsunregen führten zu verheerenden Überschwemmungen in mehreren Landesteilen. Flüsse wie der Chenab, Ravi und Sutlej traten über ihre Ufer, ganze Dörfer wurden überflutet, Häuser zerstört und Lebensgrundlagen hinweggerissen. Besonders betroffen waren ländliche, einkommensschwache Familien, die entlang der Flussufer leben und ohnehin kaum Rücklagen besitzen. Inmitten dieser Notlage konnte muslimehelfen gemeinsam mit zwei verlässlichen Partnerorganisationen vor Ort umfassende Nothilfe leisten – alhamdulillah.

Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde kamen seit Beginn der Monsunzeit Ende Juni landesweit mehr als 800 Menschen ums Leben. Über zwei Millionen Menschen waren betroffen, rund 760.000 mussten evakuiert werden, viele von ihnen unter Einsatz von Rettungsbooten. Allein in der Provinz Punjab standen über 2.000 Dörfer unter Wasser. Die humanitäre Lage blieb bis weit in den September hinein angespannt.

Fluthilfe in Punjab

Punjab, Pakistan: Lebensmittel, Trinkwasser und Notunterkunft für flutbetroffene Familien

In der Provinz Punjab setzte muslimehelfen eines der zentralen Hilfsprojekte um. In den Distrikten Multan, Jhang, Bahawalpur und Lodhran wurden insgesamt 300 besonders bedürftige Familien unterstützt. Die meisten von ihnen hatten durch die Fluten ihre Häuser, ihr Vieh und ihre Einkommensquellen verloren. Viele lebten vorübergehend unter freiem Himmel oder in notdürftigen Unterkünften.

Nach sorgfältiger Bedarfserhebung in enger Abstimmung mit lokalen Behörden, angesehenen Gemeindemitgliedern und freiwilligen Helfern stellte unsere Partnerorganisation in Pakistan die Hilfspakete gezielt zusammen.Jede Familie erhielt ein Zelt als Notunterkunft, 6 Liter sauberes Trinkwasser sowie Lebensmittelpakete mit 10 kg Weizenmehl, 5 kg Reis, 3 Liter Speiseöl, 3 kg Ghee, 2 kg verschiedene Hülsenfrüchte, 1 kg Zucker, 1 kg Salz, 500 g rotes Chilipulver, 500 g Gewürzmischung und 500 g Tee. Die Mengen waren so bemessen, dass sie für eine fünf- bis achtköpfige Familie etwa einen Monat ausreichen konnten. Das Projekt wurde zwischen dem 1. September und dem 25. Oktober 2025 umgesetzt und kostete insgesamt 25.950 Euro.

Punjab, Pakistan: Familienzelt als vorübergehende Notunterkunft nach den Überschwemmungen.

Eine der Begünstigten ist Kareem Khatoon, eine 38-jährige Witwe aus Multan.
Sie berichtet:

 “[…] Im Monat der Überschwemmung kam plötzlich das Wasser des Chenab-Flusses und richtete überall Zerstörung an. Mein Haus aus Lehm schmolz im Wasser dahin. Ich brachte meine Kinder und Enkelkinder an einen sicheren Ort, wo ein Team auf mich zukam und mich mit Lebensmitteln, Trinkwasser und einer hochwertigen Unterkunft in Form eines Zeltes versorgte. Durch die Gnade Allahs haben wir zwar finanzielle Verluste erlitten, aber unser Leben ist in Sicherheit. […] Ich bin Allah und muslimehelfen dankbar, die mir in dieser Notlage geholfen haben. Allah segne sie alle. Amin.”

Gekochte Mahlzeiten für Flutopfer in Buner

Buner, Pakistan: Zubereitung frisch gekochter Mahlzeiten für flutbetroffene Familien.

Das zweite Projekt führte muslimehelfen im Distrikt Buner in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa durch. Buner war einer der am schwersten betroffenen Distrikte der Region – über 200 Todesopfer wurden allein hier verzeichnet. Viele Familien verloren gemeinsam mit ihren Häusern auch ihre Küchen, Kochutensilien und Brennstoffe. Märkte waren zerstört und Lieferketten unterbrochen.

Um die akute Ernährungslücke zu schließen, wurden 270 besonders betroffene Familien vom 9. bis 18. September 2025 zweimal täglich mit frisch gekochten Mahlzeiten versorgt. Auf dem Speiseplan standen Reis, ein Gericht aus Fleisch und Linsen (Daal Gosht) und traditionelles Brot (Rooti). Da Kartoffeln besonders von Kindern geliebt werden und für etwas Abwechslung sorgen, wurden sie auf Wunsch der Familien an einigen Tagen ergänzt. Die Suppenküche wurde an einem sicheren und gut erreichbaren Ort eingerichtet. Unterschiedliche Zeitfenster für die Familien sorgten für eine geordnete Ausgabe, während Freiwillige die Mahlzeiten direkt zu jenen Familien brachten, die ihre Unterkünfte nicht verlassen konnten.

Buner, Pakistan: Zubereitung frisch gekochter Mahlzeiten für flutbetroffene Familien.

Notunterkünfte für mehr Schutz

Ebenfalls in Buner wurde das dritte Hilfsprojekt umgesetzt, das sich auf Notunterkünfte konzentrierte. Enge, überfüllte Lebensbedingungen erhöhen insbesondere für Frauen, Kinder und ältere Menschen das Risiko von Krankheiten und Gefahren. Daher erhielten 250 Familien ein Notunterkunftsset, bestehend aus einem Familienzelt, zwei wasserdichten Planen und zwei Moskitonetzen. Diese Maßnahme trug wesentlich dazu bei, Privatsphäre und Schutz der betroffenen Familien zu verbessern. Die Projektkosten betrugen 13.970 Euro.

Die umgesetzten Hilfsprojekte zeigen, wie wichtig bedarfsgerechte und lokal abgestimmte Nothilfe ist. Durch Allahs Gnade und die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnte muslimehelfen in einer schweren Zeit Linderung verschaffen. Möge Allah die Bedürftigen stärken, ihr Leid nehmen und alle Helfenden belohnen und segnen. Amin.

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Nothilfe nach der Flutkatastrophe in Pakistan 2025

Zugehöriges Projekt

Deine Zakat wirkt: Winterhilfe & Nothilfe 2025

Das Jahr 2025 hat erneut gezeigt, wie viel möglich wird, wenn Menschen füreinander einstehen. Mit Deiner Unterstützung konnten wir Not lindern, Hoffnung schenken und Verantwortung leben, wo Hilfe dringend gebraucht wurde. Dafür sagen wir von Herzen: vielen Dank!

Zakat: Verantwortung, Reinigung und Hoffnung

Zakat ist mehr als eine Pflicht. Sie reinigt unser Vermögen, stärkt den sozialen Zusammenhalt und gibt Bedürftigen neue Perspektiven. In unserem Artikel aus der Winterausgabe der muslimehelfen-Zeitschrift beleuchten wir die spirituelle und gesellschaftliche Bedeutung der Zakat und zeigen, wie sie konkret wirkt.

Winterhilfe 2024/25: Ein Rückblick, der Mut macht

Kälte, Hunger und Unsicherheit bestimmten für viele Menschen den Winter. Dank Eurer Spenden konnten wir auch in der vergangenen Wintersaison tausende Familien mit Lebensmitteln, warmer Kleidung und Heizmaterial unterstützen. Unser Rückblick zeigt eindrücklich: Deine Hilfe kommt an.

Nothilfe Indonesien: Gemeinsam nach der Flut

Am 3. März 2025 trafen schwere Überschwemmungen den Großraum Jakarta. Tausende Menschen verloren ihr Hab und Gut. Dank der Solidarität unserer Spender konnte muslimehelfen reagieren.

568 Familien in Jakarta, Tangerang und Bekasi erhielten dringend benötigte Hilfspakete. Unter den Begünstigen waren 52 Waisenkinder. Jede Familie wurde mit Grundnahrungsmitteln versorgt, um die ersten Tage nach der Katastrophe zu überstehen und den Weg zurück in den Alltag zu erleichtern. Ein Video von diesem Hilfsprojekt kannst Du nachfolgend sehen:

Danke für Deine Unterstützung im Jahr 2025

Jede Spende, jedes Vertrauen und jede Weiterempfehlung macht unsere Arbeit möglich und Du bist ein Teil dieser Hilfe. Dafür danken wir Dir aufrichtig.

Jetzt kostenfrei Infomaterial bestellen

Unser Wandkalender begleitet Dich durch das Jahr und erinnert an unsere Hilfe weltweit. Online in unserem Infobereich findest Du außerdem unsere Sadaqa-Dscharija-Broschüre und weiteres Material zum Bestellen und Weitergeben. 

Möge Allah Deine Spenden annehmen, sie vervielfachen und Dich dafür reichlich belohnen.

Amin und wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Deine Zakat wirkt: Winterhilfe & Nothilfe 2025​

Zugehöriges Projekt

Lehren für eine nachhaltige Not- und Katastrophenhilfe

Wenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe geschieht – sei es durch Naturgewalten, Krieg oder Armut – bewegt dies unsere Herzen. Viele Menschen möchten in solchen Situationen instinktiv helfen. Doch es geht nicht nur um die gute Absicht, sondern auch um die Art und Weise der Hilfe. Insbesondere für die effektive Wirkung der Hilfe auf lange Sicht. Dies hat uns unsere jahrzehntelange Erfahrung als humanitäre Hilfsorganisation gelehrt.

Bei muslimehelfen glauben wir daran, dass Hilfe dann am wirksamsten ist, wenn sie wissensbasiert, respektvoll und dauerhaft erfolgt. Dies geht auch unserer Religion hervor.

Verstehen, bevor man handelt

Unser Prophet Muhammad (ﷺ) rief uns dazu auf, nicht blind zu handeln. In einem Hadith sagte er sinngemäß:

„Allah liebt es, wenn jemand von euch eine Arbeit verrichtet, dass er sie gut macht.“
(Überliefert bei al-Bayhaqi in Shu’ab al-Iman, Hadith Nr. 5310)

Diesen Maßstab müssen wir besonders bei humanitärer Arbeit anstreben. Denn ohne die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen zu kennen, riskiert man, das Falsche zu schicken – oder gar bestehende Strukturen zu behindern. Wer z. B. Kleidung sendet, wo eigentlich Medikamente gebraucht werden, verschwendet wertvolle Ressourcen.

Im Islam ist Wissen (‘ilm) der erste Schritt jeder guten Tat. Deshalb informieren wir uns bei muslimehelfen intensiv über die Situation, arbeiten mit lokalen Partnern zusammen und hören auf die Stimmen der Betroffenen vor Ort – bevor wir handeln.

Respektvolle Hilfe mit kultureller und religiöser Sensibilität

„Und wahrlich, Wir haben die Kinder Adams geehrt.“
(ungefähre Übersetzung Sure 17, Vers 70)

Hilfe darf niemals über die Köpfe der betroffenen Menschen hinweg erfolgen – erst recht nicht ohne Berücksichtigung ihrer kulturellen und religiösen Identität. Unsere Verantwortung als muslimische Organisation ist es, den Menschen nicht nur äußerlich zu helfen, sondern auch ihre spirituelle Würde zu wahren.

Hilfe, die gut gemeint, aber kulturell verletzend ist, kann Wunden reißen, wo eigentlich Heilung gebraucht wird. Unsere Hilfe ist daher stets auf Augenhöhe und unter Berücksichtigung der lokalen Gewohnheiten zu verstehen.

Hilfe, die bleibt: Darum ist Nachhaltigkeit ein islamisches Prinzip

Im Koran wird uns immer wieder geraten, über den heutigen Tag hinauszudenken. Allah (swt) lobt diejenigen, die etwas aufbauen, das Bestand hat. So heißt es in der ungefähren Übersetzung von Sure 18, Vers 46:

„Was aber dauerhaft ist an guten Taten – das ist bei deinem Herrn besser in der Belohnung und besser in der Hoffnung.“

Liebe Geschwister, akute Hilfe ist notwendig – aber nicht genug. Echte Hilfe verändert Leben dauerhaft. Sie gibt nicht nur für den Moment, sondern schenkt Perspektive für die Zukunft.

Deshalb setzen wir bei muslimehelfen – neben kurzfristig notwendiger Hilfe – verstärkt auf langfristige Projekte in den Bereichen Bildung, medizinische Versorgung und landwirtschaftliche Unterstützung. Wir arbeiten mit den Bedürftigen – und nicht nur für sie. Wir helfen ihnen, sich selbst zu helfen.

In einem von Sahih al-Bukhari überlieferten Hadith, sagte unser Prophet (ﷺ) sinngemäß:

„Die besten Taten sind diejenigen, die regelmäßig verrichtet werden – auch wenn sie klein sind.“

Eine Dauerspende ist genau das: eine stetige, segensreiche Quelle der Hilfe. Sie ermöglicht nicht nur zeitnahe Reaktionen nach einer Katastrophe – sondern auch vorausschauende Planung, Aufbauprojekte und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände.

Schon ein kleiner monatlicher Beitrag macht einen großen Unterschied. Eine solche Spende zeigt: Du hilfst nicht impulsiv, sondern du hilfst mit Weitblick und Beständigkeit. Und das ist ein besonderer Anlass für Allahs Segen.

Einfach den gewünschten Betrag für den Spendenzweck eingeben und ein wiederkehrendes Abbuchungsintervall auswählen.

Möge Allah Dich für Deine regelmäßige Spende dauerhaft belohnen!

Amin und wassalam

Lehren für eine nachhaltige Not- und Katastrophenhilfe

Zugehöriges Projekt

Muharram: Gemeinsam das Jahr mit Barmherzigkeit beginnen

Mit dem Monat Muharram beginnt für uns Muslime das neue Jahr – ein passender Moment, um innezuhalten, sich zu besinnen und mit einer guten Tat zu starten. Sei es durch Deine Zakat, eine freiwillige Sadaqa oder durch aufrichtige Anteilnahme am Leid anderer.

Gerade jetzt in einer Welt voller Krisen ist Menschlichkeit unsere gemeinsame Verantwortung. Unabhängig von der Herkunft oder Religion der Bedürftigen.

Flucht ist oft die einzige Option

Weltweit befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht – vor Krieg, Gewalt, Verfolgung oder Armut. Wir bei muslimehelfen setzen uns dafür ein, Geflüchteten dort zu helfen, wo sie unsere Unterstützung benötigen: in den Camps, in provisorischen Unterkünften, fernab ihrer Heimat, aber nie fernab unserer Fürsorge.

Unsere Hilfe erreicht zum Beispiel Rohingya in Flüchtlingscamps in Bangladesch oder Binnenflüchtlinge in der Demokratischen Republik Kongo. Viele von ihnen haben Schreckliches erlebt. Doch sie erzählen auch von der Erleichterung und Hoffnung beim Erhalt von Hilfsgütern.

 

Eine der Begünstigte ist die die 32-jährige Mamuda aus Goma.

„Ich danke muslimehelfen für das Lebensmittelpaket mit 10 kg Reis, 5 kg Bohnen, 5 kg Maismehl, 2 Liter Speiseöl und 1 kg Salz.
Ich bin sehr glücklich, denn die Lebensmittel werden meine Kinder ernähren. Möge Gott Euch segnen.“, sagt sie.

Amin. Diesem Bittgebet schließen wir uns von Herzen an und laden Dich anlässlich des islamischen Neujahrs ein, gemeinsam weitere Hilfsprojekte dieser Art zu unterstützen.

Wassalam

Dein muslimehelfen-Team
Muharram: Gemeinsam das Jahr mit Barmherzigkeit beginnen​

Zugehöriges Projekt

12.000 warme Mahlzeiten – dank Deiner Nothilfe!

Im Oktober 2024 traf eine verheerende Überschwemmung die Region um Jablanica und Konjic in Bosnien und Herzegowina. Starke Regenfälle lösten Erdrutsche aus, beschädigten Häuser, Straßen und Brücken. Viele Menschen verloren alles – sogar ihr Zuhause.

Deine Not- und Katastrophenhilfe sorgt für Erleichterung

Dank Deiner Unterstützung konnte muslimehelfen gemeinsam mit unserer Partnerorganisation schnell reagieren: Vom 15. November bis 5. Dezember 2024 wurden täglich warme Mahlzeiten an 800 betroffene Menschen, Helfer und Freiwillige ausgegeben. Insgesamt kamen so 12.000 Mahlzeiten zusammen. Ein starkes Zeichen der Solidarität – mitten in der Krise.

Wie dringend die Hilfe gebraucht wurde, zeigen die Worte von Mirsada aus Jablanica: „Diese Mahlzeiten helfen mir und meiner Familie in dieser schweren Zeit. Ich habe mein Zuhause verloren und keinen Ort, um zu kochen.“ Auch Kezo, 55 Jahre alt aus Konjic, schildert die dramatische Lage: „Alles war vom Wasser betroffen. Ich habe alles verloren. Ich bin dankbar für diese Lebensmittel.“

Sieh selbst, was Deine Spende bewirkt hat:

Darum ist Deine regelmäßige Spende so wichtig

Naturkatastrophen wie zum Beispiel solche Überschwemmungen kommen oft plötzlich – doch Hilfe muss zeitnah geleistet. Genau dafür brauchen wir Deine Unterstützung. Mit einem regelmäßigen Beitrag ermöglichst Du, dass wir auf Notfälle reagieren können und dauerhaft handlungsfähig bleiben.
Mehr dazu auf unserer Nothilfe-Website.

Hast Du das Opferfest im Blick?

Am 6. Juni 2025 ist inschallah das Opferfest. Das ist in etwa 40 Tagen.

Auch in diesem Jahr kannst Du über muslimehelfen Dein Kurban mit Menschen in Not teilen und für die Verteilung von Festgeschenken an Bedürftige sorgen. Spenden dafür kannst Du jetzt bereits tätigen.

Wassalam und Danke für Deinen Einsatz!

Dein muslimehelfen-Team
Letzte Gelegenheit für Deine Namensnennung zum Opferfest​

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Die andere Seite der Nothilfe

Schwester Kashfa im Interview

Auf den Seiten zuvor sprachen wir über unsere Nothilfeprojekte im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, doch es gibt auch andere Ursachen. Schwester Kashfa kann uns mehr darüber erzählen.

Schwester Kashfa, kannst Du Dich für unsere Leser kurz vorstellen und erläutern, welche Funktion Du in unserem Team erfüllst?

Kashfa: „Ich arbeite seit 2020 für muslimehelfen und zu meinen Aufgaben gehört die Entwicklung und Betreuung unserer Hilfsprojekte weltweit. Dabei arbeite ich eng mit unseren lokalen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass die Hilfe effektiv und nachhaltig umgesetzt werden kann und die Spenden ordnungsgemäß eingesetzt werden.“

Das heißt, Du kümmerst Dich auch um unsere Nothilfe?

Kashfa: „Ja, genau. Gemeinsam mit meinen Team-Mitgliedern aus der Projektabteilung beobachten wir kontinuierlich weltweite Entwicklungen und versuchen, bei akuten Notlagen gezielt zu handeln und auf entsprechende Projektanträge zu reagieren. Neben Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen gibt es jedoch viele weitere Notlagen, bei denen unsere Hilfe dringend benötigt wird.“

Interessant. Kannst Du uns erzählen, mit welchen Ursachen unsere Projektabteilung bei der Nothilfe außerhalb von Naturkatastrophen bisher noch konfrontiert wurde?

Kashfa: „Neben Naturkatastrophen gibt es zahlreiche weitere Ursachen, die zu humanitären Notlagen führen. Technische Defekte, wie Kurzschlüsse, können zu verheerenden Häuserbränden führen und ganze Gemeinden obdachlos machen. Auch politische Unruhen und bewaffnete Konflikte verschärfen die Situation vieler Menschen, die oft aus ihren Häusern fliehen müssen. Zudem haben politische sowie wirtschaftliche Krisen, wie steigende Lebensmittelpreise oder hohe Arbeitslosigkeit, gravierende Auswirkungen auf einkommensschwache Bevölkerungsgruppen. In all diesen Fällen ist schnelle und gezielte Hilfe gefragt.“

Hast Du konkrete Projektbeispiele und kannst Du uns verraten, wie wir dank unserer Spender helfen konnten?

Kashfa: „Ja, gerne. Ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr sind verheerende Häuserbrände in Kambodscha. Zwischen April und Mai 2024 kam es in den Provinzen Phnom Penh, Kratie und Tboung Khmum zu mehreren Bränden, die durch ein Kabelbrand ausgelöst wurden.

8 Häuser wurden dabei vollständig zerstört. Insgesamt 14 Familien verloren ihr Zuhause und standen vor dem Nichts. Dank der großzügigen Spenden konnten unsere Partner schnelle Nothilfe leisten: Jede bedürftige Familie erhielt jeweils ein Lebensmittelpaket bestehend aus 50 kg Reis, 10 Dosen Thunfisch, 6 Flaschen Sojasoße, 1 Liter Öl und 2 kg Zucker sowie 500 € Bargeld. Diese Unterstützung war für die Betroffenen ein erster Schritt zurück zur Normalität.

Ein weiteres Beispiel ist unsere Unterstützung für Teeplantagenarbeiter in Bangladesch, die aufgrund der Zahlungsunfähigkeit der National Tea Company infolge von Korruption und politischer Instabilität monatelang keine Löhne erhielten. Die Krise verschärfte sich nach dem Regierungswechsel im August 2024, als führende Unternehmensvertreter der National Tea Company flüchteten und die Arbeiter ohne Einkommen zurückließen. Um ihre Grundversorgung zu sichern und Erleichterung zu schaffen, wurden Lebensmittelpakete verteilt.

Auch die anhaltende Notlage der Rohingya-Flüchtlinge zeigt, dass Nothilfe nicht nur bei plötzlichen Katastrophen, sondern auch bei langfristigen Krisen notwendig ist. Unsere Unterstützung umfasst hier unter anderem Nahrungsmittelhilfe, Winterhilfe und weitere Maßnahmen.“

Kambodscha: Häuserbrand 2024

In welchem Verhältnis stehen solche Nothilfe-Projekte im Vergleich zu den Projekten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen?

Kashfa: Im letzten Jahr haben wir insgesamt 25 Nothilfeprojekte umgesetzt, von denen rund 70 % auf Naturkatastrophen zurückzuführen waren. Die verbleibenden 30 % waren auf humanitäre Hilfe in Folge anderer Krisensituationen ausgerichtet.

Das zeigt, dass ein signifikanter Teil unserer Arbeit in Notlagen erfolgt, die nicht durch Naturkatastrophen ausgelöst wurden. Unabhängig von der Ursache ist es unser Ziel, den betroffenen Menschen so effektiv wie möglich zu helfen. Denn jede Notlage bedeutet für die Betroffenen Angst, Unsicherheit und Entbehrung, und genau hier möchten wir mit Eurer Unterstützung ansetzen.“

Gibt es eine Geschichte oder ein persönliches Erlebnis aus Nothilfe-Projekten, das Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Kashfa: „Ich erinnere mich noch gut an meine Anfangszeit bei muslimehelfen, als ich mir die Bilder unserer Projekte ansah. Besonders geprägt hat mich eine Reihe von Aufnahmen aus der Hungerhilfe in Kenia, wo seit Jahren eine schwere Dürre herrscht. Eines dieser Bilder hat sich bis heute in mein Gedächtnis eingebrannt – es zeigte die verheerenden Auswirkungen der Trockenheit auf das Land, verendete Tiere und Menschen, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen und sich auf die Suche nach lebensnotwendigen Ressourcen zu begeben. Diese Unsicherheit begleitet viele von ihnen bis heute, denn die anhaltende Dürre nimmt ihnen jede Existenzgrundlage. Deshalb leisten wir weiterhin Hungerhilfe in Kenia, um den Betroffenen zumindest ein Stück Stabilität und Hoffnung zu geben.“

Lebensmittelhilfe für Teeplantagenarbeiter in Bangladesch

Vielen Dank für die Einblicke in die Ursachen unserer Not- und Katastrophenhilfe, Schwester Kashfa!

Kashfa: „Gern geschehen! Bei weiteren Projektfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.“

Möge Allah Euch für Eure Großzügigkeit reichlich belohnen! Amin.

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